Training im Pitztal für den Pitz Alpine Glacier Trail – Tag 2

Ende Juni 2019 im Pitztal, laut unserer Gastgeberin sind wir vier Wochen hinten dran. Das heißt für Stefan und mich, es liegt noch wirklich viel Schnee in den Trails. Trainingstag zwei unseres Kurztrips steht an:

Etwas Schnee im Juni 2019 in der Nähe vom Rifflsee

Auf Grund des Schnees fahren wir von unserer Pension weiter hinab ins Tal, nach Jerzens. Unser Ziel für heute, der Hochzeiger Gipfel mir 2560m. Wir parken an der Talstation (1450m) des Liftes am Hochzeiger und packen unsere Rucksäcke zusammen. Wir laufen an der Liftstation vorbei und halten uns gemäß der Beschilderung in Richtung Zollberg. Es geht zuerst rund einen Kilometer auf einer breiten Forststraße leicht bergan, dann zweigt unser Weg ab in den Wald und wird zu einem schmalen und steilen Pfad. Es geht nun im schattigen Wald steil bergauf zum ersten Aussichtspunkt, den Ebli auf 2000m. Hier hat man einen schönen Blick ins Tal und auf die umliegenden Gipfel.

Blick vom Ebli

Es geht weiter rauf, über eine Lichtung zum Zollberg Gipfel auf 2225m. Von dort auch ist das Gipfelkreuz des Hochzeigers bereits zu sehen. Der Trail schlängelt sich den Grat entlang, auf der Nordseite sind auch noch große Altschneefelder, aber der Weg ist zum Glück schon schneefrei. Er ist mit großen Steinplatten gespickt und relativ steil. Teilweise geht es durch kleine Kletterpassagen, aber in der Summe ist der Weg für erfahrene Läufer kein Problem.

Angestrengt kommen nach rund zwei Stunden Aufstieg am Gipfelkreuz an und machen eine kleine Pause. Man kann in der Ferne den Wildgratgipfel sehen. Die Tour haben wir uns zuerst auch überlegt, jedoch auf Grund des vielen Schnees wieder verworfen. Aus der Nähe gesehen, muss man sagen, der Gipfel des Wildgrat wirkt wirklich imposant und wird sicher mal noch von uns erklommen.

Nun geht es an den Downhill, noch ein kurzer Blick auf die Uhr und wir laufen los. Im oberen steilen technischen Teil laufen wir etwas vorsichtiger aber zügig, alsbald wir dann den gemäßigten Trail erreichen geben wir Gas. An der Talstation angekommen haben wir eine Stunde und 5 Minuten auf der Uhr stehen. Eigentlich ganz gut für uns Flachlandtiroler.

Auf der Tour haben wir auch unsere Stöcke getestet und kommen gut zurecht bergauf sind sie schon eine Unterstützung, bergab bei den technischen Passagen auch. bei normalen Verhältnissen haben wir sie am Rucksack befestigt.

Fazit: Tolle anspruchsvolle Tour mit technischen Passagen bergauf wie bergab. Absolut empfehlenswert.

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