Das volle Dutzend – Zipperlein

Die vergangene Trainingswoche war ich nur in Laufschuhen und gar nicht auf dem Rad unterwegs. Das möchte ich in der aktuellen Woche ändern, da sich kleine Zipperlein in den Sprunggelenken anmelden. Radeln ist dagegen viel schonender, weil es dabei keine Stoßbelastung gibt.

Da es am Dienstag schon sehr dunkel war, als ich mein Training starten konnte, lief ich 10 km in der beleuchteten Stadt. Einen großen Teil davon im Zickzack durch die verwinkelten Altstadtgassen von Regensburg. Das Altstadtensemble mit Stadtamhof zählt seit 2006 zum UNESCO Weltkulturerbe.  Die mittelalterlichen Eindrücke lenken von den Strapazen der Körperertüchtigung ab. Ein weiterer Vorteil beim Laufen in den engen Gassen ist, dass man im Häusermeer ziemlich gut vorm Wind geschützt ist.

I’m blue, da ba dee da ba daa

Kurz aber intensiv gestaltete ich das Treppentraining am Mittwoch. Leider waren die Stufen etwas vereist, deswegen habe ich nur an wenigen Stellen 2 auf einmal genommen. Auch auf das seitliche Laufen und andere Varianten an der Treppe verzichtete ich aufgrund der Unfallgefahr. Dafür holte ich mir aber auch keinen Muskelkater, was sonst obligatorisch ist.

Totholz mit Baumpilz auf der Laufstrecke
Blaue Stunde

Ausnahmsweise machte ich 2 intensive Einheiten in Folge. Statt an den Treppen verausgabte ich mich am Donnerstag an einer Steigung. An dem Tag haben sich meine Sprunggelenke etwas bemerkbar gemacht. Wahrscheinlich hatte ich mich zu wenig eingelaufen. Sonst mache ich vor harten Programmen immer zuerst ein ausgiebiges Lauf-ABC und ein paar Steigerungsläufe. Diese lies ich aufgrund der nahenden Sperrstunde weg.

Nachtlauf

Ebenfalls in der Stadt lief ich am Samstag, aber bei dem Training mied ich die Innenstadt. Vom kleinen See im Stadtpark ging es zum Westbadweiher und weiter zum Schloß Prüfening. Damit ich auf 11 km und eine Stunde Trainingszeit komme, absolvierte ich noch einen Schwenk im Königswiesener Park.

Stadtpark

Ganz flach war ich am Sonntag unterwegs. Vom Pfaffensteiner Wehr lief ich an der Donau entlang zum Fohlenhof und wieder zurück. Dabei baute ich auf den 14 km für mich einfache aber flüssige 8×4 Minuten in einer 5:10 Min/km Pace ein. Den Rest machte ich bewusst noch lockerer, um die Sprunggelenke zu schonen. Eine ungeplante Pause legte ich auf Höhe der Prüfeninger Fähre ein, wo ich Erste Hilfe für einen gestürzten Spaziergänger leistete. Dieser rutschte auf einer kleinen Eisplatte aus und verletzte sich an der Schulter. Nach 5-10 Minuten wurde ich durch die Sanitäter abgelöst.

An der Schillerwiese

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