Jetzt schlägt es 13 – Treppentraining

on

Auch wenn ich im Winter bei Kälte etwas Probleme mit intensiveren Einheiten habe, ist nun die Zeit gekommen, mehr Gas zu geben. So will ich nun u.a. wieder mehr Treppenläufe machen. Je nach Aufgabe wähle ich den jeweiligen Standort. In der vergangenen Woche wollte ich einfach nur stumpf möglichst lange am Stück und oft hochlaufen und HM sammeln. Hierfür nutze ich eine Außentreppe von einem Hochhaus.

Treppentraining

Wenn ich zugleich Beweglichkeitsübungen wie seitliches Übergreifen, etc. einbauen möchte, dann nutze ich die flachen Stufen am Dultplatz. Zur Treppe am Pfaffensteiner Wehr begebe ich mich, wenn ich runter nicht die Stufen nutzen möchte, sondern wie bei einem Dreieck über eine Rampe nach unten zurücklaufen möchte. Und wenn ich ein fieses und unrhythmisches Training möchte, dann geht es zum Schlossberg in Regenstauf, wo die Stufen unterschiedlich lang und hoch sind.

Laufwege beim Treppentraining am Pfaffensteiner Wehr.
Aufzeichnung der GPS Uhr

Neben Grundlageneinheiten in der vergangenen Woche mit dem LLC und in Eigenregie habe ich am Samstag mehr Gas als zuletzt gegeben.

LLC Lauftreff
LLC Lauftreff

Mit tri.P.coaching absolvierten wir einen 10 km Test an der anaeroben Schwelle. Dabei wollte ich sehr darauf achten, möglichst gleichmäßig zu laufen. Und das gilt vor allem für den ersten Kilometer, weil fast alle Athlet:innen zu schnell loslaufen. Deshalb bin ich schon froh, dass ich bloß ein paar Sekunden zu flott war (4:09 min/km). Beim dritten Kilometer ging es einige HM rauf, deshalb war ich da etwas langsamer (4:32 min/km). Gefühlt wurde ich ab km 6 alle 1000 Meter langsamer. Dazu beigetragen hat wahrscheinlich auch meine GPS Uhr, die mir falsche Geschwindigkeitswerte angezeigt hat. Wir liefen flach neben dem Max-Schutze-Steig. Diese Felsen störten die Signale, daher die vermeintlich langsamere Pace. Und obwohl ich während des Laufs keine verlässliche Echtzeitdaten hatte, war ich dann bei der Auswertung dann doch etwas stolz auf mein Körpergefühl für das gleichmäßige Tempo. Vom 1ten und 3ten km, wie beschrieben, abgesehen, lagen die Werte zwischen 4:20 und 4:27 min/km. Und bei der 4:27 min/km Pace war eine 180 Grad Kehre mit dabei.

Anaerobe Schwelle

Mit diesen Werten liege ich meilenweit von meinen Bestzeiten entfernt, aber dieser Test diente zur Standortbestimmung nach meiner Saisonpause im Oktober und dem anschließenden Grundlagenblock. Jetzt geht es allmählich ans Eingemachte und die Einheiten werden abwechslungsreicher und intensiver werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.