Projekt Schnapszahl – Platz 5 beim IRON-Forsters Triathlon

Bei meinem Nüchternlauf zum Wochenauftakt am Montag in der Früh ging es vom Stadtpark aus durch das Naturdenkmal Alleengürtel um die Altstadt, wo früher massive Befestigungsanlagen die Stadtgrenze markierten. Da ich eine Stunde laufen wollte, ergänzte ich die Stecke um den Osthafen, inklusive der morbiden Eisenbahnbrücke. Auf dem Rückweg erblickte ich am Arnulfsplatz eine 360° Kunst-Litfasssäule. Während der Corona Pandemie dürfen Künstlerinnen und Künstler diese temporär für ihre Arbeit nutzen. Schwer beeindruckt hat mich dabei das Werk von Lena Schabus. Sie hat mittelalterliche Regensburger Fassaden übereinandergestapelt und sie dabei aus dem urbanen Kontext gerissen.

Nüchternlauf
Nüchternlauf
Nüchternlauf
Nüchternlauf
360° Kunst an Litfasssäulen

Abends wurde uns beim Lederhosentraining wieder alles abverlanget. Die Übungsleiterin Ines
forderte uns mit fiesen Functional Fitness Übungen. Hierbei werden ganze Muskelgruppen trainiert und nicht bloß isoliert einzelne Muskeln. Aktiv teilgenommen hat auch Anne, die sonst selbst als Trainerin Läufer vor sich hertreibt. Anschließend gab es vom Sponsor noch ein isotonisches Regenerationsgetränk.

Lederhosentraining Regensburg
Quälgeist Ines
Lederhosentraining Regensburg
Lederhosentraining Regensburg
Anne hatte auch Spaß
Lederhosentraining Regensburg
Verdienter Lohn

Da ich am Dienstag an einem der heißesten Tage frei hatte, nutzte ich die Gelegenheit, meinen Organismus an Hitzerennen zu gewöhnen. Dabei lief ich die Strecke des Kallmünzer Halbmarathons in 1:43 Stunden, allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Außerdem wich ich dem Verkehr aus, indem ich den inneren Markt mied und stattdessen über den Sebastiberg lief. Gefreut hatte ich mich über die Begegnung mit Emma und Stephan, die für etwas Abwechslung auf der landschaftlich schönen, aber monotonen Strecke an der Naab entlang sorgten.

Longrun

Abends besuchte ich erstmals den Kurs „Agiles Arbeiten“ in der Regensburger Altstadt. Lydia von „einfachmachen.jetzt“ begann das 1:1 Coaching mit einer Wahrnehmungsübung, die mich ins Hier und Jetzt brachte. Anschließend wurde ein Wert gemeinsam ermittelt, an dem in den nächsten Kursstunden gearbeitet wird. Lydia ist als Trainerin pragmatisch und lösungsorientiert. Sie selbst beschreibt sich als bodenständig abgehoben 🙂

https://einfachmachen.jetzt/

Obligatorisch nahm ich am Donnerstag am Coffee2Run teil. Nach einem Espresso aufs Haus 190° Cafe suchte uns Julian bei sehr warmen Temperaturen eine möglichst schattige Strecke aus. So liefen wir vom Rehorik in der Innenstadt zum Stadtpark und weiter an der Donau entlang zu den Winzerer Höhen. Hier war ein Bergsprint angesagt. Über den Hochbehälter und Stadtamhof liefen wir nach knapp 8 km zurück in die Altstadt. Hier gönnten wir uns noch eine Erfrischung.

Coffee2Run
Coffee2Run
Coffee2Run
Coffee2Run
Coffee2Run
Coffee2Run
Coffee2Run
Coffee2Run

Ins Wochenende startete ich mit der geliebten Otterbachrunde. Von Unterlichtenwald lief ich auf den MTB Strecken vom Arber Radmarathon den Burgensteig hoch nach Adlmannstein. Dort bog ich in den Sulzbachtrail ein, der früher ein Streckenabschnitt vom MZ Landkreislauf war. Durch den Kreuther Forst kam ich nach 20 km zurück zum Ausgangsort.

Otterbachtal

Nach dem Longrun in der Früh verschlug es mich am Nachmittag zu meinem Lieblingstriathlon IRON-Forsters nach Donaustauf. Heuer war bereits die 15te Auflage. Die Idee dazu war aus einer Bierlaune heraus geboren. Das Ziel sollte beim Wirtshaus Forsters Posthotel sein, um hernach gemeinsam bei einem Umtrunk gemütlich schlemmen zu können. Die Familie Forsters war gleich Feuer und Flamme und sponsert seit jeher ein Fass Bier für die Zielverpflegung. Nachdem sich der IRON-Forsters über die Jahre etabliert hatte, gründete man beim SV Donaustauf 2009 eine eigene Ausdauerabteilung. Ein Jahr später fand die Premiere des Walhallalaufes statt, den die neue Sparte organisierte. An dieser Erstaustragung nahm ich übrigens damals auch teil. Viele weitere Starts folgten. Zurück zum Dreikampf: Hier schwimmt man 650 Meter im Sarchinger Weiher, fährt 28 km mit dem Rad und läuft 5 km um die Walhalla herum. Neben dem Gegenwind auf der ersten Radhälfte hatten es die Höhenmeter der Laufstrecke nochmal in sich, bevor man zurück nach Donaustauf im Ziel ankam. Heuer nahm ich zum 3ten Mal teil und konnte mich mit dem 5ten Platz ähnlich behaupten wie in den beiden Veranstalten 2017 und 2018, in denen ich den 4ten und 6ten Rang erreichte. Auch bei den übrigen Teilnehmern gab es keine großen Verschiebungen, da Cheforganisator Christian sowohl die rote Laterne als auch die Siegertrophäe an die Vorjahreskandidaten übergeben durfte.

IRON-Forsters Triathlon
Freude auf die 1te Disziplin bei 35°C
IRON-Forsters Triathlon
Schwimmausstieg
IRON-Forsters Triathlon
IRON-Forsters Triathlon
IRON-Forsters Triathlon
IRON-Forsters Triathlon
IRON-Forsters Triathlon
IRON-Forsters Triathlon
IRON-Forsters Triathlon

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