Projekt 10/10 – Biermeile

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Mit dem Lederhosentraining begann die letzte Trainingswoche richtig knackig. Hatte Ines in den heißen Wochen bei Temperaturen bis zu 40°C noch ein Einsehen, so gab es an diesem Tag keine Schonprogramm. Eine Stunde lang gab es unzählige Jumping Jacks, Sumo Walks, Kniebeugen in verschiedenen Varianten, Liegestützen und weitere schweißtreibende Übungen. Der Muskelkater lässt grüßen. Entlastung gab es nur bei den Dehnübungen.
Da Regensburg in der vorletzten Woche nach München die meisten Athleten beim Lederhosentraining hatte, gab es vom Bier-Kooperationspartner einige Kästen Erfrischungsgetränke als Belohnung. Vermutlich dient dies auch der weiteren Motivation.

Bei einem ungewöhnlichen Wettkampf war ich am Dienstag als Fotograf tätig. Johannes erzählte mir ein paar Tage zuvor von der Biermeile und lud mich zugleich ein. Hierbei wird beim Start ein Bier getrunken und 400 Meter auf der Tartanbahn gelaufen. Anschließend wiederholt sich diese Reihenfolge bis man insgesamt 4 Bier getrunken hat und 1,6 km gelaufen ist. Mit 21 Teilnehmern konnte man die Anzahl zur Premiere fast verdoppeln.
Frank spielte dabei seine Routine in beiden Disziplinen aus und holte sich den Gesamtsieg. Bei den Damen setzte sich die Oberbürgermeisterkandidatin Karin bei dieser speziellen Sportart durch.
Eine für ihn ungewöhnlich starke Platzierung erreichte Niels mit dem vierten Platz. Die Grundlage für diese starke Leistung legte er am Biertisch. Hier konnte im keiner das Wasser reichen. Besonders beeindruckt hat mich das Mutter/Tochter Gespann aus dem Rheinland. Die Frohnatur Renate war mit knapp 74 Jahren die älteste Teilnehmerin und war sogar schneller als ihre Tochter Silvia. Letztere freute sich über ihr Finish in diesem Jahr, da es für sie bei der Erstaustragung noch ein DNF (did not finish) gab. Da vier Damen als Chauffeure eingeteilt wurden, stellten diese die einzige Staffel. Unabhängig von der Platzierung hatten alle richtig viel Spaß bei dieser ungewöhnlichen Herausforderung. Wenn es eine Wiederholung im nächsten Jahr gibt, dann möchte ich aktiv ins Geschehen eingreifen und nicht mehr nur passiv mit dem Fotoapparat teilnehmen.

Lauftreff Schwandorf
Rheinische Frohnaturen
– Mutter/Tochter Duell
Zweite Disziplin: Laufen
Zeit im Auge

Mit 3000 Anmeldungen konnte der Veranstalter LLC einen Teilnehmerrekord beim Regensburger Firmenlauf verbuchen. Aufgrund von Baumaßnahmen auf dem bisherigen Gelände wich man heuer bzgl. dem Start-/Zielbereich auf die Donau Arena aus. Die Streckenchefs Dieter und Enrico bekamen von allen Seiten viel Lob für die neue Strecke. Auch Armin und Martin hatten als Moderatoren an der neuen Wirkungsstätte sichtlich Spaß mit den Läuferinnen und Läufern. Sylvia und Claudia badankten sich ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern und freuten sich, dass die große Herausforderung durch die Veränderungen so gut gemeistert worden ist. Übrigens: 2020 findet die Veranstaltung auch wieder an der Donau Arena statt.

Zieleinlauf
Geschafft

Am Donnerstag wollte ich ganz normal beim LLC Lauftreff eine Stunde mit der schnellen Truppe absolvieren. Als aber der LLC Ultraläufer Andreas noch zusätzliche Kilometer ran hängte, lies ich mich nicht zweimal bitten. Dass wir uns gegenseitig zu einem höheren Tempo anstacheln, ahnte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Zumindest wurde uns dadurch trotz leichtem Regen nicht kalt.

Da am Freitag meine Laufmotivation nicht vorhanden war, trickste ich mich mit einer schönen Naturstrecke aus. Vom Stadtpark aus lief ich zum Waldstück beim Prüfeninger Schlossgarten. Anschließend ging es weiter über die Fürst-Albert-Allee zu meinem geliebten Max-Schultze–Steig. Zurück lief ich über den Donau-Panorama-Weg. Und so habe ich an einem Tag ohne Motivation trotzdem eine schöne 1,5 Stunden Einheit mit einem Lächeln auf den Lippen absolviert.

Fürst-Albert Allee
Donau-Panoramaweg
Aussichtspunkt beim Max-Schultze-Steig

Wie schon im Vorjahr moderierte ich auch heuer wieder den Kindertriathlon von Tristar Regensburg. Da es die Stunden vor dem Wettkampf regnete, traten leider nicht alle 193 gemeldeten Kinder an. Dagegen freute es mich sehr, wieviel Spaß der Nachwuchs hatte. Mit am Start war auch das Armin Wolf Future Team. Die Jüngsten (Jahrgang 2011-2014) schwammen 50 Meter im Wöhrdbad, fuhren 1000 Meter auf dem Rad und liefen eine Runde auf der Tartanbahn (400 Meter). Diese Distanzen waren gestaffelt nach dem Alter bis hin zum Jahrgang 2006. Letztere durften 300 (Schwimmen), 7000 (Rad) und 1600 (Laufen) Metern absolvieren. Im Ziel gab es dann Melonen, Bananen und vor allem die begehrten Nutellasemmeln.
Danach schaute ich der MR Firmenmannschaft beim VKKK Fußballturnier zu, bei dem für einen guten Zweck gesammelt wurden. Leider kam die Truppe mit dem dritten Platz in der Gruppenphase nicht in die Finalrunde. Die Platzierung war aber nur eine Nebensache. Wichtig war, dass 36 Teams 21500 € für den Verein zur Förderung krebskranker und köperbehinderter Kinder erspielt haben. Mit von der Partie waren auch Sportstars wie Hans Jörg Butt (Ex-Bayern Torwart), NHL Profi Korbinian Holzer und die beiden Eishockey Ex-Nationalspieler Martin Ancicka und Petr Fical.
Anschließend betätigte ich mich selber noch sportlich mit einem langen Lauf bei der kaum eine Grünanlage von Regensburg ausgelassen wurde.

VKKK Turnier
Kicken für einen guten Zweck
Nachwuchsstars
Türme der Klosterkirche St. Vitus, Prüll
Ziegetsdorf

Diese Trainingswoche beendete ich am Sonntagabend mit einer 1,5 Stunden Einheit. Dabei lief ich an vielen Highlight der Weltkulturerbestadt vorbei (u.a. Steinerne Brücke, Dom, Museum der Bayerischen Geschichte, etc.). Am Grießer Spitz lauschte ich noch den Klängen vom Spectaculum Mittelalterfest und von den Schlossfestspielen drangen die Laute von der Band Revolverheld bis zu meiner Laufstrecke.

Bayernmuseum
St. Emmeram

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