Garmin 935 vs. TomTom Adventurer

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Nachdem ich lange mit der TomTom Adventurer trainiert habe, bin ich auf die Garmin 935 umgestiegen. Heute will ich euch kurz meine Eindrücke und die Vor- und Nachteile der beiden Uhren aufzeigen.

 

TomTom Adventurer (UVP: 299€)

Die TomTom Adventurer ist eine tolle Sportuhr für Outdoorsportler. Sie besitzt alle wichtigen Funktionen, wie z.B. Strecke, Geschwindigkeit, Pace, Höhenmeter, etc. Egal ob Skifahrer, Bergsteiger, Läufer, Mountainbiker oder Rennradfahrer, alle werden mit der TomTom Adventurer glücklich! Als Triathlet vermisst man eigentlich nur die Freiwasserfunktion.

Hier geht es zum Testbericht der TomTom Adventurer auf www.freeride-blog.de: LINK

Hier findet ihr noch einen Testbericht über das MySports Portal von TomTom zur Auswertung der Trainingseinheiten und zur Routenfunktion der TomTom Adventurer.

So sieht die Auswertung auf der TomTom aus

Garmin 935 (UVP:)

In der Vorbereitung auf die Challenge Roth 2018 bin ich dann auf die Garmin 935 umgestiegen. Gereizt haben mich vor allem die ganzen Funktionen zur Auswertung des Trainings und die Anzeige in der App. Versprochen wurde mir auch, dass sie deutlich genauer messen soll als die TomTom. Zusätzlich kann ich sie als „normale“ Uhr auch tragen, da ich in der Arbeit und Freizeit keine digitalen Uhren mag, sondern nur die analoge Anzeige mit Zeigern (eine Angewohnheit, die ich mir aber auch nicht abgewöhnen will 😉 ).

Erster Eindruck & Optik

Der erste Eindruck der Uhr war sehr gut. Top verarbeitet und vor allem nicht zu klobig. Die Garmin 935 lässt sich dadurch auch in der Freizeit und in der Arbeit als normale Uhr tragen, ohne dass sie stört oder wirklich als Fitnessuhr auffällt. Etwas überfordert war ich am Anfang von den ganzen Knöpfen. Dies ist auch der erste kleine Nachteil im Vergleich zur TomTom Adventurer. Die TomTom hat man innerhalb von fünf Minuten verstanden und kann sie bedienen. Für die Garmin 935 braucht man dagegen deutlich länger. Sie hat gefühlt 1.000 Funktionen und Untermenüs.

Dies ist aber auch gleichzeitig ein Vorteil der Garmin. Man bekommt deutlich mehr Feedback und Informationen zur Trainingseinheit, man kann z.B. einen Wattmesser und andere Sensoren gut einbinden und damit z.B. einen FTP-Test selbst durchführen (natürlich nie so genau wie bei der Leistungsdiagnostik, aber besser als nichts 😉 ).

Bedienung

Die Garmin 935 hat kein Touch Display. Über die letzten Wochen hat sich allerdings gezeigt, dass das auch von Vorteil sein kann. Die Bedienung über die fünf Tasten funktioniert problemlos und präzise. Wenn man die Menüstruktur einmal verstanden hat, funktioniert auch die Bedienung gut, aber man sollte sich am Anfang wirklich etwas mehr Zeit nehmen und sich gut mit der Uhr beschäftigen.

Die TomTom funktioniert mit einer Art Steuerkreuz, aber seht selbst:

Im Einsatz

Im Einsatz hat sich die Garmin absolut bewährt. Das Gehäuse sieht noch aus wie neu, nur das Glas hat leider schon einen kleinen Kratzer abbekommen. Hier wäre also wsl. eine Schutzfolie keine dumme Idee. Die Knöpfe lassen sich auch nach 4 Monaten noch wirklich einwandfrei drücken und funktionieren tadellos. Hier hat auch die TomTom keine Schwächen, obwohl der Druckpunkt bei dem Steuerkreuz der TomTom etwas deutlicher sein könnte.

Pulsmessung

Die Pulsmessung funktioniert wirklich gut am Handgelenk. Ich habe mich gegen das Brustband entschieden, da mich das immer genervt hat und ich die meiste Zeit sowieso eher auf mein Gefühl höre. Hier hatte die TomTom immer wieder Probleme bzw. größere Messfehler. Die Garmin verrichtet problemlos ihren Dienst, auch wenn die Messung am Handgelenk natürlich nicht so perfekt ist wie mit einem Brustband.

Batterie

Bei der Batterie gibt es auch einen extremen Unterschied zwischen der TomTom Adventurer und der Garmin 935. Die TomTom ist oft schon bei der zweiten Laufeinheit leer, mit der Garmin kann ich teilweise fast eine Woche jeden Tag trainieren bis ihr der Saft ausgeht.

Synchronisation

Die Synchronisation ist bei der Garmin 935 um Welten besser als bei der TomTom. Warum kann ich leider nicht erklären, aber die Garmin habe ich auf automatisch eingestellt und es klappt wunderbar, die TomTom hat teilweise gar nicht synchronisiert…

Darstellung in der App

Die Darstellung der Trainingseinheiten in der App gefällt bei mir Garmin auch besser als bei der TomTom. Man sieht die einzelnen Ergebnisse und Daten der Trainingseinheit und sonst nichts, die Darstellung der TomTom dagegen ist mir zu verspielt.

Auf den Bildern sieht man die einzelnen Auswertungen inkl. der Wattmessung von STAGES.

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