Projekt 10/10 – Dult und letzte harte Trainingswoche

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Bevor die kommende Woche etwas ruhiger wird, gab es nochmal eine abwechslungsreiche Trainingswoche. Am Dienstag hatte ich mir zwei Laufeinheiten vorgenommen. In der Früh lief ich bei meinem Fettstoffwechsel-Nüchterntraining wieder die Altstadt ab. Dabei gehe ich z.Z. die ersten paar Hundert Meter bis zum Stadtpark, weil sich meine Gelenke momentan frühmorgens steif und unbeweglich anfühlen. Als sich meine Schritte wieder rund anfühlte, lief ich von der Kreuzschänke zur Porta Praetoria. Dies ist neben der Porta Nigra von Trier das einzig erhaltene oberirdische Tor aus der Römerzeit nördlich der Alpen. Es war das Tor des 179 n. Christus fertiggestellten Legionslager Casta Regina, dass den feindlichen Germanen zugewandt war. Die aus monumentalen Kalksteinquadern bestehende Porta Praetoria wurde durch nachrömische Anbauten durch Balkenlöcher und Durchbrüche für Fenster und Türen deutlich beschädigt. Anschließend führte mich mein Lauf nach Stadtamhof zum Walhalla Bockerl. Früher waren die Beziehungen zwischen dem bayerischen „Statt am Hoff“ und der Freien Reichsstadt Regensburg nicht einfach: verschiedene Kalender und Konfessionen sowie der Streit um Handelsgüter wie Salz sorgten für Zwietracht. „Iwa Bruck heiratet man ned“ war früher ein ungeschriebenes Gesetz. 1924 wurde daraus eine gemeinsame Stadt und seit 2006 sind Stadtamhof und die Regensburger Altstadt zusammen Weltkulturerbe. Vorbei an der Schmalspurbahn „Walhalla Bockerl“, das von 1889 bis 1968 zwischen Regensburg und Wörth a.d.D. verkehrte, lief ich nach einer Runde um den Grießer Spitz noch zum Inselpark Oberer Wörth und kam nach über einer Stunde wieder am Stadtpark an.

Biergarten Kreuzschänke
Ehemalige Stadtgrenze

Nach getaner Arbeit gab es am späten Nachmittag die zweite Sporteinheit des Tages. Von Haslbach aus lief ich zum Hesperidengarten und die Waldwege weiter in der Nähe vom Gambach. Hierbei begleitete mich Flo ein Stück auf dem MTB und die 1,5 Stunden vergingen bei dem schönen Wetter wie im Fluge.

Beim Hesperidengarten

Das zweite Spiel der MR in der Regensburger Firmen- und Behördenliga endete am Mittwoch gegen den Titelverteidiger Krones mit einem gerechten 2:2. Hierbei konnte ich mich wieder mit meinem Fotoapparat austoben. Nach einer kleinen Stärkung lief ich noch etwas am Fluss Regen entlang und auf den Feldwegen bei Ödenthal. Leider war meine Handy-Taschenlampe bei zunehmender Dunkelheit dafür nicht ausreichend geeignet und so wurde es nur eine kleine Laufrunde.

Eckball
Freistoß
Karate, ähhh Fußball
Abstoß
Einwurf

Da am Donnerstag die Teamleitersitzung für den Landkreislauf war, hatte ich nach der Arbeit nur für eine 45 Minuten Einheit Zeit. Diese gestaltete ich dafür umso intensiver. Nach dem Warm-up lief ich unzählige Male die Treppen in Königswiesen hoch zu den Schrebergärten. Anschließend freute ich mich auf die Staffel- und Ultraläufer sowie die Organisatoren bei der Startnummerausgabe für den Landkreislauf. Mit Stephan, Matthias, Andreas und mit mir waren auch alle Ultraläufer des Armin Wolf Laufteams vor Ort. Sandra hatte bereits im Vorfeld meine Startnummer mit dem goldenen Sticker für die 10te Teilnahme bei der 10ten Veranstaltung geadelt (daher mein Arbeitstitel Projekt 10 von 10). Viel Spaß hatte ich an dem Abend auch noch mit Hans von Peppex Sports, der beim Landkreislauf wieder als Sponsor zum guten Gelingen des Events beiträgt. Wer Doris und Hans kennt, weiß, dass sich beide wieder etwas einfallen lassen um die Läuferinnen und Läufer auf der Strecke zu unterhalten. Direkt nach der Teamleitersitzung machte ich mich in Tracht auf den Weg zum Volksfest. Auf der Dult traf ich mich mit einigen Kolleginnen und Kollegen und blieb bis zum Schluss im Hahnzelt. Leider verging dieser Abend viel zu schnell.

Kurze aber intensive Treppeneinheit
MZ Landkreislauf Sponsor Hans von Peppex Sports bei der Startnummerausgabe
Die Ultraläufer vom Armin Wolf Laufteam
MZ LKL Startnummer
Der 10te Start beim 10ten Landkreislauf – Projekt 10/10
Bar im Hahnzelt
Feierlaune
Spaß im Hahnzelt

Zum Grillabend fuhr ich am Freitag in die Geschäftsstelle von Peppex Sports nach Ponholz. Hier wurden letzte Teamzusammensetzungen besprochen und die Startnummern für die Staffelläufer des MZ Landkreislaufes ausgegeben, die am Tag zuvor bei der Teamleitersitzung abgeholt wurden. Zusätzlich gab es die extra designten Sportklamotten im unverkennbaren Peppex Style und für den kulinarischen Genuss wurden wir noch mit Burger und Bratwürsten verwöhnt. Gleich danach traf ich mich mit Lena und Christina im Artmann`s Herzl auf der Dult. Das traditionelle Feuerwerk beachteten wir nicht, sondern feierten fleißig weiter bis zur Sperrstunde. Besonders freute ich mich über die Begegnung mit Wolfgang, der früher in meiner Abteilung Werkstudent war und nun eine ordentliche Karriere hingelegt hat.

Peppex Sports Grillabend
Christina und Lena im Artmann`s Herzl

Gleich am Samstag in der Früh traf ich mich mit Thomas zum Laufen. Ausnahmsweise liefen wir eine flache Strecke. Diese führte uns vom Pfaffensteiner Wehr über Kneiting und Etterzhausen zurück in den Regensburger Westen. Hier gab es noch eine Zusatzschleife um den 12 ha großen Westbadweiher, der in den 50er Jahren auf dem Flughafengelände der Messerschmittwerke durch Kiesabbau entstand. Die 20 km wurden gesteigert gelaufen. D.H., wir begannen mit 5:10 Min/km und liefen immer schneller bis wir auf den letzten Kilometer 4:20 Min/km auf der GPS Uhr stehen hatten. Durch den frühen Start hatten wir nur Nieselregen abbekommen und nicht die Regenschauer, die sich am Vormittag gebildet hatten. Als es am Nachmittag wieder schön wurde, fuhr ich noch eine Runde zum Spaß mit dem Surley Fatbike von FreeWheels. Dabei hatte ich auch meine Kamera mit im Gepäck.

Gesteigerter Lauf mit Tom im Nieselregen
Stadtpark
Graffiti
Kunst am Dultplatz

Einen reduzierten langen Lauf gab es knapp eine Woche vorm Landkreislauf. Wieder mit Stephan und Carola, die gestern allerdings die ganzen 30 km mitlaufen „musste“ und nicht wie sonst auf halber Strecke aussteigen durfte. Zusätzlich war der Gaudibursch und Demotivationstrainer Klaus dabei, der sich am Wochenende zuvor in St. Anton am Arlberg mit 40 km samt 2300 HM und 29 km mit 1800 HM austobte. Stephan lies bei unserem Sonntagslauf als Streckenplaner von der Marienhöhe, Goldberg, dem Albertus-Magnus-Weg, den Winzerer Höhen und dem Dreifaltigkeitsberg keine Steigung aus. Wie die Woche zuvor liefen wir nach einer Idee von Stephan 2x am Ziel vorbei und drehten noch zwei Runden um den Westbadweiher. Schließlich laufen wir beim Landkreislauf auch kurz vorm Ziel von Kiefenholz auch erst noch nach Kruckenberg statt direkt nach Wiesent.

Marienhöhe
Beim ehemaligen Schotterwerk
Dult im Hintergrund
Die letzten Kilometer mit der Lieblingsallee verschönert

Heute freue ich mich auf den Team- und Sponsorenabend vom Armin Wolf Laufteam in der Brauerei Bischofshof. Mehr dazu, meinen Wettkampfbericht vom Mittelbayerische Landkreislauf und für welchen guten Zweck ich gelaufen bin, gibt es am kommenden Montagabend auf Bergsport360.de!

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