Projekt 10/10 – Oldtimer

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Mein Training am Dienstagabend führte mich entlang des grünen Alleengürtels in den Regensburger Osten. Als es dann zusätzlich zu den dunklen Wolken noch zu blitzen begann, ging es auf dem direkten Weg zurück zur Wohnung. Die verbliebene Trainingszeit nutzte ich dann daheim für ausgiebige Dehnübungen. Diese kommen bei mir häufig zu kurz. Allerdings will ich das in der unmittelbaren Vorbereitung auf den Regensburger Landkreislauf unbedingt wieder fokussieren.

Ostentor

Am Mittwoch war zum vorletzten Mal der einstündige Lauftreff von Lauf und Berg König am Haidplatz. Anne von Cityfitness Regensburg gab uns bei der obligatorische Westbadweiher Runde die Pace vor. Ab 26.06.19 finden die Läufe wieder auf den Originalstrecken des Landkreislaufes statt.

Stammgäste

Das Radtraining mit der LLC Triathlonsparte führte uns am Freitag eine schöne Runde über Kelheim und den Haugenrieder Wald zurück zum Biergarten „Goldener Hirsch“. Die alten Kastanienbäume luden zum gemütlichen Beisammensein und zum Fachsimpeln in Großprüfening ein. Hierbei wurde selbstkritisch festgestellt, dass wir den Belgischen Kreisel nicht zufriedenstellend beherrschen. Hierbei kann durch eine definierte Formation der Radgruppe und der regelmäßigen Ablösung der Führungsarbeit der Windschatten effektiv ausgenutzt werden. Diese Art des Formationsfahren entstand in Belgien, wo häufig ein starker Wind herrscht.

Lohnenswertes Ziel der Radausfahrt

Eine 5-Stundenausfahrt gab es am Samstag mit der Dani. Von Abensberg aus führten uns die Radwege über Pförring und Oberdolling bis nach Ingolstadt. Zurück ging es über Münchsmünster und Neustadt a.d.D.. Gigantisch fand ich dabei den Mauerner Badesee, bei dem die Sonne im blauem Wasser glänzte.

5 Std. Tour
Irgendwo im Nirgendwo

Nach dieser Radtour machte ich mich auf zum Oldtimertreffen in die Altstadt. Im Schatten des Regensburger Domes und der Neuparrkirche bewunderte ich die liebevoll gepflegten Kulturgüter. Perfekter als diese historischen Plätzen der Römerstadt kann ein Ambiente kaum sein. Dorthin verschlug es mich auch am Sonntag in der Früh zum Start der Ausfahrt in den Bayerischen Wald. Bei dieser Classic Rallye vom Automobilclub Deuerling sind 235 km mit acht Gleichmäßigkeitsprüfungen zu bewältigen. D.h., nicht der Schnellste gewinnt, sondern derjenige, der bei definierten Teilstrecken die vorgegebene Zeit genau einhält. Eine besondere Wertungsprüfung gab es in der Spindel vom Donaueinkaufszentrum. Hier mussten die Teilnehmer die Steigung der Parkspindel in einer gleichmäßigen Geschwindigkeit hochfahren. Selbst Autos aus den Dreißigerjahren waren zahlreich vertreten, wie z.B. ein BMW 315/1, ein Rolls Royce Habicht (beide aus dem Jahre 1935) und ein MG J2 von 1936.

Traumhafter Kühlergrill
British Racing Green
Chevrolet
Stilecht

Diese Trainingswoche lies ich mit einem Lauf ausklingen, bei dem ich entgegengesetzt zur Rallyestrecke lief. So sah ich auch noch die Autos auf den letzten Kilometern, die um die Südbayerische ADAC Meisterschaft fuhren.

Wertungsprüfung in der Parkspindel
Start und Ziel am Neupfarrplatz

Es folgt noch ein Gästebeitrag von Markus Dawo. Dieser startete bei einem Berglauf, den ich auch schon ins Auge gefasst habe. Aber lest selbst:

Teilnahme am 2. SASLONG Halbmarathon – Laufen wo andere Urlaub machen

Heuer fand im Grödnertal zum zweiten Mal der SASLONG Halbmarathon statt, ein Traillauf mit 900 Höhenmetern um die Langkofelgruppe herum. Wie bereits im vergangenen Jahr wollte ich bei diesem Lauf teilnehmen, um die Höhenmeter für das Training zu nutzen.
Im Vergleich zum vergangenen Jahr konnten jetzt bis zu 600 Starter teilnehmen, und wieder war der Lauf ausverkauft. Dank tatkräftiger Unterstützung des veranstaltenden Vereins vor Ort musste auch nur geringfügig von der letztjährigen Strecke witterungsbedingt abgewichen werden, so wurden es am Schluss 1,5 km mehr bei 100 zusätzlichen Höhenmetern.
Übernachten konnten wir direkt im Hotel Cendevaves, auf deren Parkplatz auch der Start bzw. das Ziel ist. Somit entfallen lästige Anfahrten am Morgen und der Start in den Tag bzw. den Lauf ist um ein Vielfaches stressfreier als üblich. Die Laufstrecke selbst ist mir schon besser bekannt, bin ich doch nun bereits das dritte Mal als Unterstützung des Lauf und Berg König Camps Ende September/Anfang Oktober dabei, so dass ich mir das Rennen und damit meine Kraft super einteilen konnte. Allerdings gilt hier: Ankommen ist das Ziel. Es gibt mehrere Timecuts unterwegs, die jedoch normalerweise kein Problem für jemanden darstellen sollten, der sich im Lauftraining für einen Halbmarathon oder länger befindet. Und bereits nach 8 km hat man den Großteil der Anstiege hinter sich gebracht und wir konnten den Ausblick in Richtung Sella Joch und natürlich den Langkofel, der immer unmittelbar neben uns sich auftürmt, genießen.
Nach 12 km, wir schafften diese Strecke knapp in 2,5 h, ging es dann mehr und mehr wieder zum Abstieg in Richtung Hotel, auf der Ostseite mit Blick auf die Seiser Alm. Das Zusammenspiel von schneebedeckten Berggipfeln, tieferen Tälern, Wäldern und der restlichen Landschaft lassen schnell die Anstrengungen vergessen und schon nach 3,5 h war alles vorbei!
Im Ziel konnten wir dann unsere reichhaltig gefüllten Starterbeutel sowie eine gute Portion Lasagne oder Gulasch mit Speckknödel genießen, ganz zu schweigen von der Dusche, die Schneeschmelze hatte uns doch in das ein oder andere Dreckloch treten lassen.
Ich freue mich bereits jetzt auf den 6. Juni 2020, wenn die 3. Ausgabe des Laufes stattfinden wird!

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