Das volle Dutzend – Trausnitzer Burgdeifl

Aufgrund von 9 Impfungen innerhalb von 4 Wochen gestalte ich mein Training aktuell sehr moderat. Soll heißen, ich bin nur im Grundlagentempo unterwegs und meistens nicht länger als eine Stunde. Deswegen ist es dieses Mal nicht besonders interessant, darüber zu schreiben.

Stadttrail
Trimm-Dich Pfad Schwandorf
Trimm-Dich-Pfad
Kiefer Monokultur bei Schwandorf
Nachtlauf
Steinerne Brücke
Nachtlauf

Aber dafür konnte ich am Samstag beim wahrscheinlich einzigen Krampusauftritt der Trausnitzer Burgdeifl in dieser Saison dabei sein. In und vor den Räumen von Wolfs Werksverkauf in Schwandorf verteilte der Nikolaus mit seinem Engel süße Gaben für die braven Kinder, während der Krampus die schlimmen Kinder mit einer Rute bestrafen und mitnehmen wollte. Wollte deswegen, weil an dem Tag nur artige Kinder vor Ort waren. Ich war scheinbar nicht besonders brav, da ich leer ausging.

Zur aktuellen Situation haben die Trausnitzer Burgdeifl auf Facebook folgendes Gedicht gepostet:

Es hängt ein Nik’lausgwandl an der Wand –
und as Krampusfell liegt nebenan!

Wenn ihr uns fragt, warum wir traurig sind –
schauen wir nur zum Nik’lausgwandl hin!

Kein Hausbesuch, wie ihn ein jeder mag-
stattdessen Abstand und Maske jeden Tag!

Und auch wenn’s sein muss, ist es schwer zu verstehen –
wir würden so gern leuchtende Kinderaugen sehen!

Wir hoffen sehr, dass es nächstes Jahr-
wieder gut wird – denn eines ist uns klar!

Ohne Nikolaus und Krampus – des derfs nimmer gem’!
Weil unser Brauchtum – des is unser Lem!

Die Ruhstorfer Rottdeifen veröffentlichten am Krampustag auf Facebook folgende Zeilen:

Der Krampus bestraft mit seiner Rute,
aber nur das Schlimme, niemals das Gute.
Unartige packt er in seinen Sack,
vorbei mit fiesem Schabernack.
Die Kinder sich die Strafe merken,
damit das Gute in sich stärken.
Wer kommt zu den Bösen in dieser Stund,
der Krampus der in der Rott versumpft

Seid brav und fürchtet den Tag,
hört gut zu was ich Euch sag’:
Heute ist unsere Zeit,
Kettengerassel in der Dunkelheit!
An der Tür werd‘ ich laut klopfen,
die Kinder auf viel Süßes hoffen!
Nichts Süßes und keine Mandarinen,
als Strafe gibt’s Nüsse und Rosinen.

Trausnitzer Burgdeifl e.V.
Trausnitzer Burgdeifl e.V.
Fell-Freunde
Trausnitzer Burgdeifl e.V.
Zur Kasse bitte …
Trausnitzer Burgdeifl e.V.
Angriffslust
Trausnitzer Burgdeifl e.V.
Trausnitzer Burgdeifl e.V.
Wenn das Christkind nicht brav war …
Trausnitzer Burgdeifl e.V.
Trausnitzer Burgdeifl e.V.
Trausnitzer Burgdeifl e.V.
Freunde fürs Leben …

Der Sonntag war ebenfalls ereignisreich. Zuerst verfolgte ich Philipp Pflieger im Livestream bei seinem Marathon in Valencia. Nach einer chaotischen Anreise schaffte er mit 2:12:15 Stunden für die 42,195 km eine persönliche Bestzeit, erreichte damit aber leider knapp nicht die Norm für Olympia. Allerdings hat sein Trainer Vertrauen in ihn, dass er sich auch zukünftig noch steigern kann.

Anschließend unternahmen Marge und ich eine Wanderung auf dem Drei-Burgen-Steig in Riedenburg. Zuerst kamen wir an der Rosenburg vorbei, die die ausgedehnteste der 3 Riedenburger Herrensitze ist. Anschließend ging es weiter zur Ruine Rabenstein. Diese ist die älteste der 3 Burganlagen und ist auf dem schmalen Bergkamm terrassenförmig nach oben hin angeordnet. Von der Burgruine Tachenstein ist fast nur noch der 15 Meter hohe Bergfried erhalten, der aus Buckelquadern mit Randschlag erbaut wurde.

3 Burgen Steig Riedenburg
Rosenburg
3 Burgen Steig Riedenburg
Ruine Rabenstein
3 Burgen Steig Riedenburg
Ruine Tachenstein
Riedenburg
Riedenburg

Da ich heuer aufgrund von Corona nur an 3 Triathlonwettbewerben teilnehmen konnte, verfolgte ich abends umso gespannter die PTO Triathlon Championship in Daytona. Diesem Rennen fehlte es an nichts: Packende Duelle, starke Emotionen, schmerzende Niederlagen und gigantische Erfolge fesselten mich stundenlang vor dem Laptop. Wie Stefan mit seinem Felt Rad fuhr auch ich zeitweise auf der Rolle mit. Dadurch kam unser Training trotz der Übertragung aus den USA nicht zu kurz. Auf dem International Speedway musste man für die reduzierte Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 80 km Radfahren, 18 km Laufen) u.a. 20 Radrunden und 4 Laufrunden absolvieren. Trotzdem kam auf dem sehr flachen Kurs keine Langeweile auf. Für zeitweise Verwirrung sorgten die überrundeten Athletinnen und Athleten. Mit diesem epischen Rennen wurde beste Werbung für den Triathlonsport gemacht.

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