Tough Mudder 2019

on

Dieser Artikel entstand aus einer Kooperation mit Tough Mudder und der Molkerei Müller.

Am Sonntag waren wir im beschaulichen Wassertrüdingen bei Heidenheim für unseren ersten Tough Mudder Lauf. Insgesamt nehmen an diesem Wochenende rund 13.000 Läufer an diesem Event teil. Auf dem Programm standen 25 Hindernisse verteilt auf rund 15 Kilometer. Stefan und ich sind bereits Hindernislauf erprobt und wussten grob was auf zukommt.

An der Startlinie sind wir etwas nervös, wie immer kurz vor den Start. Nun gibt es das Gelöbnis, welches wir laut nachsprechen. Es wird betont, dass Teamgeist wichtiger ist als die Zeit, es ist kein Rennen, sondern eine Herausforderung. Naja wir haben uns vorsichtshalber ganz vorne an der Startlinie positioniert, um an den Hindernissen keinen Stau zu haben.

Es geht los und wir laufen zusammen mit Daniel und Martin vom Team Gewekin die ersten paar hundert Meter schnell an. Es geht rund einen Kilometer über Wiesen bis zum ersten Schlammloch. Hinter uns sehen wir niemanden mehr und laufen locker, aber zügig weiter. Dann das kurz darauf das zweite Hindernis, eine schräge Wand zum Klettern, auch kein Problem. Auf den ersten fünf Kilometern sind drei Hindernisse und wir machen gut Strecke. Dann geht es los mit den anspruchsvollen Hindernissen, unter Stacheldraht durchrobben (Entrapment), über Wasserlöcher Hangeln (Funky Monkey), an Seilen über Gräben schwingen (Leap of Faith), durch Wasserbecken unter Balken durchtauchen. Das Eiswasserbecken ist auch sehr erfrischend und man ist danach auf jeden Fall wieder wach! Und ja, es ist wirklich kalt!!

Ein schönes Hindernis ist der Elektroschocker. Hier muss man unter dem Hindernis durchkrabbeln und unter Strom stehenden Kabeln ausweichen. Und die Stromschläge sind absolut nicht mit Weidezäunen zu vergleichen.

Der Augustus Gloop, ist auch ein schönes Hindernis, man muss durch eine Leiter in einem Rohr hochklettern, währenddessen von oben dreckiges Wasser herunter gespritzt wird. Dann kommen die Dreiecksrollen im nächsten Wasserbecken (das Jever Hindernis). Hier ist Teamarbeit angesagt, man zieht sich auf der einen Seite hoch, währenddessen auf der anderen Seite die Mitstreiter nach unten drücken. Dies ist eines der coolsten Hindernisse, da hier wirklich Teamgeist gefragt ist. Alleine ist man komplett aufgeschmissen.

Auf den letzten Metern Richtung Ziel gibt es noch weitere fordernde Hindernisse wie den Everest, eine hohe Wand, die man laufend und kletternd bezwingen muss. Die Pyramide (Mudderhorn), ein gefühlt 20 Meter hohes Hindernis, das man über ein Seilnetz erklimmt und am Schluss nochmals ein Elektroschocker mit 10.000 Volt.

Am Ende gab es noch eine gute Verpflegung und dann haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht.

 

Hier findet ihr noch mehr Infos über die Hindernisse: https://toughmudder.de/obstacles

Fazit

Ein gut organisierter, anstrengender, wirklich nasser und matschiger Lauf, der auf der 15km Strecke auch die Lauffitness prüft. Es geht im Wald teilweise ordentlich bergauf! Ebenso ist die Kraftausdauer an vielen Hindernissen gefordert. Angst vor Schlamm oder Wasser sollte man nicht haben. Ein cooles Event bei dem wir nächstes Jahr bestimmt wieder am Start sind.

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.