Das volle Dutzend – aktive Erholung

Nachdem ich das 11te Mal die Ziellinie des Landkreislaufes bei der 11ten Austragung als Ultraläufer überschreiten konnte und die ersten Erhohlungswoche genossen habe, ist das Projekt Schnapszahl abgeschlossen. Nun wird das volle Dutzend angepeilt.
Auch die 2te Woche nach dem Landkreislauf mit 72 km stand noch im Zeichen der Regeneration. Am Sonntag stand somit eine Wanderung in Essing bei Kelheim an. Mit Marge machte ich mich auf zum Blautopf im Altmühltal. Solche Karstquellen gehören zu den typischen Erscheinungsformen im Jura. Die tiefblaue Farbe entsteht durch die große Sichttiefe des sehr klaren Wassers, welches fast Trinkwasserqualität hat. Weiter ging es auf dem Altmühltal Panoramaweg hoch zu einer der ältesten Burganlagen Bayerns nach Randeck, die im 11ten Jahrhundert erbaut worden ist. Diese wurde 1496 und 1634 schwer brandgeschädigt. Nach einem Essen in der Ritterschänke und dem Abstieg besichtigten wir Essing und die Tatzlwurm-Brücke. Letztere ist eine statische Meisterleistung. Diese Konstruktion umspannt mit 193 Metern den Main-Donau-Kanal und die Umgehungsstraße. Damit ist diese ungewöhnliche Hängebrücke eine der längsten Holzbrücken Europas.

Blautopf
Blautopf
Ritterschänke
Burg Randeck
Holzbrücke Tatzlwurm
Holzbrücke Tatzlwurm
Essing

Dem Blognamen Bergsport360 wurde ich am Montag gerecht. Gemeinsam mit Marge starteten wir eine Wanderung zum Pröller. Von St. Englmar führte uns ein Rundwanderweg auf einem leicht steigenden Weg zum Pröller Skigebiet. Dort ging es dann steil entlang der Liftanlagen hoch zur Viechtacher Hütte. Anschließend machten wir uns auf zum Gipfelkreuz auf 1048 Metern. Der Blick reichte im Osten vom Hohen Bogen, Kaitersberg, Osser, Großer Arber bis hin zum Rachel. Nach der Rückkehr besuchten wir noch den Waldwipfelweg in St. Englmar.
Diese Aussichtsplattform aus heimischem Lärchenholz mit einer Höhe von bis zu 30 Meter bietet eine herrliche Sicht über die Höhenzüge des Bayerischen Waldes, das Donautal und die Ebenen des Gäubodens. In der Ferne erkennt man die Alpen, die rund 200 km entfernt sind. Markant sind dabei die Gipfel Dachstein, Großglockner, Großvenediger, Watzmann und Zugspitze.
Anschließend statteten wir noch der alten Herzogsstadt Straubing mit dem Stadturm zwischen Theresien- und Ludwigsplatz einen kurzen Besuch ab.

Pröller
Waldwipfelweg – neuer Turm
Waldwipfelweg – tierische Gesellen
Gäubodenstadt Straubing
Gäubodenstadt Straubing

Am Dienstag wurde der Bischofshof Kamin rückgebaut. Von meiner Wohnung aus hatte ich einen Logenplatz mit meiner Kamera. Diesen habe ich dann für einen Rundgang um das Gelände verlassen, damit ich möglichst viele Perspektiven einfangen konnte. Anschließend machten Marge und ich eine Radtour zur Walhalla. Zur Chancengleichheit fuhr ich mit dem Surley Fatbike von Free Wheels.

Bischofshof Kamin
Bischofshof Kamin
Bischofshof Kamin
Walhalla

Eine kurze Laufrunde absolvierte ich am Mittwoch mit dem Purendure Lauftreff. Vom Westbad liefen wir an der Donau entlang bis zur Prüfeninger Fähre und parallel dazu wieder zurück. Nach den heißen Tagen hatten wir Glück mit angenehmen Lauftemperaturen und sofort war die Lust auf schnelles Laufen zurück. Dank der Gruppe konnte ich mich zügeln, was meiner Regeneration zugute kam.

Purendure Lauftreff

Am Donnerstag machte ich mich auf zum Coffee2Run. Vom 190 Grad Cafe liefen wir durch die Altstadt und entlang der Donau zum Dultplatz. Hier wurde sich gemeinsam gedehnt und nochmal richtig aufgewärmt für die knallharten Intervalle. Letztere lies ich aufgrund meiner Regenerationsphase aus und machte stattdessen Lauftechnikübungen. Anschließend ging es zurück, allerdings nicht ohne die obligatorischen Burpees.

Coffee2Run
Coffee2Run
Coffee2Run
Coffee2Run
Coffee2Run
Coffee2Run
Coffee2Run
Coffee2Run – kurze Erholung zwischen den Intervallen
Coffee2Run

24 Stunden lang strampelte Jürgen vom Spoosty tri.team im Donaueinkaufszentrum auf seinem Rad, welches in einem Rollentrainer eingespannt war. In den ersten beiden Stunden, beginnend am Freitag um 12 Uhr, trat ich zur Unterstützung ebenfalls in die Pedale. Jürgen bekam dafür pro 16km 10€ für die Deutsche Kinderkrebshilfe von der Anwaltskanzlei Swoboda und Partner.

Radeln für die Deutsche Kinderkrebshilfe
Radeln für die Deutsche Kinderkrebshilfe
Radeln für die Deutsche Kinderkrebshilfe
Radeln für die Deutsche Kinderkrebshilfe
Radeln für die Deutsche Kinderkrebshilfe
Radeln für die Deutsche Kinderkrebshilfe
Radeln für die Deutsche Kinderkrebshilfe – Matthias und Jürgen hatten Spaß

Besonders gefreut habe ich mich auf den Salomon Trailrun von Mike und Stephan am Samstag. Trotz schlechter Wettervorhersage wurden wir kaum nass und hatten mächtig viel Spaß im Malerwinkel. Auf den knapp 12km sammelten wir zwischen Burglengenfeld und dem Premberger Gipfelkreuz 300 Höhenmeter. Dabei inspizierte ich auch den Kalkmagerrasen, den die Naabhänge zwischen Münchshofen und Premberg aufweisen. Neben seltenen Pflanzen (Silberdistel, Feld-Beifuß, Schopfige Taubenhyazinthe) bietet der Magerrasen auch einen sehr wichtigen Lebensraum für Vögel, Reptilien (Blindschleichen, Zauneidechsen), Insekten (Wildbienen, Schmetterlinge, Heuschrecken) und Spinnen. Damit hat man einen wichtigen Rückzugsort für Flora und Fauna inmitten intensiv genutzter Feldflur.

Salomon Lauftreff – Streckenguide Stephan
Salomon Lauftreff
Salomon Lauftreff
Salomon Lauftreff -Naturkino

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