Das volle Dutzend – Endurance Team Challenge

Der letzte Beitrag endete mit dem Beginn der Endurance Team Challenge von tri.P.coaching. Ralf hat sich folgendes Format einfallen lassen: Die 6 Teams mit je 4 Sportler*innen absolvieren verschiedene Trainingseinheiten, die in einer bestimmten Blockreihenfolge im Grundlagenbereich abgearbeitet werden. Nachdem am Sonntag alle die vorgegebene max. Laufkilometerzahl ausgereizt hatten, fehlten dem Team Cool Runnings (Dominik, Peter, Clemens und ich) am Montag noch 10 km. Statt je Teammitglied 2,5 km laufen zu lassen, übernahm ich diese komplett. Dabei lief ich eine Runde im Wald zwischen Thalmassing und Weillohe.

Zuckerrüben bei Thalmassing

In Thalmassing deswegen, weil ich mich im Anschluss mit dem Teamkapitän Dominik traf, um den nächsten Block in Angriff zu nehmen. Wir fuhren gemeinsam mit dem Rennrad nach Saal a.d.D. und zurück. Die fehlenden Kilometer zur Zielerreichung machte ich mit einem Schlenker zur 1000-jährigen Wolfgangseiche bei Alteglofsheim voll.

Ausfahrt mit dem Teamkapitän Dominik
1000-jährige Wolfgangseiche
1000-jährige Wolfgangseiche
10 Meter Umfang

Abends standen noch Liegestützen an. Hierbei hat Dominik 500 (!!!) Stück in 2 Sessions gemacht. Ich durfte weniger machen, da ich vormittags dafür die Laufkilometer übernommen hatte. So sieht Teamwork aus.

Am Folgetag stand ebenfalls eine Ausfahrt mit dem Rennrad auf dem Programm. Da ich keinen Leistungsmesser auf der Trainingsrolle habe, musste ich alle Radeinheiten draußen mit GPS-Aufzeichnung als Leistungsnachweis absolvieren. An dem Tag fuhr ich relativ flach von Regensburg nach Alkofen und zurück. Damit es nicht langweilig wurde, habe ich mit dem Verlassen des Donauradweges in Richtung Großberg noch einige Höhenmeter mit eingebaut.

Radkilometer sammeln

15 km Laufen gab es am Mittwoch nach Einbruch der Dunkelheit. Dabei lief ich von der RT Bahn über den Dreifaltigkeitsberg nach Kareth. Anschließend ging es am Regen entlang zur Donau und beim Eisstadion über die morbide Eisenbahnbrücke. Durch das Hafenviertel und an der Altstadt vorbei erreichte ich wieder das RT Gelände.

Steinerne Brücke Regensburg

Weiter ging es am Donnerstag mit Sit Ups. Anschließend lief ich den Ho-Chi-Minh-Pfad an der Naabsteilkante. Diesen erweiterte ich auf 15 km um mein Lauf-Tagessoll zu erfüllen. Da die Teamkollegen dadurch nur noch kürzere Einheiten zu Laufen hatten, nahmen sie mir den Block mit den Stand Ups ab. Abends holte ich noch mein Rennrad raus für eine Tour nach Wenzenbach.

Ho-Chi-Minh Trail
LKL Zielort Wenzenbach
LKL Zielort Wenzenbach

Am Freitag kamen wir gut mit dem Abspulen der Challenge voran. Als erste Trainingseinheit (von 3) lief ich vor Arbeitsbeginn eine Stunde. Dabei dehnte ich die Alleengürtelrunde um den Grießer Spitz aus.

Villapark
Mächtige Baumwurzeln im Herzogspark

Nach der Arbeit stand eine sehr kurze Radausfahrt mit 15 km an. Dabei fuhr ich mit dem Rennrad von Free Wheels vom Pfaffensteiner Wehr nach Mariaort und weiter zur Brücke bei Riegling und über Prüfening wieder zurück. Den fehlenden Kilometer machte ich mit einem Pendelstück in der Klenzestraße voll.

Eisenbahnbrücke

Am Abend spulte ich dann noch 3 Laufkilometer ab, um mein Tagewerk zu beenden. Mehr durfte ich aufgrund der Limitierung auf 15 Laufkilometer pro Tag nicht mehr laufen, da ich bereits in der Früh in den Laufschuhen unterwegs war.

Nachtlauf

An der aeroben Schwelle lief ich am Samstagmorgen. Nach einer Schleife über Stadtamhof ging es an der Donau entlang bis zur Sinzinger Autobahnbrücke und zurück. Im Stadtpark machte ich dann die 20 km voll, auch wenn ich nur 15 km für die Endurance Team Challenge verbuchen durfte.

Anschließend war nochmal eine knappe Stunde Radeln angesagt (Eisenbahnbrücke Riegling, Pentling), bevor wieder Liegestützen anstanden. Leider machte ich in der ersten Session eine falsche Variante. Dadurch musste/durfte ich später die 100 Stück (mit Minipausen) wiederholen.

Ausfahrt ins Grüne

Auch der Sonntag war sportlich. Obwohl es nur kurze Einheiten in der Reihenfolge Laufen (8km), Rennrad (15km) und wieder Laufen (4,5km) waren, so war es in der Kombination trotzdem ein ordentlicher Trainingstag.

Mattinger Fähre
Trail bei Matting
Herbstwald
Donaunebel
Safty First bei dem Nebel
Nebelsuppe
Ahornblätter vom Alleengürtel

Den Gesamtsieg holte sich das Team Star-IV-Wars vor The Gymnastic 4. Wir von Cool Runnings, das Team Admiral, sowie Boyz & Girlz und Fast and Furios konnten am Sonntag die Challenge noch nicht ganz abschließen.
Mein Dank gilt Ralf für seine Idee, dass man mit diesem Corona-Format als Einzelkämpfer für ein Team Leistung bringen kann. Die Glückwünsche gehen an die Sieger 1a (Han_Pfosti, Czadda_the_Hutt, Winkl_Vader, Dani_Skywalker) und an die Sieger 1b (die unsichtbare Silvia; Das Ding Falti, Die Fackel Stiegl, Mr. Fantasic Tom). Sieger 1a und 1b deswegen, weil die Entscheidung nach einer Woche nur mit wenigen Minuten Unterschied gefallen ist.

Besonders bedanken möchte ich mich noch bei meinem Team. Wir haben uns gegenseitig enorm unterstützt und ausgeholfen. Allen voran unser Liegestützenspezialist und Kapitän Dominik.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.