Projekt 10/10 – Drehwurm inklusive

Letzten Dienstag fand im Degginger das 2te Regensburger Bloggertreffen statt. Bei diesem Klassentreffen der regionalen Internetszene kamen interessante Menschen aus den verschiedensten Blogs zusammen und tauschten sich aus. Durch den Abend wurden wir von Anette Ebmeier und Sebastian Knopp geführt. Zu Beginn konnte jeder Social Media Enthusiast seine Internetseite kurz vorstellen. Dabei überraschte mich, dass nur Bergsport360 aus dem Sportbereich vertreten war. Häufig genannt wurden die Interessen bzgl. Reise, Essen und Fashion. Neugierig machten mich u.a. die Vertreter von Bavarian Treasures (Mandl Film), die-margarete.de (Genießen/Essen – befindet sich noch im Aufbau) und regensburgnow.de (Online-Magazin für Regensburg). Schwerpunkt der Veranstaltung war der Impulsvortrag über Pinterest von Sophia Wiesbeck vom Reiseblog Sophias Welt. Hier wurde ich sehr hellhörig, da ich persönlich hauptsächlich auf Facebook poste und Pinterest gar nicht auf dem Schirm hatte. Anschließend fand ein regen Austausch unter den Teilnehmern statt. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der Einigkeit herrschte bzgl. der Notwendigkeit für weitere Treffen.

Bloggertreffen

Mit dem Transalpine Run Stammtisch ging es am Freitag wieder in das Höllbachtal im Bayerischen Wald. Da ich noch vorsichtig mit meiner Achillessehnenreizung war, habe ich die laufenden Trailfreunde mit dem Fatbike von Free Wheels begleitet. Das machte auf der dicken Schneeschicht richtig Laune. Die Jungs haben mir den Spaß angesehen und wollten dann auch die fetten Schlappen vom Surley ausprobieren. Und so wurden aus gewöhnlichen Radfahrern nun Fatbike-Freaks.

TAR Stammtisch

 

Höllbachtal – Hölle

Am Donnerstag beim Street-Fit Training berichtete ich dem Funktional-Fitness-Trainer und Freund Andi von meiner Achillessehnenreizung, wegen der ich die ganze Woche auf den Laufsport verzichtet hatte und ich nur Rad gefahren und geschwommen bin. Dann teilte ich ihm noch mit, dass ich wahrscheinlich nicht am Spindellauf teilnehmen kann, ich aber nicht auf diese Gaudiveranstaltung verzichten möchte. Ganz spontan hat er mir für Samstag in der Physioworld eine Mikrostrombehandlung angeboten, welche ich dankend annahm. Gesagt, getan! Wenige Stunden vor dem Wettkampf wurde meine Sehne unter Strom gesetzt. Dieser war bis auf ein minimales Kribbeln nicht zu spüren. Anschließend hat Andi noch meine verhärtete Wade behandelt und mit einem Flossingband für die richtige Durchblutung gesorgt. Danach ging ich wie auf Wolken und ich stellte meine Schonhaltung beim Gehen und Laufen ein.

Physioworld: Mikrostrom

Andi hatte mir vor Beginn ein paar Fragen zu meinen Schmerzen gestellt und dann speziell für mich ein Programm für die Stromtherapie erstellt. Es war für mich ganz interessant, dem Andi bei der Programmierung eines medizinischen Gerätes über die Schulter zu schauen. Als Mechaniker habe ich in der Vergangenheit u.a. selbst Bauteile für die Medizintechnik (Kernspintomographie CT und Magnetresonanztherapie MRT) gefertigt und zuletzt zwölf Jahre lang dafür die CNC Programme erstellt.

Physioworld

So skeptisch wie ich zuerst bzgl. dem Mikrostrom war, so sehr war ich von dem Ergebnis begeistert. So sehr, dass ich doch an den Start vom Spindellauf ging. Dieser führt in Regensburg durch die Ladengassen vom Donaueinkaufszentrum und durch die Parkspindel. Einfach nur verrückt! In der Spindel war der Drehwurm im Preis inklusive. Die Einzelstarter liefen 14x die 1,5 km Runde und kamen so auf die Halbmarathondistanz von 21 km mit 600 Höhenmetern. Die 3er Staffeln liefen zwei Stunden lang und versuchten dabei, so viele Runden wie möglich zu schaffen.

Parkspindel DEZ

Als Einzelstarter befürchtete ich, dass die Schmerzen beim Wettkampf zurückkehren. Aber es kam anders. Andi war an der Strecke und erkundigte sich regelmäßig über den Zustand meiner Achillessehne. Er hatte sogar ein Flossingband dabei um mich im Fall der Fälle am Streckenrand behandeln zu können. Das nenne ich Engagement! Überraschend locker konnte ich gegen meinen Erwartungen finishen. Die Stromtherapie hat seinen Zweck erfüllt. Am Tag darauf (Sonntag) kümmerten sich Sebastian Stäbler und Andi Richter erneut um meine Sehne. Der Mikrostrom half mir auch bei der Regeneration und der befürchtete Muskelkater in den Beinen durch das ungewohnte Kurvenlaufen in der Spindel konnte erfolgreich verhindert werden.

Apropos: Muskelkater in den Beinen kenne ich von unzähligen Knieausfallschritten, etc. In den Armen hatte ich dieses Problem allerdings noch nie. Da mich die Britta nun an vier von fünf aufeinanderfolgenden Tagen mit zum Schwimmtraining nahm und mich zu Höchstleistungen anspornte, schmerzten nun auch meine Arme. Bei jeder Bewegung und bei jedem Griff zuckte ich tagelang zusammen. Und dass, obwohl sie meine Kraulbemühungen im Wasser immer noch als rumgedümple bezeichnet. Nach ein paar Tagen Schwimmpause zwang mich Britta heute wieder ins Wasser. Und siehe da, ein kleiner Leistungssprung konnte durch das Drill Instructor Training erreicht werden. Und schon sind die Qualen vergessen und die Freude überwiegt.

Nichtschwimmer

 

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