Das volle Dutzend – Back in India

Nachdem der Produktionsleiter Jens und ich 4 Monate nicht mehr im Werk in Indien waren, dürfen wir nun nach mehrmaligen Verzögerungen aufgrund von Corona vor Ort mit dem Projekt weitermachen. Im Jan/Feb war meine Aufgabe die Programmierung für Wickel- und Bearbeitungsmaschinen, die Glasfaserverbundprodukte erzeugen und zerspanen. Nun kümmere ich mich neben der Betreuung der Programme um die Fertigungsprozesse. Jens ist wieder Mädchen für alles. Er kümmert sich neben der Technik auch um die Zulieferer und um sämtliche Planungen.

Stolzer Pfau
Stolzer Pfau
Stolzer Pfau
Stolzer Pfau

Unser Trip dauerte von der Tür zuhause bis zur Gästehaustür in der Staff Colony rund 23 Stunden. Dafür fühlten wir uns sofort wieder wohl. Das typisch indische Essen wartete auf uns und die Bewohner empfingen uns voller Freude. Bis zum Coronatest am Sonntagmittag blieb uns nur der Quarantäne-Garten als Bewegungsradius. Deswegen konnte ich beim Training am Freitag und Samstag bloß wieder Kreise drehen. Zur Gewöhnung an die Hitze und an die Schwüle machte ich an den ersten beiden Tagen nur kurze Einheiten von 6 und 8 km.

Doppelter Pflichtschutz für Jens und mich
Palmen neben der Laufstrecke
Schmetterling in Freiheit

Die neu gewonnene Freiheit am Sonntag nutzte ich für 2 Einheiten. Zuerst lief ich 9 km als Hitzetraining gegen Mittag und abends dann nochmal 9 km. Beide Male mit einer Pace von unter 5 Min/km. Mit Freiheit meinte ich die 500 Meter Zufahrt, die mir für mein Training zur Verfügung steht.

Geschlaucht von der Mittagshitze
2te Einheit am Abend

Dank der Zeitverschiebung konnte ich zwischen diesen beiden Einheiten meine Freunde im Liveticker verfolgen, die bei der Europameisterschaft auf der Mitteldistanz im Triathlon starteten. Dazu wurde ich durch die Vorberichte und den Streckencheck von Pushing Limits und den tri.P.coaching internen Interviews heiß auf das Challenge Kaiserwinkl- Walchsee Rennen gemacht. Zu absolvieren sind dabei 1,9 km Schwimmen im See, 84 km mit über 1000 HM auf dem Rad und ein Halbmarathon entlang der Seepromenade mit malerischen Ausblicken auf das Kaisermassiv.
Flo C., Peter, Martin W., Jonas, Clemens, Martin S., Dani und Alex kamen sehr gut durch und hatten viel Freude nach der langen Wettkampfabstinenz. Bei Flo H. dagegen schlug der Fehlerteufel zu und er erlebte dadurch eine Gefühlsachterbahn. Leider war der Materialwagen nicht so gut organisiert, wie man es von den großen Veranstaltern kennt. Trotz des Tiefschlags und einem Zeitverlust von einer Stunde zeigte er Charakter, ließ nicht locker und konnte sich seine Finisher-Medaille doch noch abholen. Meine Hochachtung an alle, die sich diesem Hitzerennen gestellt haben!

Dank dem negativen Corona-Test konnten Jens und ich am heutigen Montag auch mit der Arbeit in der Produktion beginnen. Auch hier war das Wiedersehen sehr herzlich. Neben der Bestandsaufnahme galt es, die nächsten 4 Wochen zu organisieren und zu planen.
Heute Abend war ich dann noch laufen. 18 km im Tempowechsel sah Ralf von tri.P.coaching für mich vor. Jeder km teilte sich auf in 500 Meter easy und 500 Meter flott. Am Ende hatte ich eine Pace von knapp unter 5 Min/km auf der Uhr. Die Aufteilung in halbe km boten sich an, da die Zufahrt 500 Meter lang ist und dann jeweils eine 180 Grad Kehre ansteht.

Blütenpracht
Mango frisch vom Baum

 

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