Projekt 10/10 – Walhallalauf

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Die letzte Trainingswoche begann am Ostermontag mit einem Ruhetag. Nach dem Besuch bei Freunden fuhren Marge und ich am Rückweg zur größten begehbaren Erlebnisholzkugel der Welt mit 40 Metern Höhe. Oben auf der großen Panoramaplattform kann man den Ausblick über den Steinberger See und das Oberpfälzer Seenland genießen. Leider waren wir etwas zu spät dran und konnten nicht mehr über die unterschiedlichsten Hindernisse hochgehen, die sowohl Beweglichkeit, Koordination als auch Geschicklichkeit fordern. Dadurch entging uns auch die spiralförmige Rutsche.  Das wird nachgeholt, dann aber zusätzlich mit einem Lauf um den Steinberger See.

Holzkugel bei Steinberg am See

Da ich neulich erst im Stadtpark war und die Purpur-Magnolien fotografierte, startete ich den Lauf am Dienstag genau bei dem Baum. Dann lief ich u.a. wieder am grünen Alleengürtel rund um die Weltkulturstätte der Regensburger Altstadt. Allerdings hielt ich dabei Ausschau nach Foto-Hotspots, da bald ein Shooting mit Chiara ansteht. Und dabei möchte ich nicht (nur) die Klassiker wie die Steinerne Brücke, den Dom oder die Walhalla ablichten. Im Villapark integrierte ich noch ein 20-minütiges Treppenprogramm als Vorbereitung für die Höhenmeter beim Walhallalauf.

Magnolie im Stadtpark
Weltkulturerbe

Das schöne Wetter am Mittwoch und Donnerstag nutzte ich auf dem Rennrad. Zur Wochenmitte gab es eine Tour ins Regental. Dabei wurde auch ein Abstecher zum Regenstaufer Schloßberg gemacht. Hierbei begegnete ich Carina, die gerade in Laufschuhen Höhenmeter sammelte. Am Donnerstag absolvierte ich eine Runde über die Befreiungshalle in Kelheim.

Regenstauf
Befreiungshalle

Da die Martina sich zukünfzig auf einem Rennrad austoben möchte, fuhren wir am Freitag nach Pillnach zu Antonia und Marcus von Free Wheels. Nach einer ellenlangen Beratung waren zwei Favoriten gefunden. Jetzt wird nochmals darüber  geschlafen.

1,5 Stunden lief ich am Samstag in der Nähe von Haisacker. Hierbei ging es eine Teiletappe vom Regensburger Landkreislauf 2017 durch den Wald nach Eitlbrunn. Leider blieb ich dabei nicht ganz trocken und ich stellte mich 2x bei den kurzen Schauern in eine Bushaltestelle bzw. in ein Carport.  Der Wind machte es noch etwas ungemütlicher. Noch dazu, weil ich schon zuvor bei der Holzarbeit nass wurde. Hilft nichts, im Wettkampf kann man sich das Wetter auch nicht aussuchen.

Waldeslust

Sunday is Raceday. Wie bereits im Vorjahr, nahm ich beim Walhallalauf die Trailstrecke in Angriff. Bei der neu eingeführten Strecke im Vorjahr konnte ich den vierten Platz in der Gesamtwertung erreichen. Die Strecke führt durch den Fürstengarten und dann entlang der Donau an der Walhalla vorbei. Von Sulzbach geht es dann über Reiflding in den Donaustaufer Forst. Von hier an absolvierten wir den Großteil der 168 Höhenmeter in einem Stück. Zur Belohnung ging es die letzten 2 km der 7,1 km Strecke fast nur noch bergab. Von 132 Waldlauf Finishern konnte ich heuer in 29:16 Minuten den siebten Platz in der Gesamtwertung und den Zweiten in der Altersklasse erreichen.

Walhalla
Finish

 

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