STEVENS Comet komplett neuentwickelt

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Schlanker, seitensteifer, leichter und komfortabler – und wahlweise mit DiscBremsen: Das STEVENS Comet ist zum Modelljahr 2017 komplett neu entwickelt. Und darüber hinaus wird das Rahmenset auch noch günstiger. Das STEVENS Comet gehöre zu den besten Rahmensets weltweit, wurde dem Rahmenset noch im vergangenen Jahr attestiert. Aufbauend auf der sportlichen, im Renneinsatz bewährten Geometrie haben die STEVENS-Entwicklungsingenieure den High-end-Rahmen zum kommenden Modelljahr nun komplett neu konzipiert. Unter Berücksichtigung neuer Fertigungsprozesse im Carbonrahmenbau, galt es, den Rahmen im Gesamten noch besser zu machen. Der Rahmen des Comet 2.0 wiegt mit 770 Gramm (Rahmengröße 58, in serienmäßigem Raw-Finish) etwas weniger als sein Vorgänger mit 800 Gramm. Ebenso sind seine Lenkkopfund Tretlagersteifigkeitswerte mit 99 Nm/° und 58 N/mm (nach Zedler Institut für Fahrradtechnik und Sicherheit) nun ebenfalls noch einmal leicht verbessert. Gleichzeitig hat der Rahmen bei seinem vertikalen Flex für mehr Fahrkomfort gewonnen. Die Werte sind um gute 10 Prozent verbessert, was der Hinterbau mit seinen schlanken Sitzstreben und den zum Ausfallende hin schmaleren Kettenstreben andeuten. Auch die Hauptrahmenrohre wechseln in der modernen Formgebung je nach Funktion ihren Querschnitt. Insgesamt sind die Rahmenformen schlanker gehalten, das leicht taillierte Steuerrohr bietet dem Wind weniger Angriffsfläche. Das Oberrohr, am Steuerrohr noch recht mächtig, fällt (stärker als der Vorgänger) zum Sitzrohr deutlicher ab und wird für mehr Seitensteifigkeit eckiger. Auch das Unterrohr wird zum voluminösen Tretlagerbereich hin für mehr Seitensteifigkeit rechteckiger und – wie auch das Sitzrohr – breiter. Und wie bei weiteren STEVENS-Rennrädern ab dem Modelljahr 2017 lassen Rahmen und Gabel des neuen Comet nun Reifen mit 28 Millimeter Durchmesser zu. Als ein Schritt zurück wirkt die Bremskabelverlegung außen am Oberrohr, als Fortschritt bringt die Zugführung (neben der leichteren Montage) auch einige Gramm Gewichtsersparnis. Bei einem weiteren Wert macht das Comet 2.0 deutliche Abstriche: der Preis für das Rahmen-Set wird 1.999 Euro betragen und ist damit um 300 Euro gesunken.

Überzeugt im Selbsttest Nach den ersten internen Fahreindrücken bleibt die Fahrweise im besten Sinne unauffällig. Der Rahmen sei komplett auf den Renneinsatz ausgelegt, enorm seitensteif und leicht, heißt es unisono bei den rennsporterfahrenen Kollegen. Das Comet 2.0 animiere zum Schnellfahren. Dabei lasse es sich durch enge Kurven sehr direkt und präzise lenken, werde dabei nie nervös und es sei so – wie durch den vertikalen Flex – auch ein guter Langläufer für Marathons. Im Testaufbau betrug das Gewicht des Comet 2.0 mit Dura Ace Di2, Ritchey WCS Anbauteilen und DT Swiss RC 28 SPLINE C Mon Chasseral 6,15 Kilogramm. Comet 2.0 Disc In der gleichen Rahmengeometrie mit den gleichen Fahr- aber viel besseren Bremseigenschaften präsentiert sich fürs neue Modelljahr das Schwestermodell Comet 2.0 Disc. Mit dem vierten Scheibenbremsmodell zeigt STEVENS Bikes seine Überzeugung, dass sich hydraulische Scheibenbremsen am Rennrad nicht nur an den Marathonrennern, sondern langfristig auch an rennlastigen Racebikes durchsetzen werden – die bessere Bremsperformance durch den aktuellen Stand der Technik überzeugt auch am Comet 2.0 Disc. Mit der Flatmount-Bremsaufnahme und den gebotenen Verstärkungen an Rahmen und Gabel kommt der Rahmen auf ein Mehrgewicht von etwa 50 Gramm. Xenon 2.0 Im Zuge der Neuentwicklung wurde auch das STEVENS Xenon komplett überarbeitet. Ähnlich wie beim Vorgängermodell gleicht das Xenon dem Comet in Form und Geometrie. Einzig die günstigeren Carbonfasern bringen das Xenon 2.0 auf ein Rahmengewicht von 905 Gramm – wodurch aber auch das neue STEVENS Xenon sein günstiges Preis-LeistungsVerhältnis behalten wird. Das STEVENS Comet 2.0 in Stealth Black (Raw) und klassisch Carbon-Red sowie das STEVENS Comet 2.0 Disc in Carbon-Red werden sich im STEVENS Custom-Bereich individuell und nach Maß aufbauen lassen. Das STEVENS Xenon wird es sowohl mit Serienausstattung mit Shimano Ultegra Di2 in Neon-yellow als Serien- und Customrad sowie als Custom-Bike zusätzlich in Carbon-Türkis-White geben.

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