Projekt10/10 – Feierlaune

Mit einem Nüchternlauf startete ich am Montag in meine neue Trainingswoche. Vom Stadtpark lief ich über den Herzogspark und dem Pfaffensteiner Wehr zur Allee am Oberen Wöhrd. Die 38 Pappeln dort sind ca. 60 Jahre alt und von besonderer Wertigkeit. Ein richtiges Kleinod. Von dort machte ich mich auf nach Stadtamhof und durch die Altstadt wieder zurück. So vollgepumpt mit Sauerstoff klappt es mit einem guten Start in die Arbeit. Wie die Betitelung Nüchternlauf schon sagt, lief ich ohne vorher zu frühstücken. Am Abend zuvor hatte ich die Kohlenhydrate auch schon reduziert. Hierbei verspreche ich mir einen besseren Fettstoffwechsel für meinen Ultralauf beim MZ Landkreislauf. Während bei einem trainierten Athleten die gespeicherten Kohlenhydrate für einem Halbmarathon reichen, bedarf es bei längeren Läufen auch der Energie von Fetten.

Stadtamhof
Regensburger Dom

Am Dienstag lief ich ebenfalls fast nur in der Stadt, allerdings in Richtung Königswiesener Weiher und weiter zum Feuchtbiotop Kneitinger Weiher. Vom Karl-Freitag-Park (Botaniker und Förderer der Kleingartenidee) wollte ich eigentlich zum grünen Alleengürtel. Allerdings traf ich dann auf Jürgen und ich lies mich gerne für 45 Minuten für Schrauber- und Triathlongeschichten unterbrechen.

Singletrail
Jürgen

Laufen und feiern war am Mittwoch angesagt. Trotz miesem Regenwetter haben es sich die Landkreislaufläufer nicht nehmen lassen, die Strecke von Neutraubling nach Sarching abzulaufen. Anschließend hat der Skiclub Großberg Biertische beim Sportheim des SV Sarching aufgestellt und uns mit allerlei Köstlichkeiten versorgt. Obwohl sich das schlechte Wetter nicht besserte, blieben wir noch ganz lange und hatten viel zu lachen. Unter anderem habe ich dabei vom Albert erfahren, wie der Marathon nach Regensburg kam und wie es sich anfühlt, in einem kratzigen Baumwollradtrikot unterwegs zu sein.

LKL Strecke Neutraubling – Sarching
Feierlaune

Um die Tempohärte zu trainieren lief ich mit dem LLC am Donnerstag. Nach dem Einlaufen ging es in Minigruppen ab dem Pfaffensteiner Wehr an der Donau entlang bis kurz vor Mariaort und wieder zurück. Leider spürte ich dabei wieder meine Knochenhaut am Schienbein und mein Beinheber machte etwas zu. Deswegen habe ich dann am Freitag mein Training ausfallen lassen. Bzgl. Tempoeinheiten bin ich die nächsten Tage und Wochen etwas vorsichtiger.

LLC Tempodauerlauf

Ebenfalls mit dem LLC absolvierte ich den langen Lauf am Samstag. Aufgrund der Abwesenheit meiner üblichen Gruppe schlossen Martin und ich uns an die Truppe von Carina an. Eine sehr kluge Entscheidung, da wir richtig viel Spaß hatten. Und dass, obwohl wir nach ca. einem Kilometer schon Nass wurden. Einige weitere Regenergüsse folgten. Aber solange wir in Bewegung waren, konnte uns das nichts anhaben. Wir liefen vom Westbad an der Donau entlang bis zur Osttangente und auf der anderen Donauseite durch den Hafen zurück zum Ausgangspunkt. Für den größten Lacher sorgten dabei die Geschichten, wer von uns wen wo wie und wobei kennen gelernt hat.
Abends gab es nochmals eine kleine Runde über eine Stunde rund um die Weltkulturerbestadt.

Langer Lauf im Regen
LLC Longrun

Am Sonntag brauchte ich eine Laufrunde, die auch für die Radbegleitung geeignet ist. Und so lief ich ähnlich wie am Tag zuvor an der Donau entlang. Da ich wie bereits am Montag wieder nüchtern gelaufen bin, kehrte ich eine Brücke eher um und lief über die Eisenbahnbrücke. Diesmal aber nicht am Ostentor vorbei, sondern durch. Dies zählt zu den bedeutendsten gotischen Stadttoren Deutschlands. An der Ostseite hat der Turm in den Obergeschossen Schießscharten und darüber zwei unvollständig erhaltene Gusserker zur Abwehr von Feinden.

Eisenbahnbrücke beim Hafen
Am Pfaffensteiner Wehr
Ostentor
Königliche Villa

 

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