Projekt Schnapszahl – Schlittschuhgaudi

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Da meine Sprunggelenke vom Spindellauf noch etwas lädiert waren, nutzte ich die Minitrainingspause für einen Spontanbesuch bei Free Wheels in Pillnach. Neben ganz viel fachsimpeln hat mich Marcus für ein Fully MTB von Marin begeistern können. Bisher fahre ich im Gelände nur mit dem Fatbike, meine Hardtail MTB oder mit meinem Gravelbike. Eventuell leihe ich mir demnächst das Fully für zwei Wochen zur Probe aus.

Fachsimpeln mit Marcus

Abends tobte ich mich noch auf dem Dachboden aus. Eine Stunde lang kurbelte ich die Pedale von meinem alten Rennrad, dass in einem Rollentrainer eingespannt ist. Dabei knacksten die ersten 15 Minuten meine Sprunggelenke. Soviel Spaß mir der Spindellauf jedes Jahr macht, so sehr belastend ist er für die Beine. Speziell bei der Drehbewegung in der Parkspindel, wenn das Abdruckbein ganz durchgestreckt ist.

Rollentraining

Am Tag darauf absolvierte ich ein 2-Stunden Alternativtraining mit Christine, Carina, Magdalena, Julia, Alex und Tobi in der Donauarena. Ich stand das erste Mal in Schlittschuhen und demensprechend wackelig drehte ich beim Disco-Eislauf die ersten 20 Minuten meine Runden. Dann wurde ich sicherer und fast schon übermütig, weil es richtig Spaß machte. Bewundert habe ich dabei auch die Künste von Shira und ihrer Crew, die das Eis unter den Kufen zum Krachen brachten. Ein DJ sorgte mit Musik und einer Lichtshow für eine besondere Stimmung. Per Smartphone konnten wir die Musiktitel mitbestimmen. Die Wortspielakrobatin Andrea meinte zu meinem Schlittschuhlauf, dass ich mich an dem Tag ausnahmsweise nicht auf dünnen Eis befand.

Donau Arena
Shira
Eislaufpause

Direkt im Anschluss lief ich noch neben der Donau entlang in Richtung Donaustauf. Leider blies ein richtig kalter Wind und so machte ich mich ein paar Hundert Meter parallel zum Fluss auf den Rückweg. Auf dem Gehweg neben der Hauptstraße war es zwar nicht so attraktiv, aber dafür etwas windgeschützt. Selten war ich beim Sport so dankbar für Mütze und Handschuhe. Aufgrund meiner angeschlagenen Sprunggelenken und dem Schlittschuhlaufen zuvor reichte mir an dem Mittwoch diese 45 Minuten Laufeinheit.

Nachtlauf

Mit dem LLC Lauftreff drehten wir am Donnerstag die Kneiting Runde. Also von der Donau entlang in Richtung Westen und über die Eisenbahnbrücke nach Mariaort, Von dort über den „Berg“ nach Kneiting und über das Pfaffensteiner Wehr zurück zum Start. Am Berg machte sich trotz der absolvierten Höhenmeter beim Wettkampf am Samstag zuvor meine Bergauf-Schwäche deutlich bemerkbar. Hier habe ich noch Optimierungspotential.

LLC Lauftreff

Gleich am Tag darauf legten sich Katrin und ich ins Zeug, damit ich endlich etwas stärker beim Berglauf werde. Nach einer Aufwärmrunde bei Donaustauf nahmen wir uns die Treppen der Walhalla vor. Alleine die Außentreppe aus Stein hat laut treppenfinder.com 251 Stufen. Wir nahmen aber noch zusätzlich die Treppen vom Pfad in der Nähe der Schiffsanlegestelle zum Denkmal mit und hatten dadurch eine Gesamtstufenanzahl von 479. Im Laufschritt hoch und ganz locker runter. Und das 6x. Dadurch kamen wir auf insgesamt 2874 Treppenstufen. Vor dem anschließenden Auslaufen mussten wir beide uns erstmal hinsetzen. So platt waren wir. Trotzdem hatte es Spaß gemacht.

Modell der Walhalla
Katrin
Südseite
Nordseite

Dank meinem starken Muskelkater gönnte ich mir am Samstag einen Ruhetag und war froh, dass Natascha, Tobi, Fabse und Stefan einen gemütlichen Trailrun planten. Nach einem Waldlauf führten uns die Trails oben an den Steilhängen entlang der Naab auf einer meiner Lieblingsstrecke bei Ebenwies/Pettendorf zum Aussichtspunkt „Naabbiegung“. Die Hündin Emma freute sich über die Enten im Fluss und über eine Abkühlung darin.

Sonntagsläufchen
Trailhündin Emma
Tobi und Stefan
Natascha

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