Das volle Dutzend – Durch den Monsun

Den zweiten 2,5 Std. Lauf während dieser Dienstreise nach Indien musste ich um einen Tag auf letzten Montag verschieben. Obwohl es die Tage zuvor schon viel regnete, hatte es zu Beginn noch 32°C, aber zumindest keine 38°C mehr wie vor 5 Wochen. Der Regen störte mich nicht, im Gegenteil.

Begehrt während dem Monsun
Interessanter Zeitgenosse am Cricketplatz

Nach 20 Minuten zog ich meine Regenjacke aus, weil sich die Hitze darunter staute. Nach einem Monsunschauer zur Laufmitte „kühlte“ es schlagartig auf 28°C runter. Das erleichterte es mir, den Rest der 30 km zu erfüllen. Durch diesen kurzen monsunartigen Schauer schweiften meine Gedanken zum Lied “Durch den Monsun” von Tokio Hotel ab. Nach dem Starkregen allerdings mit sehr schweren Schuhen auf rutschigem Untergrund. Dafür war dann der Rest der Woche Entlastung mit regenerativen Einheiten und Stretching angesagt.

Schmetterling
Blume in der Staff Colony
Letzter Tag in der Staff Colony
Tanvee

Dadurch hatte ich Zeit, mit Navni, Kalyani und Pallav den Kabutarkhana Pavillon am See Vadatala zu besichtigen. Diese islamische Ruine war im 16ten Jahrhundert der Sommersitz der Könige von Champaner in Gujarat.

Am See
Pavillon

Anschließend kauften wir auf dem Markt in Halol noch Gemüse und Snacks ein. In dieser Region fern des Tourismus war ich als Europäer eine kleine Sensation und wurde dementsprechend um unzählige Selfies gebeten.

Markt in Halol
Markt in Halol
Markt in Halol
Markt in Halol
Markt in Halol

Mit dem Samstag endete der vorerst letzte Arbeitstag für Jens und mich in Indien. Mit meinen Aufenthalten von Mitte Januar bis Mitte Februar und jetzt Mitte/Ende Juni bis Ende Juli war ich heuer insgesamt rund 10 Wochen als Programmierer in Gujarat. Jens war als Produktionsleiter insgesamt noch länger vor Ort. Dementsprechend rührend war die Verabschiedung von den Kolleg:innen. 2 Stunden vor der Abreise besuchte uns das Management im Gästehaus und bedankte sich für unsere erfolgreiche Arbeit. Anschließend machten wir uns auf die rund 24 Stunden lange Heimreise.

Pause
Streetlife
Transport auf dem National Expressway
Wehmütiger Blick zum Abschied
Über den Wolken …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.