Projekt 10/10 – Regenerationswoche

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Nach dem umfangsreichen Training der letzten Wochen schrieb mir Ralf von tRi.P.coaching für die vergangenen sieben Tage eine Entlastungswoche in meinen Trainingsplan.
So fuhr ich am Dienstag eine lockere Radtour an der Donau und Naab entlang. Gegen Abend bei 25°C war das eine richtige Genusstour. Sowohl sportlich als auch landschaftlich. Außerdem schonte ich dadurch meine Beine nach dem Wochenende mit dem Jahr100Trail in Kallmünz und dem 3-Std. Lauf.

Marienhöhe
Etterzhausen
Abkühlung durch die Gemüsebauern in Winzer

Am Mittwoch nutzte ich das Angebot von der MZ, mit Freunden die 4te Etappe des Landkreislaufes abzulaufen. Trotz der enormen Hitze waren viele Dutzende Athleten gekommen um die Strecke von Moosham nach Mintraching unter die Füße zu nehmen. Zu Beginn waren wir dabei auf einem Teilstück des Wald- und Wiesen-Wuidl`n unterwegs, später auf einer ehemaligen LKL Schlussetappe. Da mir die Streckenlänge von ca. 7 km nicht für einen Trainingsreiz reichte, lief ich die Strecke doppelt. Leider war die Strecke wie alle Etappen ab der 3ten bis zur 10ten sehr flach. Mehr als sechs Höhenmeter waren in diesem vierten Teilstück nicht drin.

Landkreislauf Streckencheck

Die letzten beiden Jahre konnte ich mit dem Peppex Sports Team die Mannschaftswertung beim Schwandorfer Firmen- und Familienlauf gewinnen. Heuer waren auch ohne mich genug siegfähige Läufer dieser Mannschaft vor Ort im Innovationspark Wackersdorf und so verausgabte ich mich in meiner Entlastungswoche hierbei nicht. Locker lief ich mit Sandra, die wie alle mit den 38°C zu kämpfen hatte. Besonders gefreut habe ich mich auch auf das Wiedersehen mit dem Lauftreff Schwandorf. Während Niels die Strecke in Angriff nahm, versorgten u.a. Silvia und Renate die Athlenten mit Melonen. Ein Highlight dieser Veranstaltung waren die Trausnitzer Burgdeifeln, die den sogenannten FiFaLa mit der Versorgung der Läufer unterstützten. Und das im Perchtengewand und unter einer Maske. Bei dem heißen Wetter muss das genauso anstrengend gewesen sein wie der Lauf selbst. Zumal diese sonst in den Rauhnächten um die Jahreswende zum Brauchtumserhalt unterwegs sind. Nach dem Lauf habe ich mich noch sehr lange mit Gerald unterhalten. Er ist der 2te Vorstand von den Trausnitzer Burgdeifel und mit Herzblut dabei, wenn es um die Weitergabe der Geschichten und Sagen bzgl. der Perchten geht. Wenn im Winter die Rauhnächte beginnen, darf ich mir von ihm eine Maske ausleihen und mit dem Glockenbehang die bösen Geister vertreiben. Zusätzlich freue ich mich darauf, die Burgdeifl im Winter abzulichten.

Die erste Meter
Gemeinsame Sache mit Sandra
Perchten beim FiFaLa

Nur für eine kurze 45 Minuten Einheit hatte ich am Freitag Zeit. Dafür gab es ein paar knackige Treppensprints in Königswiesen. Anschließend war ich mit Marge in der Innenstadt auf ein Eis verabredet. Dabei traf ich auf das Extremsportlerpaar Betty und Normann. Als wir auf den Mittelbayerische Landkreislauf zu sprechen kamen, erzählte Normann mir vom Ultralauf Tor de Geants, der zeitgleich zum LKL stattfindet. Qualifiziert hatte er sich hierfür u.a. beim Ultra Trail Mont-Blanc und beim Lavaredo Ultra. Zusätzlich brauchte er auch noch das Losglück, dass ihn im vierten Versuch nun endlich in diesen September an die Startlinie bringt. Hierbei stehen im 330 Kilometer und 24000 Höhenmeter bevor. Das bedeutet, dass alleine die vertikale Strecke mehr als einem Halbmarathon entspricht. Die Teilnehmer der vergangenen Jahren brauchten dafür zwischen 80 und 150 Stunden. Das sind selbst für einen neunfachen Ultrafinisher wie mich beeindruckende Zahlen. Aber da Normann bereits unzählige Extremwettkämpfe wie den Javelina 100-Meilen Lauf in Arizona und die TorTour de Ruhr mit 235 Kilometern bezwungen hat, schafft er auch ganz bestimmt diese unglaubliche Umrundung des Aostatals beim Tor de Geants.

Königswiesen
Treppentraining

Ins Wochenende startete ich mit dem LLC am Samstag in der Früh. Zwei Stunden liefen wir flach an der Donau entlang in Richtung Matting und zurück zum Westbad. Andy und ich verlängerten und wir nahmen uns noch einige Höhenmeter hoch Richtung Kumpfmühl und Ziegetsberg vor. Dabei puschten wir uns gegenseitig zu einem ordentlichen Schlusssprint. Insgesamt kamen Andy und ich dann auf 2:45 Stunden bei immer wärmeren Temperaturen. Carina hat es mit ihrem Team intelligenter gemacht. Sie hat den obligatorischen 8 Uhr Lauftreff eher beginnen lassen und die angenehm kühlen Frühstunden genutzt.

LLC Longrun

Am späten Nachmittag war ich dann noch Zuschauer beim Arber Radmarathon Kriterium. Hierbei fuhren die 70 Teilnehmer 60 Runden lang den ca. 1 km Kurs. Der Veloclub Ratisbona e.V. trug dieses Event zum 5ten Male aus. Der Streckenverlauf war wie folgt: Dultplatz – Pfaffensteiner Weg – Auf der Grede – Am Protzenweiher – Dultplatz. Ralleylegende Walter Röhrl lenkte das Führungsfahrzeug und Stafan Schäfer aus Cottbus folgte ihm in einer One-Man-Show. In knapp 1:13 Stunde stand der ehemalige Bahnrad Nationalfahrer bereits fünf Runden vor Schluss als Sieger fest. Schwer beeindruckt hatte mich Severin vom VCR. Nach einem bösen Sturz mit Abschürfungen an beiden Ellbogen, der Hüfte und dem rechten Knie setzte er sich nur wenige Sekunden danach wieder auf sein Rad und spulte weiter Runde für Runde ab.  Das Kriterium war wieder ein würdiges Rahmenprogramm für den Arber Radmarathon, der die Teilnehmer am Tag darauf auf einen bis zu 250 km langen Rundkurs durch Ostbayern führte.

VCR Startreihe
Perlenkette
Heimvorteil
VCR
Kriteriumsieger
Schwarz, stark, schnell
Scheibenbremsen; nun auch verstärkt bei Rennrädern
Ballern
Lokalmatador
Windschatten

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