Projekt Schnapszahl – Spindellauf – härter, länger, höher

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Zum ersten Mal in diesem Winter begab ich mich am Dienstag auf die Rolle. Hierbei strample ich mit meinem alten Rennrad, dass eingespannt ist, auf der Stelle auf dem Dachspeicher. Hört sich nicht prickelnd an und ist es auch nicht. Im Gegensatz zum Laufen schone ich aber dadurch meine geschundenen Knochen und bin bei Temperaturen um den Nullpunkt nicht Wind und Wetter ausgesetzt. Ich habe mir eine Stunde vorgenommen und erledigt, auch wenn ich die letzten 20 Minuten etwas widerwillig abgespult habe. Sport draußen ist mir halt doch viel lieber.

Rolle
Indoortraining

Am Tag darauf nahm ich am Meet and Run von Lauf und Berg König teil. Zuvor lief ich noch mit Sabine und Thomas eine knappe Stunde im Wohlfühltempo. Bzgl. „Meet“ hat Ralf einen Ernährungsprofi von ultraSPORTS eingeladen, der uns die richtige Strategie zur Nahrungsaufnahme erläuterte. Die Message war: „Eine optimale Ernährung und aktiver Sport gehören untrennbar zusammen. Sowohl im Freizeit- als auch im Leistungssport“. Nach dem 20 Minuten Vortrag liefen die Teilnehmer noch rund 35 Minuten durch das Weltkulturerbe Regensburg. Nach dem aktiven Teil gab es noch ein gemütliches Beisammensein mit Leckereien von der Bäckerei Freisleben und der Brauerei Bischofshof im Sportgeschäft.

Sporternährungsvortrag
Meet and Run
Lauf und Berg König

Am Freitag vor der Arbeit traf ich mich mit Simon zu einen Nüchternlauf. Vom Stadtpark ging es zum Westbadweiher, an der Donau entlang zum Villapark und wieder zurück. Die 11,5 Kilometer absolvierten wir in einer Stunde. Dabei erlebten wir einen gigantischen Sonnenaufgang. So darf der Tag gerne starten!

Genialer Sonnenaufgang
Morgenlauf

So richtig rund lief es am Samstag. Beim legendären LLC Spindellauf gab es aufgrund einer Baumaßnahme eine Streckenänderung und somit mehr Spindel, mehr Schwindel, mehr Höhenmeter und damit mehr Spaß für die Teilnehmer und Zuschauer. Dadurch lauteten die nackten Zahlen bei der 8ten Auflage unter dem Motto „härter, länger, höher“ wie folgt:
– 6 Ebenen in der Spindel (statt bisher 5)
– 860 Höhenmeter (statt 660 HM)
– 1,6 km pro Runde
Das ergibt fast einen Halbmarathon für die Einzelstarter. Die Staffelläufer_innen durften innerhalb von 2 Stunden auf Rundenjagd gehen und möglichst viele Kilometer sammeln. Die Moderatoren Rudi und Stephan schickten uns nach Ladenschluss um 20:30 Uhr auf die Strecke und gaben uns bei jeder Runde drinnen im Donaueinkaufszentrum Gas. Draußen in der Spindel peitschte uns Martin gnadenlos mit Worten und mit Rock`n`Roll von der Band Ohrenfeindt die Höhenmeter hoch. So einen Lauf kenne ich kein 2tes Mal. Rauf, runter, raus, rein, warm, kalt und frenetische Zuschauer ohne Ende! Zusätzlich waren an fast jeder Ecke Livebands, die zusätzlich zur speziellen Atmosphäre beitrugen. Mein Ultralaufkollege Matthias vom Armin Wolf Laufteam hatte eine besondere Verpflegung für mich dabei. Während dem Wettkampf gab es als spezielles Rennbenzin einen Kirschgeist im Flachmann. Dieser hat mich dann die Spindel hochfliegen lassen.
Die Veranstaltung war mit 295 Einzelstartern und 109 Staffeln (jeweils 3 Personen) wie die Jahre zuvor wieder restlos ausgebucht. Großes Lob auch an die Organisatoren und freiwilligen Helfern, die trotz der Streckenänderung wieder ein einzigartiges und perfektes Rennen auf die Beine gestellt haben.

Spindellaufstrecke Flur 1
Quelle: LLC
Spindellaufstrecke Flur 2
Quelle: LLC
Spindel
Quelle: LLC
Bayerisches Flair dank meiner Lederhose
Namensgebende Parkhausspindel
Hoch und runter
Foto: Leetpics Chris Schmidt
Rennbenzin
Spendenübergabe Armin Wolf Laufteam

 

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