Projekt Schnapszahl – Ultralaufidee vom Besenläufer Tom

on

Eine besondere Idee hatte Tom, seines Zeichens Besenläufer vom Regensburg Marathon. Aufgrund der Corona Pandemie findet dieses Event nur virtuell statt. Bisher hatte er durch die (nahezu) gleichzeitige Durchführung aller Wettbewerbe (1/4-, ½-,3/4- und Marathon) als Schlussläufer die Medaillen sämtlicher Distanzen bekommen. Da er diese auch in diesem Jahr haben möchte, hat er sich überlegt, am geplanten Marathon Wochenende am Samstag, den 23.05.2020 um 0:00 Uhr mit der Königsklasse, dem Marathon, zu beginnen. Nach diesem hängt er den Dreiviertel-Marathon dran. Im Anschluss begleitet ihn seine Frau beim Halb-Marathon, bevor er noch den Viertel-Marathon absolviert. Seit 2 Jahren gibt es auch den Trachtenlauf, der mit 4,2 km einem Zehntel-Marathon entspricht. Diesen möchte er abschließend laufen, um damit auf 110 km zu kommen. Wenige Minuten nachdem ich davon erfahren hatte, stimmte ich mich mit ihm ab, dass ich ihn bei dieser Wahnsinnsidee begleiten darf. Wenn diese Distanz geschafft wird, dann spendet auch das Armin Wolf Laufteam. Mit dem Geld werden dann Sportausrüstungen für Kinder in Heimen gekauft. Da Tom und ich 2021 oder 2022 gemeinsam die Alpen beim Transalpine Run überqueren wollen, ist das der erste Härtetest für das zukünftige Extremevent, bei dem rund 250 km und 15000 Höhenmeter bezwungen werden müssen.

Archivbild mit Heidi und Tom

Da ich in der vergangenen Woche ausnahmsweise erst am Donnerstag mit meinem Training beginnen konnte, gab es gleich zwei Einheiten. Vor dem Home Office lief ich nüchtern eine Stunde locker die grünen Lungen der Stadt ab. Ich begann beim Stadtpark, bevor ich über den Alleengürtel um die Altstadt zum Villapark kam. Weiter neben der Donau zum Herzogspark und zum 6 Hektar großen Inselpark Oberen Wöhrd. Letzterer war im 17. und 18. Jahrhundert eine bedeutende Grünanlage, die 1985 wieder für die Bevölkerung erschlossen wurde.

Stadtpark
Inselpark Oberer Wöhrd

Abends gab es die zweite Sportaufgabe. Nach einem Warm Up durfte ich mich im Königswiesen Park an einer Steigung austoben. Einen 80 Meter langen steilen Anstieg sprintete ich 8x hoch. Mit der Einteilung, dass ich jedes Mal gleich schnell hochkam und gegen Ende alles gegeben hatte. Nach solchen fordernden Einheiten ist das Cool Down besonders wichtig.

Königswiesen Park

Den Tag der Arbeit am Freitag nutzte ich für eine Radtour. Um die dunkelsten Wolken zu Umfahren, begann ich die Ausfahrt mit dem Rennrad gleich mit einigen Steigungen. Vom Schelmengraben fuhr ich alle Hügeln der Regensburg-Triathlon-Strecke hoch bis in den Schwaighauser Forst. Dort bog ich ab nach Steinsberg und fuhr weiter zu Peppex Sports nach Ponholz. Über Regenstauf und Zeitlarn kehrte ich zurück. Gleich zu Beginn ging mein Plan, die Regenwolken zu umfahren, nicht auf. Der unangenehme Wind tat dabei sein Übriges. Laut Trainingsplan war eine 2-3 Stunden Ausfahrt gefordert. Abgekürzt habe ich nicht, aber ich reizte mit 120 Minuten die untere Grenze wetterbedingt aus.

Unwetter im Anmarsch in der Marktgemeinde am 1ten Arbeitstag von Neu-Bürgermeister Schindler
Almenhöhe

Auch diesen Feiertag-Freitag nutzte ich für zwei Einheiten. Nachdem sich das Wetter gebessert hatte, machte ich im Stadtpark verschiedene Lauf ABC Übungen. Dabei legte ich neben der Technik viel Wert auf koordinative Aufgaben, u.a. nutzte ich dabei eine moderate Treppe. Leider war das Wetter nicht lange gut und ich wurde das zweite Mal an dem Tag klatschnass.

Grüne Lunge
Koordinationstraining an der Stadtpark-Treppe

Um 7:00 Uhr am Samstag in der Früh traf ich mich mit Thomas von Runningwolf. Nach 5 Kilometern in einer geplanten 5:20 Min/km Pace sollten 75 Minuten mit 4:45 Min/km Pace folgen. Dieses Ziel verfehlten wir um 2 Sek/km bei starkem Gegenwind. Anschließend liefen wir uns noch rund 20 Minuten in ca. 5:20 Min/km aus. Gerade bei diesen monotonen Einheiten flach an der Donau entlang, bei dem man nur die Geschwindigkeit im Blick haben muss, ist ein gleichwertiger Trainingspartner Gold wert.

Arbeitsnachweis
Archivbild

Besonders gefreut habe ich mich auf den tRi.P.coaching Track, den uns Ralf für Sonntag vorgegeben hat. Mit Thorsten, einem meiner Sportfreunde der ersten Stunde, genoss ich die schönsten Trails im Landkreis durch den Marienhöhe-Wald und am Alpinen Steig. Diese 24 km Runde werde ich trotz (oder vor allem wegen) den Höhenmetern zukünftig öfter ablaufen.

Gut gelaunter Thorsten

Als Highlight für das nächste Wochenende haben sich Katrin und ich den Ultra Trail Lamer Winkel vorgenommen, der aufgrund von Covid 19 nicht stattfinden kann. Der „König vom Bayerwald“ ist mit 54 km und 2600 HM meine Vorbereitung für den 110 km Lauf mit Tom, der dann wiederum 2 Wochen nach diesem Berglauf angesetzt ist. Somit hätte ich dann im Mai schon 3 Ultraläufe, da ich bereits im Frühjahr einen 50 km Trainingslauf absolvierte.

Archivbild mit Katrin und Ultra-Hund Bruno

Stefan und Andi haben sich nach der 1000 Höhenmeter Herausforderung eine weitere Bergsport360 Challenge einfallen lassen. Beim #kampfdergiganten geht es dieses Mal darum, auf einer Fläche 2,5m x 2,5m mit dem Rad Balance zu halten, ohne den Fuß auf den Boden zu setzen oder das Viereck zu verlassen. Egal ob Rennrad, MTB, Stadtrad oder Triathlonbike. Ob das Surley Fatbike von Free Wheels auch zugelassen ist?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.