Projekt Schnapszahl – Ninja Warrior Training

Normalerweise gäbe es von April bis Herbst jede Woche montags um 19 Uhr das Lederhosentraining in Regensburg. Im Donaupark würden dieTeilnehmer unter Anleitung von Trainern mit dem eigenen Körpergewicht sporteln. Ziel des Lederhosentrainings ist die Steigerung der Fitness im Alltag und Verletzungen sollen vorgebeugt werden. Beim einstündigen Ganzkörpertraining kommt neben dem Kraftteil und dem Dehnen auch der Humor nicht zu kurz.  Der Personal-Trainer Klaus Reitmeier aus München hatte die Idee dazu auf dem Oktoberfest. Sein Konzept gibt es mittlerweile in ganz Deutschland und seit Corona auch Online. Üblicherweise ist der Montag mein trainingsfreier Tag, aber zum Start in der vergangenen Woche nahm ich endlich wieder daran teil. Mit rund 220 weiteren Athletinnen und Athleten gehorchten wir Klaus auf`s Wort. Beim Aufwärmen war es noch gemächlich mit Strecken, Dehnen und Balanceübungen. Der Haupteil bestand dann aus fiesen Halteübungen (u.a. Unterarmstützvarianten) für den Rumpf und 200 Ausfallschritte. Nach dem Cool Down schenkte sich Klaus ein alkoholfeies Bier vom Sponsor ein. Diese Belohnung hatte er sich verdient.

Am Dienstag lief ich die Strecke vom Jahr100Trail. Dieser fand im Juli 2019 zum 100-jährigem Gündungsfest des ATSV Kallmünz unter dem Motto kurz-hart-fantastisch statt. Die 8,2 km lange Strecke führt rund um die Kallmünzer Burg inkl. wunderschöner Ausblicke auf das Naabtal, dem Oberpfälzer Jura und dem Markt Kallmünz.

Alle meine Entchen in Kallmünz
Haus ohne Dach

Nachdem ich das Projekt 10/10 mit dem 10ten gefinishten Ultralauf bei der 10ten Austragung vom Regensburger Landkreislauf mit dem 3ten Platz erfolgreich abgeschlossen habe, folgte ab Oktober folgerichtig das Projekt Schnapszahl. Auch hier wollte ich wieder 52 Wochen lang jeden Montagabend von meinem Training zu meinem Saison-Highlight und was mich sonst noch bewegt berichten. Leider erfuhr ich am Donnerstag während meinem Lauftraining von der Absage dieses Ultralaufes aufgrund der Corona Pandemie. Jammerschade aber verständlich. Nachdem ich bereits eine knappe Stunde absolviert hatte, machte ich aus einem langen Lauf ein Berglauftraining. Dabei lief ich 5x so hart wie möglich den Dreifaltigkeitsberg hoch. Frustbewältigung auf meine Art. Spätabends las ich dann noch von einem Trostpflaster, das sich u.a. Alexandra und Sandra von der Mittelbayerischen Zeitung als Alternative ausgedacht haben. Mehr dazu demnächst.

Dreifaltigkeitsberg
Kreuzweg am Dreifaltigkeitsberg

Abends ging es für Marge und mich nach Wackerdorf ins Autokino. Der Film Green Book handelt von den USA im Jahr 1962. Ein begnadeter Pianist geht auf Tournee, die ihn in die intoleranten Südstaaten führt. Als Fahrer engagiert er einen Gelegenheitsjobber, der sich als Türsteher für seine Konfliktlösungen einen Namen gemacht hat. Unterwegs orientierten sie sich am sogenannten Negro Motorist Green Book, in dem die Unterkünfte aufgelistet sind, in denen auch farbige Gäste aufgenommen werden. Während der Tournee entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Männern.

Autokino Wackersdorf
Autokino Wackersdorf
Autokino Wackersdorf

Auf dem Donaupanoramaweg lief ich am Freitag. Eine Stunde im Grundlagentempo raus nach Pentling, u.a. durch die Fürst-Albert-Allee und auf dem Max Schulze Steig. Zurück gab ich etwas mehr Gas und so brauchte ich für den Rückweg bloß noch 50 Minuten.

Donaupanoramaweg

Ca. 12 Stunden später absolvierte ich am Samstag in der Früh einen einstündigen Nüchternlauf, bevor Marge und ich uns mit einem Mini One nach Rothenburg ob der Tauber aufmachten. Das Auto für dieses Wochenende wurde unter den Armin Wolf Laufteammitgliedern verlost, die ehrenamtlich Schulsportunterricht halten. Nach einer mehrstündigen Sightseeing Tour durch die mittelalterliche Kleinstadt auf eigene Faust buchten wir eine Führung mit dem Henker. Es war eine historisch fundierte und lebendige Reise durch Aberglaube, Justiz- und “Heilwesen” mit viel schwarzem Humor.

Schlüsselübergabe
Hingucker
Fachwerkhäuser
Das Plönlein
Geisterführung mit dem Henker
Vorbildlich mit Maske

Gegen 20 Uhr fuhren wir weiter zur unterfränkischen Metropole Würzburg. Zur “Blauen Stunde” spazierten wir auf dem Ringpark zum UNESCO Weltkulturerbe Würzbürger Redidenz, welches das einheitlichste und außergewöhnlichste aller Barockschlösser darstellt. Am Morgen darauf lief ich 70 Minuten vor dem Frühstück. Dabei ging es vom Berliner Platz über den Ringpark hoch zur Festung Marienberg. Diese ist auch Bestandteil vom legendären Rock the Race. Dies ist ein Hindernislauf mit ca. 18 Km, bei dem über die Weinberge auch diese Festung erstürmt wird. Während dieser Strecke gilt es ca. 30 Hindernisse zu bewältigen. Zurück lief ich über die Alte Mainbrücke und durch die Altstadt. Nach dieser Sporteinheit machten wir auch hier Sightseeing.

Würzburger Residenz
Ringpark
Festung Marienberg
Festung Marienberg
Heiligenfigur St. Nepomuk auf der Alten Mainbrücke

Das zweite Training stand am späten Nachmittag in Erlangen an. In der Warriors Luck Halle trainierte ich meine Ninja Fähigkeiten. Inspiriert von Ninja Warrior Germany entstand diese Trainingshalle mit 1200 Quadratmeter. Dieser Hindernisparkour lies bereits 2018, bei meinem ersten Besuch, mein Herz höher schlagen.

Warrior’s Luck
Warrior’s Luck RING CLIMB
Warrior’s Luck
Warrior’s Luck CARGONETZ

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