Skanidka Marathon 8.0 – Ein erster Eindruck

Wir haben von Skandika das Laufband “Marathon 8.0” geschickt bekommen. Lange haben wir nach einer Möglichkeit gesucht bei schlechtem Wetter bei uns im Trainingsraum zu laufen, aber Laufbänder waren bis dato immer extrem teuer oder so windig und wackelig, dass man fast Angst bekommen hat darauf zu laufen. Nachfolgend will ich euch meinen ersten Eindruck des Laufbands Marathon 8.0 schildern.

Aufbau

Der Aufbau ging eigentlich ohne große Probleme. man muss die 113kg nur dort “hinwuchten” wo das Laufband dann am Ende stehen soll, die zwei Seitenteile (siehe die Bilder unten) festschrauben und dann das Steuerungspanel oben drauf und auch wieder festschrauben. Die Schrauben werden durch ein Plastikabdeckung verdeckt und sind später nicht mehr zu sehen. Der Zeitaufwand für den kompletten Aufbau inkl. Auspacken ist circa 45 Minuten.

 

Bedienung

Die Bedienung funktioniert ganz einfach. Über die einzelnen Tasten und das Drehrad kann man seine Daten eingeben und die verschiedenen Trainingsprogramme auswählen. Dies funktioniert auch während dem Laufen ganz gut. Die Tasten geben gutes Feedback und man hat das Gefühl, dass man ein hochwertiges Gerät vor sich hat.

Über dem Schriftzug Skandika befindet sich noch der Ventilator. Diesen kann man in unterschiedlichen Stufen schalten. Wirklich helfen tut dieser aber nicht, da er dafür einfach zu klein ist. Ich würde einen richtigen Ventilator vor das Laufband stellen.

An den zwei Griffen kann man sich festhalten damit das Gerät automatisch den Puls misst, diese benötige ich aber nicht, da ich wenn dann sowieso mit Pulsuhr laufen. Die Kalorienanzeige läuft entweder über den gemessen Puls oder berechnet sich aus den Angaben Gewicht, Alter, etc.

Auf dem mittleren Bild erkennt man zwischen Drehknopf und Bildschirm einen Kante. Diese ist sehr praktisch wenn man zum Beispiel sein Handy oder ein Tablet dort platzieren will. Mit diesem kann man das Laufband per Bluetooth auch extra steuern und dann vorhandene Strecken ablaufen. Zu diesen Funktionen werden wir aber noch einen gesonderten Artikel veröffentlichen.

Schnellwahltasten

Die Schnellwahltasten links und rechts vom Körper finde ich super praktisch. Links kann man die Steigung einstellen, rechts die Geschwindigkeit. Diese funktionieren sehr einfach und man muss sich nicht durch die einzelnen Programme klicken.

Platzbedarf

Der Platzbedarf ist “normal” finde ich. Eine gewissen Größe braucht das Laufband, damit man bequem darauf laufen kann. Hier finde ich, hat Skandika einen guten Kompromiss gefunden. Das Marathon 8.0 ist nicht extrem groß wie manche Laufbänder in den Fitnessstudios, aber das wäre daheim auch zu ausladend. Trotzdem hat man nie das Gefühl, dass man zu wenig Platz hat.

Und wenn man daheim wenig Platz hat, dann kann man das Laufband direkt nach dem Laufen wieder zusammenklappen. Hinter dem Schrank verschwindet es dann noch nicht, aber es benötigt nicht ganz so viel Platz wie zuvor. Selbst habe ich diese Funktion noch nicht benötigt, da es bei mir im Trainingsraum steht, aber ich werde es noch selbst ausprobieren und euch in einem kurzen Video zeigen.

 

Preis

Jetzt kommt das eigentliche Highlight wie ich finde. Für ein Laufband kann man leicht 3.000-5.000€ ausgeben, auch 10.000-12.000€ sind kein Problem. Aber wer will das schon für ein paar Laufeinheiten im Winter machen. Das Skandika hat einen UVP von 2.699€, aber ihr bekommt es bei Amazon (Affiliate Link) oder Maxtrader schon ab 1.199€. Dies ist ein unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis für dieses Laufband. Hier kann man meiner Meinung nach getrost zuschlagen!

Technische Daten

  • 23 cm LC-Display
  • Tablet-/Smartphone-Halterung
  • Bluetooth mit iConsole für Apps wie iRunning, Google Streetview uvm.
  • USB-Ladefunktion
  • Ventilator zur Körperkühlung
  • Lautsprecher mit Bluetooth-Funktion
  • Benutzergewicht (max.): 150 kg
  • Geschwindigkeit: 0,8 bis 22 km/h
  • 15% Steigungseinstellung der Lauffläche
  • Selbstschmiersystem
  • Zusammenklappbar mit Transportrollen
  • Lauffläche: 52 x 152 cm
  • Gewicht: 113 kg

Hier seht ihr das Laufband nochmal in einem Video erklärt!

Danke an Skandika, die uns das Laufband kostenlos zur Verfügung gestellt haben und an Simon Gehr für die Bilder!

Ein Kommentar auch kommentieren

  1. Christian L. sagt:

    Mich würde interessieren, ob man die Herzfrequenz auch mit Bluetooth übertragen kann. Meine Fenix 5 Laufuhr misst den Puls optisch und es wäre super, wenn ich diesen per Bluetooth an das Laufband übermitteln könnte.

    Achja, hätte ich fast vergessen: super Seite!!!

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