Projekt Schnapszahl – Model-Interview

Nach dem harten Triathlon am Wochenende zuvor wollte ich etwas gemächlicher in die neue Trainingswoche einsteigen. Dass der Plan nicht aufgeht, merkte ich bereits nach 2 km beim Bergsprint die Winzerer Höhen hoch. Und bei jeder weiteren Gelegenheit. Scheinbar hatten sich die LLC`ler im Vorfeld geschont, weil kein Anstieg für eine Tempoverschärfung von Martin, Rüdiger oder Axel ausgelassen wurde. Wie Araber-Hengste, die zuvor eingesperrt waren und nur so mit den Hufen scharrten. Trainingstechnisch machte das zu dem Zeitpunkt, an dem Regeneration anstand, wenig Sinn, dafür umso mehr Spaß auf den 14 km.

LLC Vizevorstand Martin
Winzerer Höhen

Bemerkbar machte sich das bereits am Tag danach. Hier fehlte mir beim Lauf auf dem Klimaschutzweg am Vogelberg bei Haslbach der Saft. So dümpelte ich etwas unmotiviert um die Windenergieanlage und beendete den Lauf bereits nach 6 km. Anschließend dehnte ich mich noch, damit sich das Training nach etwas mehr anfühlte. Schadet eh nicht, da mein Hüftbeuger momentan etwas zwickt.

Sportstadt Regensburg

Auch am Mittwoch tat ich mich mit dem Rennrad noch etwas schwer. Nach ca. 30 Minuten war ich dann wieder auf Normalniveau und es fiel mir wieder leichter, Leistung zu bringen. Allerdings suchte ich mir im Vorfeld mit dem Radweg nach Bad Abbach und zurück auch eine einfache und flache Strecke aus.

Mattinger Hänge
Bad Abbach
Donauradweg

Ausnahmsweise legte der LLC Lauftreff am Donnerstag die beiden schnellsten Gruppen zusammen. So waren neben dem ungewohnten Pacemaker Klaus auch u.a. Katrin und Alexander dabei, die im letzten Winter für 4 Monate das Bergsport360 Spezialtraining bei StreetFit absolvierten. Da der Lauf mit der 2ten Gruppe zusammen etwas gemütlicher war, lief ich hernach mit Stefan noch weiter nach Reifenthal. Zurück ging es dann querfeldein über die Tremmelhausererhöhe und über das Kagerer Kreuz. So wurden aus den geplanten 10 km doch eben mal doppelt so viel.

Watzlik-Kapelle
Stefan
Tremmelhauserhöhe

Nur für 40 km saß ich am Freitag auf dem Rennrad von Free Wheels, allerding baute ich ein Bergtraining mit ein. Nach dem Warm-up von Regensburg über Graßlfing ging es in Oberndorf für 3x1km gesteigert den Berg zur Sebastianskapelle hoch. Gesteigert heißt, dass ich den Bergkilometer jedes Mal schneller fuhr. Kurzzeitig erschöpft aber happy fuhr ich über Matting an der Donau entlang zurück nach Regensburg.

Oberndorf

Erneut mit dem LLC Lauftreff spulte ich meine Einheit am Samstag ab. Knapp zwei Stunden liefen wir nach Anweisung vom 2ten Vorstand Martin über den Minoritenhof Golfplatz, den Hubertusbrunnen und das Walderlebniszentrum eine Runde, bei der auch die Höhenmeter nicht zu kurz kamen.

Marienhöhe

Damit nicht genug, weil ich noch 3 Stunden mit dem Rennrad dranhängte. Dabei fuhr ich in meiner alten Heimat über Irnhüll nach Kallmünz und an der Naab entlang nach Burglengenfeld. Von dort weiter zum Wildpark Höllohe. Anschließend fuhr ich zum Regen, wo ich auf dem Radweg wieder nach Hause kam.

Wildpark Höllohe

Nach dieser 6-Tage Trainingswoche mit 7 Einheiten gönnte ich mir am Sonntag einen Ruhetag, den ich mit Marge im Wild- und Freizeitpark Höllohe verbrachte. Dieser hatte erst kürzlich wieder geöffnet. Zwar mit ein paar Einschränkungen, aber immerhin. So sind zum Beispiel alle Ausstellungsräume gesperrt und es gibt keine Führungen oder Veranstaltungen. Trotzdem waren die Tiere und die Seen außen rum einen Ausflug wert.

Wildpark Höllohe
Rotwild
Neugierig?
Ziegenbart de Luxe
Bambi
Zwergziege
Kletterkünstler
Stolzer Pfau
Schleppe aus Oberschwanzdeckfedern

Ebenfalls am Sonntag schaute ich mir nachträglich das Video der Contentraketen an, bei dem Stefan und Flo das Model Kathrin Resch am Freitag interviewten. Die zentrale Frage dabei war, was besser auf Instagram funktioniert: Quick and Dirty, Behind the Scenes oder perfekt gestellte Fotos. Kathi berichtete davon, dass teilweise die spontanen und natürlichen Real Life Bilder mehr Zuspruch bekommen. Das kann ich persönlich für sie unterschreiben, weil sie bei ihren coolen und lustigen Stories immer authentisch wirkt. Vor allem auf ihren Triathlonbildern, bei denen sie sich selbst nicht zu ernst nimmt. Hierbei lacht sie z.B. verschwitzt und mit hochrotem Kopf in das Smartphone und hat einfach nur Spaß an dem was sie tut. Und genau das kommt bei ihr rüber. Obwohl sie als Privatperson angemeldet ist und nicht als typische Influencerin, ist sie auf Instagram sehr aktiv und wünscht sich mehr Qualitätsfollower, die ihr nicht bloß wegen den Bikinifotos folgen, sondern ihr schreiben und ihre Beiträge liken.

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