Projekt 10/10 – La cathédrale magique

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Elf Monate im Jahr trainiere ich. Die vier Wochen nach meinen jährlichen Ultralauf erhohle ich mich und gönne dem geschundenen Körper Zeit, sich zu regenerieren. Da ich deswegen bzgl. der letzten Tage  sportlich nicht viel zu berichten habe, gibt es nun einige Zeilen was rund um mein Training sonst noch bei mir passiert.

Wenige Tage nach meinen 3ten Platz der Ultrawertung beim Regensburger Landkreislauf wurde ich zur Mittelbayerischen Zeitung geladen. Evi Reiter befragte mich in ihrem Hörsport Podcast zu meinen Laufanfängen und wie ich zum Ultralauf kam. Das ist eigentlich eine ganz verrückte Geschichte und unter folgenden Link anzuhören:

https://www.mittelbayerische.de/podcasts/hoersport-nachrichten/beim-ultra-mane-zaehlt-nur-der-wille-24329-art1828228.html

MZ Hörsport Podcast

Unlängst wählten die Zuschauer von TVA das Armin Wolf Laufteam zum Sportler des Monats August. Ausschlaggebend war der Verbindungslauf für die Leukämiehilfe Ostbayern e.V., für dass das Armin Wolf Laufteam vom Straubinger Gäubodenfest nach Regensburg lief, wo gegen Abend im Glöckelzelt die Dultbierprobe abgehalten wurde. Vom Start in Straubing über Aholfing, Pfatter, Fengkofen und Donaustauf bis zum Regensburger Dultplatz wurde jeder einzelne Kilometer der 50 km Strecke dabei an Sponsoren verkauft. So kamen über 10000€ Spendengelder zusammen. Prof. Dr. Reinhard Andreesen, der die Start- und Schlussetappe selbst in Angriff nahm, nutzte die Scheckübergabe, um dem Armin Wolf Laufteam das Patientenhaus der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. zu zeigen, für das die Spendengelder gedacht sind.

Leukämiehilfe Scheckübergabe
Foto: Hans-Christian Wagner

Am Sonntag vor einer Woche verschlug es mich zu den Oldtimerfreuden nach Kallmünz. Hier fand zur Brauchtumspflege ein Drescherfest statt. Mit einer alten Ködel und Böhm Maschine wurde unter körperlicher Anstrengung das staubige Getreide gedroschen. Bei der Ausstellung „Bäuerliches Handwerk“ konnten weitere Maschinen und Geräte von anno dazumal begutachtet werden. Zur Stärkung konnten bayerische Schmankerln aus dem Holzbackofen verköstigt werden.

Dreschen wie anno dazumal
Oldtimerausstellung
17 PS Schlüter mit Baujahr 1958

Im Rahmen vom Salomon Trail Running Workshop gab es letzten Dienstag nochmals einen Streckencheck für Jag de Wuidsau in Burglengenfeld. Dort findet am 05.10.19 die Bayerische Meisterschaft im Crossduathlon statt. Die Macher der Wuidsau-Jagd legten schon immer Wert auf anspruchsvolle Trails auf der Lauf- und Radstrecke. Ein weiteres Plus ist die Wechselzone in unmittelbarer Nähe zur Altstadt. Die Salomon Explorer Mike und Stephan führten uns zuerst auf die ca. 2 km lange Laufstrecke auf genialen Singletrails und direkt an der Stadtmauer entlang. Danach liefen wir die ca. 7km langen Radstrecke, die ebenfalls sehr traillastig ist und auch z.T. an der historischen Stadtbegrenzung verläuft. Diesen Streckencheck ließen sich auch die Canicrosser nicht nehmen. Bei dieser Mensch-Tier-Sportart zieht der Hund seinen menschlichen Mitläufer mittels einer flexiblen Leine durchs Gelände.

Canicross
… und action!
Sharisse gefiehlen die JdW Strecken

Bei Arbeiten auf meinen Hof fuhr ich mir eine Schraube in den rechten Vorderreifen. Hierbei verglich ich den Aufwand zum Wechseln des Schlauches mit dem Rennrad. Dies ist aber weder zeitlich noch mit dem Werkzeugeinsatzeinsatz auch nur annähernd ähnlich. Oder wer kann sich eine Winde und Aufbockhölzer in den Radtrikottaschen vorstellen?

Reifenwechsel am Traktor

Für eine bessere Regeneration schwang ich mich am Donnerstag für eine kurze Tour auf meinem MTB lastigen Crosser. Im Wald bei Hainsacker orientierte ich mich auf den ausgezeichneten Wanderwegen, lies aber keinen Singletrail aus, der vom Weg wegführte. Genauso locker wie diese Ausfahrt ging ich auch am Folgetag einen Waldlauf an. Alles ohne große Anstrengung und nur der aktiven Erholung dienend.

Regenerationstour
Bismarcksäule bei Hainsacker
Holzkopf

Der Regensburger Dom aus dem Mittelalter hatte bis vor 150 Jahren keine Turmspitzen. Seit dem Jahre 1869 ragen die Domtürme 105 Meter hoch über die Dächer der Stadt. Sie sind zu einem Wahrzeichen Regensburgs geworden. Durch ein interaktives Kunstwerk zwischen Licht und Architektur wurde die wechselhafte Geschichte des Doms und die Vollendung der Regensburger Domtürme auf eine wunderbare und einzigartige Weise inszeniert. Hierbei erschienen Skulpturen, Fialen und Architekturdetails in einem mystischen Licht. Die Inszenierung an der Domfassade wurde musikalisch und erzählerisch begleitet. Beginnend mit dem romanischen Vorgängerbau des Domes, dem schwerwiegenden Brand, dem aufwändigen Bau des Doms und schließlich bis zur Vollendung mit dem Bau der beiden Domtürme. Letztere wurden aufgrund einer Initiative des bayerischen Königs Ludwig I. in die Tat umgesetzt. Ich habe mir die Show 5x an 3 verschiedenen Tagen angeschaut. Dabei wählte ich zum Fotografieren jeweils eine andere Perspektive. Dabei positionierte ich mich z.B. direkt am Domplatz, beim Eisernen Steg, am Neupfarrplatz und auf der Kaufhof Terrassse. Im Kaufhof sah ich auch noch die Kachelmotivwand von Hannes Esser. Diese Arbeit des Düsseldorfer Bildhauers zeigt die Steinerne Brücke.

Kachelmotivwand
Wir haben uns das Warten auf die Show versüßt
Zwei Türme für den König
Westfassade
Ansicht vom Eisernen Steg
Eingangsbereich
Detailansicht
La cathédrale magique
ILLUMINATION DER DOMTÜRME

Gestern Abend war ich dann noch beim ersten Heimspiel der Regensburger Eisbären. Nach der Auftaktniederlage gegen den DEL2-Absteiger, dem Deggendorfer SC, erwartete das Team von Igor Pavlov den EC Peiting zum ersten Heimspiel der Saison. Trotz einer schwierigen Startphase, bei der die Domstädter nicht richtig ins Spiel kamen, konnte die Heimmannschaft in Führung gehen und letztendlich die Partie mit 4:2 für sich entscheiden.  Nach Spielende wurden die drei Punkte mit der Mannschaft in der Sponsorenlounge gefeiert.

Mit Elli in der Sponsorenlounge
Eisbären Nachwuchstalente vorm Spiel ihrer Stars
1ter von 4 Treffern der Eisbären

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