Projekt 10/10 – Alleycat

Mit dem Lederhosentraining begann die Trainingswoche im Regensburger Donaupark recht spaßig. Trotz der Gaudi wurde dabei auch ordentlich Schweiß vergossen, Coremuskulatur aufgebaut und das Dehnen kam auch nicht zu kurz. Einige Yoga-Übungen rundeten diese Trainingsstunde mit Muskelkatergarantie ab. Der Lederhosentraining-Stammgast Roman wurde beim LLC-Trachtenlauf Dritter. Das spricht für diese Trainingsform als Ergänzung für den Laufsport.

Am Dienstag nahm ich mir die Trails an den steilen Felsen bei der Naab vor. Aufmerksam wurde ich auf dieses Läuferparadies durch Tobi. Es geht dabei auf verwurzelten und teilweise steinigen Singletrails von Adlersberg über Ebenwies in Richtung Campingplatz Naabtal-Pielenhofen.

Naab
Hügelsprints

Auf das Sommer-Alleycat am Mittwoch freute ich mich besonders. Bisher hatte ich nur an Halloween-Alleycats teilgenommen. Diese Schnitzeljagden mit dem Rad durch die City stammen eigentlich von den Fahrradkurieren. Hierbei bekommen die Teilnehmer ein Manifest mit verschiedenen Aufgaben an verschiedenen Orten. Die Reihenfolge der Checkpoints kann beliebig erfolgen. Dort müssen dann z.B. Denksportaufgaben gelöst oder fahrerisches Geschick unter Beweis gestellt werden. Auch bei diesem Event war ich mit dem Fatbike von FreeWheels mit von der Partie. Am meisten Spaß machte der Slalomparcours. Der Sieger wurde anschließend in der Kinokneipe geehrt und gefeiert.

Routenplanung
Patrick
Angelübung
Treuer Begleiter von FreeWheels

Weil mir die Trails an der Naab so gefalen, nahm ich diese auch am Freitag in Angriff. Durch die abwechslungsreiche Strecke wird mir diese Passage nie langweilig. Da ich nicht lange Zeit hatte, lief ich bloß die kleine Runde in einer Stunde.

Treppe oder Trail?
Singletrail

Für Samstag war ab 14 Uhr Sturm angesagt. Gegen 12:30 Uhr traf ich auf den Laufpfaden der Marienhöhe auf ein Reh. Unbeeindruckt von mir und dem Donner im Hintergrund suchte es weiter nach Futter. Da ich es nicht stören wollte, lief ich einen Umweg. Gegen 12:40 Uhr erwischte mich der Regen, was weiter nicht schlimm war. Aber als es zu blitzen begann, lief ich mit Vollgas zur Wohnung. Das Cool Down fand dann auf dem Rollentrainer unter Dach und Fach statt.

Laufpfad
Seltener Gast auf der Laufstrecke
Treppentraining
Rollentrainer

Am Sonntag fuhr ich mit dem Rennrad am Fluss Regen entlang nach Regenstauf. Hier traf ich mich mit meinem Coach Ralf. Dabei haben wir das Training bis zum Landkreislauf abgestimmt. Dieser Ultralauf wird heuer leider sehr flach. In zehn Etappen werden ca. 73 Kilometer gelaufen. Leider sind nur die ersten beiden Streckenabschnitte mit jeweils rund 70 Höhenmeter abwechslungsreich. Die letzten acht Etappen in der Donauebene bieten dann nur noch wenige Höhenmeter. Trotzdem freue ich mich schon sehr darauf!

Regen

Nachdem ich mit dem Rad wieder daheim war, zog ich mir die Laufschuhe an. Während ich die Altstadt umkreiste und in Richtung Weichs lief, lies ich das Gespräch Revue passieren. Ungewöhnlich flott war ich dabei unterwegs. Das muss wohl an der Extraportion Motivation liegen, die mir Ralf mitgegeben hat.

Villapark
Altstadt
Die Ruhe vor dem Sturm

 

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