Projekt 10/10 – Brauereibesichtigung

Mit einem Platten am Rennrad startete ich in die neue Trainingswoche. In Mariaort fuhr ich in die Glasscherbe einer Bierflasche. Vermutlich lag diese hier noch von einer Palmator-Bierwandertour vom Wochenende. Nach dem Schlauchtausch tobte ich mich in Kager am Kraft-Ausdauerberg aus. So kam ich trotz wenig Zeit doch noch zu einem ordentlichen Trainingsreiz.

Kager

Der Mittwoch war wieder sonnig und so gab es auch an diesem Tag eine Rennradtour. Diese führte zuerst an der Naab entlang zum Kloster Pielenhofen. In Heizenhofen entdeckte ich neben der „Nachfüllbar“ eine Telefonzelle mit gebrauchten Büchern. Scheinbar können hier Bücher getauscht werden. Nette Idee! Anschließend fuhr ich über Wolfsegg wieder zurück nach Regensburg. Eine längere Tour war nicht drin, da ich um 19:15 Uhr bei der Laufgruppe sein wollte.

Kloster Pielenhofen
Zweckentfremdung

Rechtzeitig zur Gruppeneinteilung durch Markus Dawo von cityfitness-regensburg war ich beim Lauf- und Berg König Lauftreff. Vom Haidplatz liefen wir zuerst gemeinsam zum Grießer Spitz. Dann trennten sich die Teams und es ging an der Donau entlang weiter zum Westbadweiher. Auf dem Rückweg haben wir uns zu einer ungeplanten Tempoeinheit verleiten lassen. Das lag wohl am angenehm warmen Abend.

Lauf- und Berg König Lauftreff
Westbadweiher

Spontan sagte ich am Gründonnerstag einer Brauereibesichtigung in Regensburg zu. Hier erfuhren wir, dass bereits im Jahre 1469 der Stadtrat in Regensburg verordnete, dass nur Gerstenmalz, Hopfen und Wasser zum Bierbrauen verwendet werden darf. Nötig war es, da die damaligen Brauer u.a. neben Gewürzen auch Tollkirschen und Fliegenpilze ins Bier mixten.  Seit 1516 gab es dann in ganz Bayern das einheitliche Reinheitsgebot. Die mittelalterliche Textpassage der Landesordnung vom 23.04.1516 lautet: „Wir wollen auch sonderlichen, das füran allenthalben in unnsern Steten, Märckten und auf dem Lannde, zu kainem Pier merer Stückh, dann allain Gersten, Hopffen unnd Wasser, genommen und gepraucht sollen werden.“

Brauereibesichtigung
Kostprobe folgte

Am Karfreitag führte mich meine lockere 1,5 Stunden Laufeinheit in den Regensburger Osten. Vorbei am Hafen mit unzähligen Schiffscontainern, Öllagertürmen und Autos, die zwischengelagert werden. Häufig wurde die Schwerindustie im Osten der Städte angesiedelt, da bei uns meistens Westwind herrscht und somit die dicke Luft zur Stadt rausgefegt wurde.  Mir sagt der Hafen- und Industriecharme trotzdem zu, obwohl machens davon in die Jahre gekommen ist.

Hafen
Zwischenlager

Meine Radtour am Samstag führte mich um den US Army Truppenübungsplatz Hohenfels. Alle 50 – 100 Meter warnten mich Schilder, das Gelände zu betreten. Auffällig waren die Autos, die ich in der Gegend sah. Häufig waren es schwere Geländewagen und gelegentlich erblickte ich Muscle-Cars. Werbeplakate weisen auf das anstehende Deutsch-Amerikanische Volksfest von 30.04.19 – 05.05.19  hin. U.a. gibt es da Rundfahrten auf dem Militärgelände und eine US-Classic-Cars Ausstellung .

Hohenfels

Mit tRi.P.coaching gab es am Sonntag vorm Osterbrunch ein Schwimmtraining, bei dem der Fokus auf die GA1 und GA2 Tempobereiche lag.  Zwischendurch absolvierten wir eine 45 Minuten lange Rumpfstabi-Einheit im Trockenen, bevor es nochmals zu einem spaßigen 400 Meter Jagdstart-Rennen ins Wasser ging.

 

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