Projekt Schnapszahl – Triathlon

Am vergangenen Montag machte die Veranstaltungsbranche auf ihre Lage aufmerksam. In zahlreichen Städten wurden in der „Night Of Light 2020“ Gebäude in ein rotes Licht getaucht. Mit diesem flammenden Appell wurde aufgezeigt, dass sie für das brennen, was sie mit Leidenschaft tun. Allerdings sind sie durch die behördlichen Auflagen auf der „Roten Liste“ gelandet. Die Veranstaltungsbranche hat inkl. der Kultur- und Kreativwirtschaft 2,5 Millionen Beschäftigte, denen während der Pandemie die Existenzgrundlage genommen wurde. So hat z.B. mein Lieblings-Kabarettist „Da Bobbe“ über 3 Monate nicht auf die Bühne gedurft. Als Ziele wurden gesetzt, dass die Politik einen lösungsorientierten Weg aus der dramatischen Lage findet und Alternativen zu den derzeitigen Hilfsprogrammen entwickelt.

Neupfarrkirche
Velodrom
Salzstadel mit den Lichtern der Steinernen Brücke
Domtürme im Hintergrund
Night of Light

Eine abwechslungsreiche Strecke hatte ich mir für Dienstag ausgesucht. Mit dem Rennrad fuhr ich von Regensburg aus über Eilsbrunn nach Deuerling. Dann an der B8 entlang nach Hemau. Richtig Spaß machte das Verbrennen der Höhenmeter runter nach Beratzhausen, bevor ich erneut in Richtung Dallackenried ein paar Berge hochkurbeln durfte. Runter nach Kallmünz fuhr ich die Alte Dinauer Str., welche vom Belag nicht zwingend für Rennradreifen geeignet ist, aber man den Weg durch den Wald für sich alleine hat. Idylle pur. Dann ging es nach rund 80 km und 900 Höhenmetern über Holzheim am Forst und ein paar Zusatzschleifen zurück in die Donaustadt.

Mollerhof Allee

Ebenfalls am Dienstag lief ich einen gesteigerten 10 km Lauf auf dem Ramspau-Regenstauf Rundkurs. Doch bevor es richtig losging, traf ich Karo und Markus. Letzterer hat seinen Double-Ultra-Indoor-Triathlon aufgrund von Corona in den Januar verschoben. Bin gespannt, wie er sich im Westbad (7,6 km Schwimmen) und im Donaueinkaufszentrum (360 km Radfahren auf der Rolle und 84 km Laufen auf der Tretmühle) schlägt. Aufgrund der Wärme brauchte ich 2 km in einer 5:30er Pace, bevor ich mich km für km steigerte. Den Letzten lief ich dann in unter 4 Minuten/km.

Trotz Hitze mit Herzfrequenz-Brustgurt

Am Abend gab es von den Contentraketen eine Online-Talkrunde. Stargast war mit Simon ein leidenschaftlicher Fotograf, der mehrere Instagram Accounts verwaltet (Geschichten von Simon, twowhitelamas Kaffeeblog, bittenichtpink Podcast, fotoboxregensburg, etc.). Da ich mir mit den sozialen Medien kein Business aufbauen möchte und keine bestimmte Zielgruppe erreichen muss, war das Thema an dem Tag nicht auf mich zugeschnitten. Trotzdem fand ich den Beitrag mit Stefan und Simon genial und wissenswert.

Dem Blognamen wurde ich am Mittwoch im Bayerwald gerecht. Nachdem Marge und ich den Joska- Glaskünstlern über die Schultern schauten, wanderten wir von Bretterschachten zum Mittagsplatzl. Leider konnten wir den Ausblick auf den Großen Arbersee nicht lange genießen, da es zu regnen begann. Dementsprechend flott ging es zurück.

JOSKA Glasparadies
Spiel mit dem Feuer
Einhorn
Glasschleiferei
Weg zum Mittagsplatzl
Großer Arbersee

Am Donnerstag hatte ich nur Zeit für eine kurze Laufeinheit von 40 Minuten. Dabei ging es hoch zum Königswiesen Park und zum Ziegetsdorfer Park. Zurück lief ich über den Georg-Hegenauer-Park, wo sich alle Enten neben dem Weiher sonnten. Nach der Kultivierung traf ich die Armin Wolf Laufteammitglieder und Teamsponsoren bei Theo, dem Griechen in Bruckdorf. Nach Speis und Trank besprachen wir u.a. die nächsten Sportevents. Fazit: hervorragend gegessen, super Gespräche und viel gelacht. Kurzum: ein sehr gelungener Abend.

Königswiesen
Alle meine Entchen

Zur Sache ging es am Samstag. In Ramspau trafen sich die Dreikämpfer von tri.P.coaching zur wettkampfspezifischen Vorbereitung. Nach 2 km Schwimmen im Regen folgte der Radpart. Allerdings hatte man nur 500 Meter zur Eingewöhnung, bis es für 7 km den Berg hochging. Die nächsten 4 km rollte man bergab, bevor die Rampe mit 17% Steigung bei St. Martin zu bewältigen war. Nach weiteren 6 km inkl. dem Wendepunkt musste die Rampe erneut absolviert werden, bevor man zurück nach Ramspau kam. Von dort aus wurden die letzten 10 km des 40 km Kurses (800 HM) als Pendelstück flach am Regen entlang nach Hirschling gefahren. Auch in den Laufschuhen war keine Erholung drin, da die Strecke hoch nach Leonberg führte, inkl. einer 11% Rampe. Hier machten sich die kurzen, aber intensiven Distanzen bemerkbar. Aber dementsprechend konnte man bergab richtig Gas geben und die 9,5 Laufkilometer (145 HM) vervollständigen. Auch wenn dieses Triathlontraining von Ralf kein Wettbewerb war, so fühlte es sich in dieser Corona-Pause genau danach an.

Ralf – First Out Of Water
Ralf – gute Laune auf dem Bike
Ralf – Flugshow auf der Laufstrecke
Zwei Dreikämpfer