Projekt Schnapszahl – Indian Summer

Mit einer weiteren Motion Up Stunde begann am Mittwoch meine Trainingswoche mit Kraft- und Beweglichkeitsübungen. Im Gegensatz zu der ersten Stunde die Woche zuvor, wurden wir etwas mehr gefordert. Was aber immer noch im Rahmen ist. Der Kurs hat jetzt schon bewirkt, dass ich mich die letzten Tage nach meinen Einheiten mehr gedehnt hatte. Ich bin schockiert, wenn ich sehe, wie flexibel die Gummimenschen Stefan und Bernhard sind. Da fehlt es bei mir nicht bloß um ein paar Zentimeter. Außer mit den Armen, da spiele ich mich bei den verschiedenen Dehnübungen. Das kann aber auch daran liegen, dass bei mir kaum eine Schulter- oder Armmuskulatur vorhanden ist. Das soll sich zukünftig ändern, wenn ich wieder mit dem Schwimmtraining beginne. Außerdem hatte die Kursleiterin Sonja diesen Mittwoch u.a. auch schon Trizeps Übungen eingebaut. Über Sonja erfahrt ihr nächste Woche etwas mehr. Z.B. welche Übungen elementar sind und wie sie zu ihrem Job gekommen ist. Da ich nach dem Kurs bis zum Purendure Lauftreff noch etwas Zeit hatte, lief ich direkt im Anschluss noch eine kleine Runde um Haslbach und freute mich über das Herbstlaub auf den Trails.

Motion Up
Haslbach Runde

Vor Monaten hatten mich Birgit und Andreas zur WhatsApp Laufgruppe hinzugefügt. Da ich aber zuerst im spezifischen Ultralauftraining war und hernach noch wochenlang regenerierte, nahm ich heuer nie an diesem Lauftreff teil. Jetzt gerade passt es gut, weil es bei mir aktuell noch nicht auf eine bestimmte Pace und auf kein Kilometerfressen ankommt. So freute ich mich, wieder die Lauffreunde von Sonjas Truppe zu sehen. Den Wunsch der Athletinnen und Athleten bzgl. einem Techniktraining erfüllte ich gerne. Nach einigen Übungen zur Beweglichkeit und theoretischen Ansätzen machten wir uns an die Optimierung des Laufstils zum effizienten und verletzungsarmen Vorankommen. Neben dem Fokus auf der Beinarbeit wurde auch aufgezeigt und geübt, welchen Einfluss die Arme beim Laufen haben. Nach einer Stunde reinem Techniktraining ging es noch zur praktischen Umsetzung im Laufschritt um den Westbadweiher.

Purendure Lauftreff

Beim „Bildungsprogramm Wald“ im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten lernten Katrin und ich am Donnerstag viel über die Standortansprüche der verschiedenen Nadel- und Laubhölzer. Bei der Baumartenwahl wird das Klima (Länge der Vegetationsperiode, Niederschlag, Temperatur), der Boden (Nährstoffausstattung, Wasserverfügbarkeit, Gefüge), die Lage (Himmelsrichtung, Höhenlage, Frostmulde) und der Mensch (Streunutzung, Ziele) berücksichtigt. In den letzten Jahren pflanzte ich u.a. häufig Bergahorn und Douglasie. Im Kurs hat sich das für den Boden in meinem Wald als vernünftig erwiesen. Zukünftig möchte ich an bestimmten Stellen in meinem Wald wieder verstärkt auf die Buche setzen. Anschließend ging es um die Bestandspflege. Dabei meint man einen Eingriff in den Baumbestand zur Steigerung der Qualität und Stabilität, sowie die Baumartenmischung. Hierbei wird die Konkurrenz innerhalb der gleichen Baumarten und die Konkurrenz der verschiedenen Baumarten zueinander betrachtet.

Leider schaffte ich es am Freitag zeitlich nicht zum Start vom Salomon Lauftreff von Mike und Stephan. Da ich mit der Truppe aber immer viel Spaß hatte, begab ich mich gegen deren Laufende zum Parkplatz. Hier konnte ich dann Mike zu seinem unfassbar starken Ergebnis (rund 10 Std.) bei der Ironman Weltmeisterschaft gratulieren und ihm eine gute Regeneration in der Saisonpause wünschen. Da er u.a. im Februar und März auf Lanzarote im Purendure Triathloncamp innerhalb von sechseinhalb Wochen 200 Stunden im Schwimmbecken, auf dem Rad, in den Laufschuhen oder im Kraftraum verbrachte, steht im diese Auszeit vom Sport mehr als zu.
Die Salomon Runde hat Christoph für seine New York Marathon Vorbereitung nicht ausgereicht, und so lief ich mit ihm noch von Prüfening einen flotten Lauf zum Westbadweiher und wieder auf dem Donauradweg zurück. Den Marathon in den USA möchte er genießen und dadurch kommt es ihm auf ein oder zwei Minuten langsamer nicht drauf an. Die Form für einen schnellen Lauf hätte er allemal.

NY Marathonvorbereitung für Christoph
Indian Summer in Prüfening

Zu einem Long Run traf ich mich am Sonntag in der Früh um 8 Uhr mit Stefan. Das Ziel war ein 25 Kilometer Lauf im GA1 Tempo, also im unteren Pulsbereich. Dazu wollte Stefan eigentlich den Klassiker flach an der Donau laufen. Das machten wir dann auch 11 km lang. Dann konnte ich ihn zu ein paar Höhenmetern beim Max Schultze Steig überreden. Hier zeigte ich ihm dann ein paar anspruchsvolle Passagen, die ich vom Salomon Lauftreff kenne. So wurde ein lockerer Lauf durch technische Abschnitte aufgewertet und abwechslungsreicher. Allerdings wurde immer darauf geachtet, dass die Pulsbereiche eingehalten wurden. Auch wenn das bedeutete, dass bergauf langsam gelaufen wurde und wir an den steilsten Stücken Gehpausen einlegten. Den Max Schultze Steig laufe ich das ganze Jahr gerne, aber zur Indian Summer Zeit macht es noch mehr Laune als sonst.

Grundlagentraining mit Pause
Fürst Albert Allee
Flüssigkeitsspeicher füllen an der Döner Bude
Over and out

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