Projekt 10/10 – Sommerbiathlon

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Am Montag ging die Kreuzfahrt weiter und die Aida legte in Kristiansand an. Nach dem Morgensport (Pilates) an Board und dem Frühstück erkundeten Marge und ich die Stadt in Norwegen auf eigene Faust. Diese ist wie ein Schachbrett in 54 quadratischen Feldern angelegt. Nach einem Spaziergang am Hafen besichtigten wir in der Altstadt noch die charakteristischen Holzhäuser, die vor über 100 Jahren als Erholungsunterkünfte gebaut wurden. Die Ausfahrt aus dem Hafen verbrachte ich mit bestem Panoramablick von Deck 11 aus auf dem Laufband.

Kristiansand

Über Nacht brachte uns das Schiff dann nach Oslo. Beim Frühsport war der Fokus auf das Dehnen. Hier musste ich mit Schrecken feststellen, wie verkürzt meine Beinmuskulatur ist. Daran werde ich die nächsten Wochen bis zum Landkreislauf verstärkt arbeiten. Gegenüber von der Anlegestelle war gleich eine Hop On Hop Off Bushaltestelle. Und so machten wir uns per Bus auf in die norwegische Hauptstadt. Beim Vigeland-Park stiegen wir aus und schauten uns die 212 Stein- und Bronzeskulpturen ausgiebig an. Diese symbolisieren alle Lebensstationen, die ein Mensch durchlebt. Anschließend ging es zu Fuß durch die Altstadt und zu dem Königshaus.

Skulpturenpark

Am nächsten Morgen waren wir bereits im Hafen von Götheburg. Auch hier nahm ich mir in der Früh den Sportraum an Board vor und machte bei der Wirbelsäulengymnastik-Stunde mit. In der zweitgrößten Stadt Schwedens verbrachten wir den größten Teil in der Innenstadt und auf der Festungsanlage Skansen Kronan. Hier gefielen uns die unzähligen kleinen Läden mit unterschiedlicher Handwerkskunst besonders gut. Die Hafenausfahrt, vorbei an den Schärengarten, beobachtete ich vom Laufband aus. Deswegen habe ich von den kleinen Holzhäusern mit Bootsanlegestellen leider kein Foto.

Skansen Kronan

In der Nacht verließen wir Schweden in Richtung Dänemark. An diesem Morgen gab es Koordinations- und Kräftigungsübungen für die Körpermitte. Anschließend fuhr ich die geführte MTB Tour durch Aarhus mit. Diese Stadt kannte ich bis dato nicht, obwohl diese im Jahre 2017 europäische Kulturhauptstadt war. Mit dem Bike fuhren wir zuerst den Dom an. Nach einer kurzen Besichtigung wurde uns noch das Kunstmuseum und das Freilichtmuseum Den Gamle By gezeigt. Weitere Stopps gab es noch beim Botanischen Garten, bei einem 360 Grad Steg am Strand und bei einem Rehgehege. Die sonst scheuen Tiere dort waren an die Menschen gewöhnt und so fraßen uns die Rehe die Äpfel aus der Hand. Nach dem betreuten Ausflug besuchten Marge und ich noch das Kunstmuseum „ARoS“ im Alleingang. Ein Highlight davon ist die weithin sichtbare und begehbare Dachinstallation „Your Rainbow Panorama“.

Kunstmuseum
Aarhus
Rehgehege
Keine Scheu

Die letzte Stadt der Reise war Kopenhagen. Diese hat mir von allen Zielen in Skandinavien am besten gefallen. Wie in Oslo nutzten wir auch hier den Hop On Hop Off Bus, um zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten zu kommen und um mehr zur Geschichte der Stadt zu erfahren. Zuerst stiegen wir am Neuen Königsmarkt aus. Hier fühlten wir uns nach Amsterdam versetzt. An beiden Seiten vom Kanal gab es durchwegs schöne Giebelhäuser, es spielten Bands und es gab unzählige Leckereien. Ich bin dabei dem Blaubeerkuchen und weiterem dänischen Gebäck verfallen. Anschließend liefen wir durch viele Grünanlagen zu den Schlössern, zum Kastell und zur kleinen Meerjungfrau. Am Wall an der alten Festigungsanlage fand ich dann eine ordentliche Steigung, bei der ich mein Bergsprint Training absolvieren konnte.

Kleine Meerjungfrau

Nach dem Ende der Reise ging es am Sonntag sportlich weiter. Mit dem Armin Wolf Laufteam nahm ich am Sommerbiathlon in Hausen teil. Dieser läuft wie folgt ab: eine definierte Runde im Wald laufen, liegend schließen, ggfs. ab in die Strafrunde(n), nochmals die Crosstrecke im Wald im Laufschritt bewältigen, stehend schießen, wieder ggfs. in die Strafrunde(n) und nach der Schlussrunde über die bekannte Waldstrecke ab ins Ziel. Nachdem ich beim ersten Schießen mit zu hohem Puls geschossen hatte und mir das Zielwasser fehlte, machte ich es anschließend deutlich besser und traf vier von fünf Scheiben. Durch die vielen Strafrunde zu Beginn des Wettbewerbes reichte es leider nicht mehr für eine gute Platzierung. Trotzdem war wieder eine riesige Gaudi und ich freue mich auf den Sommerbiathlon im nächsten Jahr!

Sommerbiathlon
Vollgas!

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