Projekt 10/10 – Wuid. Wuider. Wuidsau!

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Mit dieser letzten Regenerationswoche ist das Projekt 10/10 sehr erfolgreich abgeschlossen. Obwohl ich hier nur wenig Sport gemacht hatte, waren die letzten 7 Tage trotzdem nicht ereignisarm.
Am Dienstag durfte ich mich wieder als Fotograf für die Fußballer der MR austoben. Im vorletzten Spiel der Regensburger Firmen- und Behördenliga gegen die Polizei konnte trotz einem frühen Rückstand in der 5ten Min. ein ungefährdeter 1:3 Auswärtssieg eingefahren werden.
Kurios war dabei ein Konter des MR Torhüters Fabian, der mit dem Ball am Fuß vom eigenen 16er fast bis zum gegnerischen Strafrauf vordrang. Das letzte Spiel der RFBL Fußballsaison für die MR findet bereits diesen Mittwoch um 17 Uhr in Sarching statt. Die Mannschaft freut sich auf möglichst viele Zuschauer und will den Support an der Seitenlinie mit einem Glanzspiel belohnen!

Kabinenansprache
MR Mannschaft Saison 2019
Mittelstürmer Luis
Kampf um jeden Zentimeter
Torhüter beim Konter nahe dem gegnerischen Strafraum
Voller Einsatz

Rockig wurde es am Freitag. Wie alle Jahre fuhren Rudi und ich wieder zum obligatorischen Ohrenfeindt Konzert nach Burglengenfeld ins VAZ. Überrascht wurden wir dabei von der Vorband Formosa aus Essen, die mit einem genialen Sound für eine richtig gute Stimmung sorgten. So aufgeheizt freuten wir uns auf die „TANZT NACKT“ Tour Teil 2 der Vollblutrocker aus Hamburg – St. Pauli.

Vorband Formosa
Vorband Formosa: Es kam keine Langeweile auf
Vorband Formosa: Positiv verrückt
Vorband Formosa: Genialer Support für Ohrenfeindt

„„Tanzt nackt“ ist ein Seelenstriptease, den es braucht, um jemanden hinter Deine Selbstschutzmaske sehen zu lassen.“, so Chris Laut. Anschließend wurde mit Rock `n` Roll gefeiert. Mit den neuen Songs ging es z.T. wieder zurück zu den Anfängen. Ungeschliffener und rauer Sound mit klaren Ansagen in den Texten. Da wird nichts schöngefärbt und nicht auf Hochglanz poliert. Passend dazu wurden auch einige alte Songs wiederbelebt und zum Besten gegeben.

Ohrenfeindt: Rockendes Trio
Ohrenfeindt: Teamarbeit
Ohrenfeindt: Chris
Fanshirt
Still Rocking!
Stammgästin

Dieser Rock `n` Roll Abend war die perfekte Einstimmung für den Cross-Duathlon Jag de Wuidsau am Folgetag. Frühzeitig reisten Stephan, Rudi und ich an, um uns mit der neuen Strecke vertraut zu machen und um die besondere Atmosphäre einzuatmen, die bei solchen ambitionierten Gaudievents herrscht. Nachdem die Wuidsau Jagd 5x im beschaulichen Dietldorf stattfand, wurde die Bayerische Meisterschaft nun im neuen Jagdrevier in Burglengenfeld ausgetragen. Die Zeit bis zum Start nutzte ich, um Interviews mit einigen Startern und freiwilligen Helfern zu führen. Aufgrund der Autoschilder konnte man darauf schließen, dass die Duathleten aus ganz Deutschland angereist sind. Dies bestätigte sich dann bei Gesprächen mit den Wuidsaujägern. Neben Oldenburg, Celle, Brandenburg, Bielefeld, Berlin war auch Niedersachen ein Ausgangsort für die Fahrt nach Bayern. Auch Ralph nahm die 5,5 Stunden Autofahrt gerne für seine vierte Teilnahme in Kauf. Selbst ein Infekt die Woche zuvor konnte ihn nicht stoppen. Selbst wenn ihn die Krankheit vom Start abgehalten hätte, wäre er als Zuschauer gekommen. Weil sich diese Veranstaltung in der Szene etabliert hat und er sich hier jedes Jahr auf seine Gleichgesinnten freut. Kurz vorm Startschuss um 14:00 Uhr überredete Stephan den Bürgermeister Thomas, dass dieser im nächsten Jahr wieder aktiv am Wettkampf in seiner Stadt teilnimmt. Vor einigen Jahren hielt er ein ähnliches Versprechen im früheren Jagdrevier Dietldorf, wo er erfolgreich in einer Staffel teilnahm. Während sich Stephan mit seinem Mikro nach dem Startschuss auf den Weg zu Rudi in die Wechselzone machte, begab ich mich zum höchsten Punkt der Radstrecke. Auf dem Kreuzberg mussten die Teilnehmer den Fuchsbau meistern. Dies ist eine Ansammlung aus Holzhindernissen, die die Familie Fuchs gebaut hat. Hier war ich als Moderator und habe den Athletinnen und Athleten Feuer unter den Hintern gemacht. Auch wenn diese bei der Bewältigung des Parcours noch konzentriert und ernst geschaut hatten, so fuhren alle stolz und mit einem breiten Grinsen in die nachfolgenden Trails. Nachdem alle Biker den Fuchsbau absolviert hatten, unterstütze ich Rudi und Stephan im Zielbereich und pushte die Duathleten auf den letzten 100 Metern der Laufstrecke. Bei den Interviews im Ziel waren sich alle einig: Die fordernden Lauf- und Radtrails hatten ihnen alles abverlangt, aber sie waren davon sehr angetan und alle Gesprächspartner wollen bei der 7ten Auflage erneut an der Startlinie stehen. Egal ob bei der Kurzdistanz, Langdistanz oder in einer Staffel. Nach der Siegerehrung wurde noch mit den Bands Fish `n` Price und Mad Company gefeiert. 125 freiwillige Helfer (u.a. Rotes Kreuz, FFW, TV Burglengenfeld) trugen zur sehr gelungenen Veranstaltung bei.

Wildsau und Stinktier
JdW Trails
Volle Konzentration
Fuchsbau Hindernisse
Ausgelassene Freude bei den Helfern im Fuchsbau
Vollgas
High 5
Freude pur
Extremsportlerin Holly aus den USA
Zielempfang
Erfolgreiche Wildsaujägerinnen
Dreckspatz
Paparazzi Chris Schmidt hat mich erwischt

Mit dem Armin Wolf Laufteam nahm ich am Sonntag beim Leukämielauf in Regensburg teil. Hierbei waren 3500 Teilnehmer gemeldet und es kamen damit 20000€ für Krebs-Kranke zusammen. 1000€ davon waren vom Armin Wolf Laufteam. Berni vom Peppex Sports Team rief auch zum Spenden auf und so sammelten wir von der Peppex Crew auch nochmal 710€ für den guten Zweck. Die 10 Kilometer vom Spendenlauf lief ich ganz gechillt an der Seite von Laufurgestein Klaus. Dabei kamen wir wieder auf ein paar verrückte Ideen. Unter anderem wollen wir in zwei Jahren erneut beim Vertical Up die legendäre Streiff in Angriff nehmen. Dabei läuft man auf Schnee die Skiwettkampfstrecke von unten nach oben. Dabei sind rund 3,3 Kilometer mit ca. 900 Höhenmetern zu absolvieren. U.a. wird dabei auch die gefürchtete Mausefalle bezwungen. Beim Leukämielauf merkte ich, dass mein Körper drei Wochen nach dem 73 Kilometer Ultra beim MZ Landkreislauf wieder ausreichend regeneriert ist, dass ich wieder regelmäßig trainieren kann. Nach dem Projekt 10/10, bei dem ich den 10ten Ultralauf beim 10ten Landkreislauf im Alleingang lief, folgt ab nächster Woche das Projekt Schnapszahl.

Armin Wolf Laufteam
Andy mit Klaus
Spaß in der Gruppe

Gleich nach dem Leukämielauf ging es ins Eisstadion. Dort trafen die Regensburger Eisbären auf die Starbulls aus Rosenheim. Kurz vor Spielbeginn wurde ein Video eingespielt, bei dem ich im Donaueinkaufszentrum laufe, bei Dean and David einen Karton abhole und damit an der Donau entlang zum und ins Eisstadion jogge. Ab dem Zeitpunkt, in dem ich die Eishalle betrete, wurde das Video gestoppt und ich bin auf Anweisung von Valerie live auf dem Spielfeld zum Mittelkreis gelaufen. Hier habe ich dem Schiedsrichter den Puck übergeben, der im Karton war. Anschließend wurde das Spiel angepfiffen. Nach einem torlosen erstem Drittel nutzte die Heimmannschaft zu Beginn des zweiten Drittels eine Überzahl zum 1:0. Nachdem die Gäste mehrmals am Regensburger Keeper gescheitert waren, konnte in der 34ten Min. der Ausgleich erzielt werden. Mit diesem Unentschieden ging es in die Pause. Zu Beginn des Schlussabschnittes konnten die Starbulls erstmals in Führung gehen, welche nur wenige Minuten später zum 1:3 ausgebaut wurde. Wenige Minuten vor Spielende nahmen die Eisbären während einer Zeitstrafe den Torhüter aus dem Spiel. Dieser Mut wurde mit dem Anschlusstreffer zum 2:3 belohnt. Leider vergaben die Eisbären wenige Sekunden vor Schluss die Chance auf den Ausgleich.
Projekt Schnapszahl folgt. Still Rocking!

Icebreakers
Mit Kerstin und Elli in der Sponsorenlounge
Mit Marion mitfiebern
Zwischenzeitliche Führung
Anschlußtreffer
Edelfan

Video: Stephan Irrgang

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