Das volle Dutzend – 10 Jahre Unvermögen

Da ich kein eigenes Fully MTB habe, war ich dankbar für die Möglichkeit, mir von Richy (Loose Riders Regensburg) eines ausleihen zu können. Und da ich dann auch dementsprechende Singletrails fahren wollte, habe ich mich an den beiden Downhill-Cracks Timo (Jag de Wuidsau Helfer) und Dani (Jag de Wuidsau Teilnehmerin) orientiert. Dabei kamen wir u.a. bei dem Etterzhausener Steinbruch auf steinige und verwurzelte Wege, die ich gerne laufe, mir aber auf dem Hardtail MTB nicht zutraue. Mit dem Hinterbaudämpfer fühlte ich mich nach ein paar gewagten Manövern (für meine Verhältnisse) dank der besseren Bodenhaftung selbst in unwegsamen Gelände meistens sicher. Auch die steilen Abfahrten, die sonst physikalisch unmöglich wären, waren dank der verstellbaren Sattelstütze ein Kinderspiel. Dementsprechend werde ich mich bald bei Marcus und Antonia von Free Wheels umsehen, ob sie vielleicht einen passenden Untersatz mit Suchtfaktor für mich haben.

Mit Daniela und Timo beim Steinbruch

Die weiteren Laufeinheiten in der vergangenen Trainingswoche in und um Regensburg waren im Vergleich zu der abenteuerlichen Ausfahrt unspektakulär. Auch die Tour auf dem Triathlonrad am Sonntag bei richtig schönem Wetter kam nicht an das Fahrerlebnis mit dem Fully ran. Dafür kann man auf den geteerten Radwegen viel gleichmäßiger trainieren und die Pulsbereiche deutlich besser einhalten.

Max-Schultze-Steig
Fürst-Albert-Allee
Bio-Rasenmäher
Beim Mootorboot- und Wassersportverein
Biber entlang der Donau
Dresscode: Peppex Sports

Aber das Highlight der Woche war eine Pilotveranstaltung des Schwandorfer Landratsamtes in Zusammenarbeit mit Arthur von Power Concerts GmbH. Schmarrnkerl und Funkerl durften im Veranstaltungszentrum Burglengenfeld ihr Bühnenjubiläum mit dem Programm „10 Jahre Unvermögen“ mit einigen Monaten Verspätung nachholen. Mit vielen Auflagen (u.a. Testpflicht, max. Anzahl an Zuschauer*innen, FFP2 Maskenpflicht abseits vom Tisch) konnte nach einer langen Durststrecke ein sicheres Event abgehalten werden. Wie es zu einem richtigen Fest gehört, gab es auch für alle Besucher*innen eine Festschrift und ein –abzeichen.

Schmarrnkerl und Funkerl
Backstage Ritual zur Steigerung der Vorfreude
Schmarrnkerl und Funkerl

Nach dem ersten Lied „Mia han äjds dou“ schwelgte das beliebte Duo in Erinnerungen, wie sie damals als Bedienungen für Unterhaltung sorgen mussten und so die ersten Lieder entstanden. Während dem Programm gab es neben den Comedy-Einlagen u.a. auch eine Bildershow, die den Weg der beiden Gaudiburschen vom Beginn bis heute aufzeigten. Bei vielen bekannten Liedern wurde der Originaltext ins Oberpälzerische umgedichtet und aufgepeppt. So wurde z.B. aus „Eine neue Liebe“ nun „Eine neue Leber“. Überhaupt kommt Alkohol immer wieder vor. Folgende hochprozentige Titel sind vielversprechend:
– 13 Halbe
– Weißbiersud
– Über acht Halbe
– Ode an das Weißbier
– Amaretto
– Und es war Obstler
– Mit 66 Halbe
– Wer nach dem Korn fällt
Während den beiden Pausen gab es Videoeinblendungen mit Glückwünschen zum Jubiläum von Prominenten (u.a. Keller Steff, Roberto Blanco) und eine Gesangseinlage von Helga Brenninger.

Schmarrnkerl und Funkerl
Schmarrnkerl und Funkerl
Schmarrnkerl und Funkerl
Schmarrnkerl und Funkerl
Schmarrnkerl und Funkerl
Schmarrnkerl und Funkerl
Schmarrnkerl und Funkerl
Gastauftritt: Helga Brenninger
Schmarrnkerl und Funkerl
Gastauftritt: Helga Brenninger

Anwesende wurden natürlich in bekannter Tradition erwähnt. Der heimische Fußballverein mit dem Erfolgstrainer Helmut, der Torwartlegende Robert und der verletzungsanfällige Rohdiamant Patrick wurden ebenso durch den Kakao gezogen wie der einzige 1860 München Fan. Und aus mir wurde ihr Personal Trainer. Für die Vanessa haben sie ihren Klassiker „Ich war nass und sie war nässer“ gespielt.

Schmarrnkerl und Funkerl
Schmarrnkerl und Funkerl
Gäste: Helmut, Robert und Patrick

Mitmachen war bei der Wunschzahlenhitparade, beim Gesicht-Yoga und beim Männer Tanz erwünscht. Dazwischen gab es immer wieder Anekdoten aus ihren unzähligen Auftritten bei Geburtstagen, Polterabenden, Hochzeiten, Scheidungen und Beschneidungen.
Mit dem aktuellen XXL-Trinkspruch „Verreimt“ hätten die Beiden zum Ende kommen können, wenn nicht das Publikum frenetisch nach einer Zugabe verlangt hätte. Dazu ließen sich Da Söll und Da Anda nicht zweimal bitten. Da ich mit meinen Tischnachbarn Helmut, Robert und Patrick viel Spaß hatte, blieb ich auch noch lange nach der Vorstellung sitzen. Und das hat sich doppelt bezahlt gemacht, da Schmarrnkerl und Funkerl zur späten Stunde mit Gitarre und Notenblatt zu den letzten beiden Tischen kamen und individuelle Lieder für die Zuschauer*innen mit viel Sitzfleisch zum Besten gaben. Quasi eine Zugabe nach der Zugabe.

Schmarrnkerl und Funkerl
Schmarrnkerl und Funkerl
Schmarrnkerl und Funkerl
Schmarrnkerl und Funkerl

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