Projekt 10/10 – Blaster Run

Am Mittwoch trafen sich die Moderatoren vom Regensburg Marathon in der LLC Geschäftsstelle. Hier erfuhren wir die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten der verschiedenen Läufe für das Marathon-Wochenende. Z.B. wer sich aus den Top 10 vom Vorjahr wieder angemeldet hat, wie viele Läuferinnen und Läufer in den verschiedenen Disziplinen starten und dass nach acht Jahren wieder über die Steinerne Brücke gelaufen wird. Ebenso wurden Fragen zu Hotspots, Absperrungen, etc. geklärt.

Um 19:15 Uhr gab es beim Lauf- und Berg König Lauftreff die Wahl: Entweder die 1,66 Kilometer Nikolauslaufrunde mit Madlen und Markus für Tempoarbeit zu nutzen, oder mit Anne und Matthias eine große Baggerweiherrunde zu laufen. Ich habe mich für letzteres entschieden, da ich die Strecke an der Donau entlang sehr gerne mag.

Lauf und Berg Lauftreff

Um 21:30 Uhr war ich dann noch rechtzeitig auf der RT Bahn. Hier feuerte ich die Läufer von der LG Telis beim Mittsommerlauf an und machte Fotos. Der Sieger aus Kenia lief die 5 km in unglaublichen 13:38 Minuten, die Siegerin aus Äthiopien in 15:33 Minuten. Aus LG Sicht erfreulich war, dass mit Florian Orth, Simon Boch und Philipp Pflieger gleich drei Läufer unter der 14 Minuten Marke blieben und dass Miriam Dattke die U23 EM Norm schaffte.

Mittsommerlauf

Die Schuhe schnürte ich mir am Vatertag für einen langen Lauf. Zuerst lief ich flach um die Altstadt, bevor es dann auf die Winzerer Höhen ging. So absolvierte ich in knapp zwei Stunden einen Halbmarathon mit vielen Höhenmetern im Grundlagenbereich. Nach der Dusche brauchte ich ein Regenerationsnickerchen.

Trainings-Halbmarathon

Am Freitag war ich auf der Walhalla zur Einweihung der Büste von Käthe Kollwitz. An diesem Sonderöffnungstag gab es speziellen Führungen, u.a. zur Entstehung des Nationaldenkmals, der Architektur und den verstorbenen Persönlichkeiten, deren Büsten darin ausgestellt sind. Alle drei Führungen waren interessant, aber besonders gut gefiel mir die mit den verkleideten Schauspielern. Letztere schlüpften in die Gewänder der Walhallainsassen und ließen sie aus ihrer jeweiligen Wirkungszeit berichten. Natürlich hatte ich auch meinen Fotoapparat dabei.

Modell von der Walhalla
Walhalla
Führung mit Schauspiel
Führung mit Schauspiel
Führung mit Schauspiel

Nach der Walhalla schwang ich mich noch für eine kurze Ausfahrt auf das Rennrad. Hier fuhr ich einfach nur flach und ohne große Anstrengung an der Donau entlang nach Kiefenholz, damit ich ausgeruht den Blaster Run am Folgetag in Angriff nehmen kann.

Lockere Ausfahrt

2016 und 2018 war ich am Monte Kaolino beim Blaster Run Gesamtsieger und konnte mir jeweils die Vorschlaghammer-Trophäe sichern. Dementsprechend motiviert machte ich mich am Samstag wieder auf nach Hirschau bei Amberg. Folgende Hindernisse waren u.a. zu bewältigen: Der 220 Meter hohe Sandberg, schleppen von Sandsäcke (2x jeweils 1,5 km im Laufschritt), Traktorreifen ziehen und schwimmen war auch mit dabei.
Insgesamt kam man auf 662 HM bei 18 Km und über 25 Hindernissen. Statt dem Gesamtsieg reichte es heuer „nur“ für den Sieg in der Altersklasse. Spaß hatte ich trotzdem!

Voller Einsatz
Wasserhindernis
Sandberg
Hangeln
Abkühlung
Blaster Run
Deutlicher AK Sieg mit 29 Minuten Vorsprung

Direkt im Anschluss machte ich mich mit dem Fatbike von FreeWheels auf zum Regensburger Trachtenlauf. Nach dem Startschuss durch die Martina begleitete ich wie im vergangenen Jahr den führenden Läufer mit dem Bike. Nachdem der Sieger Tim im Ziel war, tauschte ich das Rad gegen ein Mikro. Mit Valerie durfte ich dieses Spektakel moderieren, bei dem der Spaß im Vordergrund stand. Die Mädels und Jungs liefen in landesüblicher Tracht und in Laufschuhen eine schöne Strecke im Donaupark. Musikalisch untermalt wurde dieses Event durch die Blaskapelle d’Wadlbeißer und im Ziel gab es Brezenstangerl.

Orga-Team
Trachtenlauf

Auch am Folgetag beim Regensburg Marathon durfte ich moderieren. Mit Martin machten wir den Hotspot in Stadtamhof unsicher und peitschten die Athletinnen und Athleten über die Steinerne Brücke. Folgende Strecken gab es am Sonntag zur Auswahl: Viertel-, Halb, Dreiviertel und den klassischen Marathon über 42,195 km. Der Dreiviertelmarathon ist fast einmalig, da dieses Format kaum wo angeboten wird. Mit rund 2500 TN war der Halbmarathon die begehrteste Strecke. Unser Stand war rund 4,5 Km vor dem Ziel und so konnten wir den Läuferinnen und Läufern bei knapp 30 °C noch den letzten Schwung für die Endphase mitgeben. Das war auch für mich emotional, da ich unzählige Teilnehmer kannte und selbst mitgelitten habe, wenn jemand auf dem Zahnfleisch angekrochen kam. Vom Team Bergsport360 waren Julian, Simon, Tobi und Stefan dabei. Stefan erreichte dabei sogar seine persönliche Bestzeit auf der Halbmarathonstrecke. Herzlichen Glückwunsch dazu!Trotz der Hitze und den Quallen hörte ich im Ziel dann von allen Seiten nur positives Feedback und viele Absichtserklärungen, im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein.

Flüssigkeitsaufnahme war bei dem Hitzerennen wichtig
Hotspot Stadtamhof

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