Das volle Dutzend – „Etz habt`s eich a Brotzeit verdient!“

In den 8 Tagen von 08.11. bis 15.11. der Endurance Team Challenge machte mir meine Pulsuhr jeden Tag den Vorschlag, dass ich mich erholen sollte. Da ich aber das Team „Cool Runnings“ nicht in Stich lassen wollte, missachtete ich diese Meldung. Dafür gab es dann zu Beginn der vergangenen Trainingswoche gleich zwei Ruhetage am Stück, was sehr selten bei mir vorkommt.

Regeneration ist Trumpf

Beim ersten Lauf nach dieser Challenge am Mittwoch schmerzten meine Beine etwas, sodass ich nur eine kleine 6 km Hausrunde um die Altstadt von Regensburg machte. Dieses Mal im Uhrzeigersinn, sprich vom Stadtpark zum Herzogspark, an der Donau entlang zum Villapark und auf dem Alleengürtel zurück. Zudem beschloss ich, dass ich am Folgetag noch einen Tag Pause mache, um mich ausreichend zu kurieren.

Feierabendlauf

Dafür gab es dann am Freitag ein ordentliches Training. Mit dem Surley Fatbike von Free Wheels war ich 53 km mit 800 Höhenmetern unterwegs. U.a. fuhr ich dabei im Otterbachtal, im Kreuther Forst und auf der alten Eisenbahnstrecke bei Erlbach. Anschließend lief ich noch 10 km von Wenzenbach über den Abbachhof nach Neudorf und wieder zurück.

Silberweiher
Natur pur
Surley Fatbike
Otterbachtal
Abbachhof

Knackig wurde es am Samstag. Nach einem Aufwärmprogramm mit dem Hula Hoop Reifen machten sich Micha und ich an die Kapfelberger Treppe bei der Pfarrkirche St. Maria Immaculata. Die 204 Stufen des Kegelberges liefen wir 10x hoch. Davon die ersten 7x gemächlich und dann immer flotter. Eine Dorfbewohnerin kommentierte unser Treiben mit den Worten: „Etz habt`s eich a Brotzeit verdient!“.

Alternativtraining
Talentfrei
Kapfelberger Treppe
Jump

Der Sonntag war wieder etwas gemütlicher. In aller Früh lief ich eine gute Stunde auf dem Max-Schultze-Steig. Abends war ich schon ganz gespannt auf den Erdanziehung-Live-Stream „Abenteuer Kanada – Leben in der Wildnis“. Inspiriert durch das Buch „Das Schneekind“ (Nicolas Vanier) machen sich Sabrina und Markus Blum mit ihrer 18 Monate jungen Tochter Amira auf eine Reise zu einer Blockhütte am Thukada-See. Fern der Zivilisation erlebten sie in den Cassier-Bergen in Westkanada alle Jahreszeiten und unzählige Abenteuer mit Bären, Wölfen und anderen Wildtieren. Ernährt hatten sie sich von Fischen, Hasen, Schnee- und Waldhühnern. Schwer beeindruckt haben mich neben dieser außergewöhnlichen Grenzerfahrung bei bis zu -48°C auch die Bilder von der Landschaft, den Tieren und den Nordlichtern.

Guter Start in den Morgen
Morgenlauf

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