Das volle Dutzend – Jahr100Trail Laufstrecke

Mit 3°C und leichten Regen startete ich am Montag in die Trainingswoche. Flowige 17 Laufkilometer in einer 5:06 min/km Pace am Regen entlang. Während ich auf dem Rad warme Temperaturen bevorzuge, liebe ich es beim Laufen etwas kühler und gerne mit Nieselregen. Einzig der Verkehrslärm von der A93, die zwischen den Benhof und dem Lappersdorfer Kreisel parallel dazu verläuft, störte die Ruhe. Wetterbedingt war ich ausnahmsweise fast der Einzige auf dem beliebten Radweg.

Regendorf
Am Regen in Regendorf

Anspruchsvoll wurde es am Mittwoch. Da lief ich die Strecke des Jahr100Trails. Diesen Wettkampf gab es zum 100jährigen Bestehen im Jahre 2019 des ATSV Kallmünz. Dabei läuft man vom historischen Ortskern auf dem Eselweg hoch zur Burgruine, umrundet den Bergfried, läuft die technische Passage mit vielen Steinen und Stolperstellen bergab, bevor man sich auf dem Weg zum Gipfelkreuz macht. Bergab werden die Wege breiter und einfacher zu Laufen. Eben sind nur der 1te und der letzte Kilometer. Ansonsten landschaftlich und lauftechnisch für alle Trailläufer sehr zu empfehlen. Unabhängig von einem Gründungsfest hoffe ich auf eine Wiederholung dieses Stock- und Stein- Events der Extraklasse.

Kallmünz – die Perle des Naabtals
Burgruine Kallmünz
Ehem. Zisterne
Kallmünz – Blick von der Burgruine
Gipfelkreuz
Kallmünz
Kallmünz

Abwechslungsreich gestaltete ich das Treppentraining am Donnerstag. Für mein Vorhaben eignen sich die Stufen beim Pfaffensteiner Wehr durch die geringe Höhe. Dabei lief ich nach dem Aufwärmen abwechselnd über 20 Minuten in folgenden Programm hoch: Fußgelenkslauf mit Abdruck des Sprunggelenkes, „normal“ seitlich, seitlich mit Überkreuzung der Beine, 2 Stufen und abschließend 3 Stufen auf einmal. Abwärts lief ich locker zur Erholung. Anschließend lief ich mich noch mit einer Runde um den Oberen Wöhrd auf der Nikolauslaufstrecke aus.

Oberer Wöhrd
Nikolauslaufstrecke

Am Folgetag war es dafür wieder entspannter. Bis auf den 1ten und letzten Kilometer beim Ein- und Auslaufen versuchte ich, die 7 km dazwischen möglichst gleichmäßig zu gestalten, was mir auch ziemlich gut gelang. Dafür wählte ich eine sehr flache Strecke an der Donau.

Magnolienbaum

Geballert wurde dann am Samstag auf der Tartanbahn in Regenstauf. Nach einigen Lauftechnikübungen und einer Plank-Challenge wurden 4×400 Meter und 1×2000 Meter in jeweils einer Pace zwischen 3:36 min/km und 3:59 min/km absolviert. Das habe ich ganz lange nicht mehr gemacht, aber sofort wieder Blut geleckt.

Schweißtreibende Einheit auf der Tartanbahn Regenstauf

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