Jetzt schlägt es 13 – Streckenrekorde

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In der vergangenen Trainingswoche wollte ich es etwas ruhiger angehen lassen, damit ich ausgeruht und mit vollen Speichern meinen Halbmarathon beim Naabtal50 rocken kann. Allerdings hatten meine Sportfreunde etwas dagegen. Neben den Laufeinheiten mit Purendure und dem Lang-Lauf Club, sowie einem Berglauf auf der Kallmünzer Jahr100Trail Originalstrecke forderte mich vor allem am Samstag die MTB Einheit sehr.

Purendure Lauftreff
LLC Lauftreff
Jahr100Trail Strecke in Kallmünz
Jahr100Trail Strecke in Kallmünz
Kunst an der Naab
Jahr100Trail Strecke in Kallmünz
Jahr100Trail Strecke in Kallmünz
Burgruine
Jahr100Trail Strecke in Kallmünz
Burgruine
Jahr100Trail Strecke in Kallmünz
Jahr100Trail Strecke in Kallmünz
Auwiesen

Bei dieser MTB-Tour fuhr die LLC-Triathlonsparte von Regensburg aus über den Schönwerth Märchenpfad, den Katzenpfotenweg und den Schwarzholzsteig zu einer Rast nach Undorf. Hier gab es vom Leidensgenossen Det Holundertee gegen die Kälte . Zusätzlich noch mit einem Erdnussriegel gestärkt ging es über Adlersberg und die Winzerer Höhen zurück. An dem Tag machte mir neben den Höhenmetern und fiesen Matschpassagen auch noch der Wind zu schaffen.

LLC MTB Tour mit Martin H., Martin S., Nic und Det

Dementsprechend hatte ich am Sonntag beim Aufwärmen für den Halbmarathon schwere Beine. Ausnahmsweise war ich unschlüssig, welches Tempo ich laufen werde. Vollgas auf diese Distanz zu diesem Saisonzeitpunkt ist nicht zielführend, aber ich schwankte auch vorm Startschuss zum Naabtal50 noch bzgl. dem Trainingsreiz. Lockerer Grundlagenlauf, aerobe oder anaerobe Schwelle?

Naabtal50
Startschuss

Erst nach dem 1ten Kilometer als ich mich einsam zwischen der Spitze und dem Hauptfeld einsortierte, beschloss ich, die ersten 10 km in unter 50 Minuten zu laufen und dann bei der Wende Bilder von den Athlet:innen zu machen und mich einer geselligen Truppe für den Rückweg anzuschließen. Auf den ersten 4 km haderte ich mit meinen schweren Beinen von der LLC-MTB Tour und vor allem mit dem viel zu kurzen Aufwärmprogramm aufgrund von freudigen Plauderrunden mit dem Veranstalter und den Teilnehmer:innen. Dadurch war mein Stoffwechsel noch nicht bereit für meine eigene Tempovorgabe. Nach und nach kam ich dann doch in den Wettkampf rein, aber so richtig Lust kam vorerst trotzdem nicht auf. Erst als ich die 50 Minuten für die ersten 10 km unterschritten hatte, fühlte ich mich gut und beschloss, weitere 5 km in einer Pace unter 5 min/km zu laufen. Dabei ging es mir immer besser und so steigerte ich mein Tempo nochmal, dann sogar bis ins Ziel statt bis Kilometermarke 15. Dank des negativen Splits (2te Hälfte schneller als die 1te) kam ich für die 21,1 km auf eine durchschnittliche Pace von 4:45 min/km. Während meiner Finisher-Verpflegung kam Sebastian zum Start-/Zielbereich, der auf die nächste Runde für den Marathon einbog. Im Nachhinein habe ich seine Aufforderung mit ihm die zusätzliche Runde mitzulaufen zu deutlich abgesagt, so dass er sich alleine auf den Weg machte. Mit einem forscheren Bitten hätte ich mich wahrscheinlich zumindest für weitere 10 km breitschlagen lassen, auch wenn das aktuell nicht in meine Trainingsplanung gepasst hätte. Aber klüger war, dass ich nicht übertrieb und mir weitere legendäre Geschichten aus dem unendlichen Fundus von Andy bzgl. des Kallmünzer Triathlons und seiner Zeit als Sportjournalist in Weiden i.d.Opf. anhörte.

Naabtal50
Sebastian
Naabtal50
Christian und Normann bei der Zwischenverpflegung
Naabtal50
Stefan schaffte einen flotten HM
Naabtal50
Heiko hatte sichtlich Spaß

Wie immer beim Naabtal50 von Kristina und Andy wurden statt Startgebühren Spendengelder für den VKKK gesammelt. Mit den 770€ von dieser 9ten Veranstaltung kamen nun insgesamt über 3600€ zusammen.

Sehr starke Athlet:innen und speziell die Ultraläufer:innen vom Marathon 100 Club waren bei fast allen Naabtal50 Events am Start, aber mit Marco von der LG Bayerwald war nun auch die Crème de la Crème des Ultrasports vor Ort. Unbeirrt holte er sich, wie von Andy und mir vorhergesehen (siehe letzten Blogeintrag), den Streckenrekord. Seine 3:21 Stunden werden vermutlich für lange Zeit ungefährdet sein. Insgesamt wurden 6 von möglichen 8 Rekorden auf den verschiedenen Naabtal-Distanzen gebrochen. Wie z.B. von Lisa (Momstars/Läufer gegen Krebs), die sich erst während der ersten Runde entschied, doch die volle Marathon Distanz zu laufen. Somit geht sie, nach dem Sieg über die 50 km im letzten Jahr, mit einem weiteren Kapitel in die Annalen der Naabtal50 Veranstaltung ein.

Naabtal50
Neues Design

Für die 10te Jubiläumsauflage haben sich Kristina und Andy bzgl. der Strecke und der Distanzen etwas Besonderes einfallen lassen. Mehr dazu demnächst auf Bergsport360.de.

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