Die Fahrradversicherung – Was man dazu wissen sollte

on

Fahrrad fahren wird in Deutschland immer beliebter. Ganz egal ob jung oder alt, gemütlich oder sportlich, regelmäßig oder nur ab und zu – immer häufiger setzen Menschen auf das bewährte Fahrrad. Vor allem wenn man mehr Sport treiben möchte, wird häufig auf das Rad zurückgegriffen. Das Mountainbike steht dabei sehr hoch im Kurs. Eine Biketour durch Felder, Waldwege oder in den Bergen macht nicht nur Spaß, sondern ist für viele auch ein echtes Abenteuer. Leider werden in Deutschland aber auch immer mehr Fahrräder gestohlen, deßhalb sollte man vor allem bei sehr hochwertigen Modellen das Fahrrad unbedingt vor Diebstahl schützen. Die Fahrradversicherung ist dabei eine sehr gute Option.

Der beste Schutz vor Fahrraddiebstahl ist eine Fahrradversicherung

Für ein richtig gutes Bike muss man den ein oder anderen Euro investieren, meistens geht es dabei in einen vierstelligen Bereich. Aufgrund des hohen Wertes, stehen die beliebten Mountainbikes auch bei so genannten Diebesbanden hoch im Kurs. Wer sein Rad nicht richtig abgesichert hat, kann schnell Opfer eines Fahrraddiebstahls werden. Es gibt zwar verschiedene Schutzmaßnahmen wie beispielsweise die Nutzung eines hochwertigen Fahrradschlosses, doch ein hundertprozentiger Schutz vor Diebstahl besteht nur, wenn man im Besitz einer Fahrradversicherung ist. Das Rad taucht zwar in den meisten Fällen nicht mehr auf, jedoch bekommt man wenigstens den Wert des Fahrrades wieder zurück erstattet.

Die zwei verschiedenen Möglichkeiten der Fahrradversicherung

Wer eine Versicherung für das Fahrrad abschließen möchte, hat grundsätzlich zwei verschiedene Optionen:

  1. Die Fahrradversicherung im Rahmen der Hausratversicherung
  2. Die spezielle Fahrradversicherung

 

Die Fahrradversicherung im Rahmen der Hausratversicherung

Es besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Hausratversicherung den Zusatz Fahrraddiebstahl zu integrieren. In der normalen Hausratversicherung ist das Fahrrad nur gegen Diebstahl geschützt, wenn das Rad innerhalb der Wohnung oder im abgeschlossenen Keller geklaut wird.

 

Die meisten Fälle von Fahrraddiebstahl sind jedoch auf offener Straße oder auf öffentlichen Plätzen zu verzeichnen. In diesem Fall greift der Schutz der normalen Hausratversicherung nicht mehr. Es sei denn, die Police wurde um Fahrradschutz erweitert.

Der Beitrag richtet sich in der Regel prozentual an die Versicherungssumme für die Hausratversicherung. Liegt diese bei 50000 Euro und das Fahrrad kann anteilig mit einem Prozent versichert werden, besteht ein Diebstahlschutz für das Fahrrad in Höhe von maximal 500 Euro. Daran kann man erkennen, das die Police im Rahmen der Hausrat auch ihre Grenzen hat. Einen Vergleich für die beste und günstigste Fahrradversicherung kann man auf folgender Seite durchführen: www.fahrradversicherung-vergleich.org

Des Weiteren ist die sogenannte Nachtzeitklausel zu berücksichtigen, die in den Vertragsdetails von einigen Versicherungsanbietern zu finden ist. Bei dieser Regelung besteht der Diebstahlschutz nur in der Zeit von 06:00 bis 22:00 Uhr. Wird das Fahrrad also in der Nacht gestohlen, zahlt die Versicherung nicht.

 

Die spezielle Fahrradversicherung

Die spezielle Versicherung für das Fahrrad ist vor allem bei teuren Rädern zu empfehlen. Hier besteht der Diebstahlschutz rund um die Uhr. Außerdem gibt es je nach Police auch einen Versicherungsschutz gegen Raub, Vandalismus, Teilediebstahl und Unfallschutz. Zusätzlich kann die Übernahme von Reparaturkosten im Vertrag enthalten sein.

Letzteres kann sich vor allem bei Mountainbikes als sehr sinnvoll erweisen, denn bei einem Geländebike fallen Reparaturen im Vergleich zu einem herkömmlichen Freizeitrad in der Regel etwas häufiger an. Je größer jedoch der Versicherungsumfang ist, desto höher sind natürlich auch die Kosten. Versicherungsumfang, Versicherungssumme und die zu zahlenden Beiträge fallen je nach Anbieter unterschiedlich aus.

Auch der Versicherungsort spielt bei den Beiträgen eine Rolle. Dazu wird zur Beitragsberechnung von den meisten Anbietern die Diebstahlstatistik der Polizei herangezogen. In Städten mit einer hohen Anzahl an Fahrraddiebstählen, fällt der Versicherungsbeitrag entsprechend höher aus.

 

Wann macht eine Fahrradversicherung Sinn ?

Nicht immer ist es empfehlenswert eine Fahrradversicherung abzuschließen. Hat das Rad einen Wert von höchstens 200 Euro, macht der Abschluss einer Versicherung keinen Sinn. Bei einem Wert von 200 – 500 Euro kann über den Zusatz Fahrraddiebstahl bei der Hausratversicherung nachgedacht werden. Ab 500 Euro sollten auf jeden Fall sowohl Hausratversicherung als auch spezielle Fahrradversicherung in Betracht gezogen und miteinander verglichen werden.

Als Grundsatz gilt: Je teurer das Rad in der Anschaffung ist, desto intensiver sollte man über den Abschluss einer Versicherung nachdenken. Investiert man beispielsweise 3000 Euro in ein neues Mountainbike und vier Wochen später wird es gestohlen, ärgert man sich grün und blau, wenn man keine Versicherung abgeschlossen hat.

Im voraus sollte man alle Details kennen, die für den einzelnen am wichtigsten sind. Anschließend kann man alle möglichen Policen prüfen und vergleichen. Somit bekommt man schnell einen Überblick, welche Versicherung am geeignetsten ist.

Ein Kommentar auch kommentieren

  1. Thomas sagt:

    Bei hochwertigeren Fahrrädern sollte man schon über eine gesondere Versicherung nachdenken, damit die Kosten am Ende auch tatsächlich gedeckt sind. Ansonsten reicht vermutlich auch die Einbeziehung in die Haushaltsversicherung völlig aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.