Trainingslager daheim? Funktioniert das?

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Die meisten von euch haben ja mitbekommen, dass uns unser Auto nicht ganz bis nach Kroatien gebracht hat.

Nach dem schrecklichen Unfall vor ein paar Tagen in Mallorca, weiß man nicht wofür das vielleicht gut war. Auf jeden Fall war jetzt „#trainingslagerdahoam“ angesagt. Ich war am Anfang etwas skeptisch was ein Trainingslager daheim angeht und will euch nun beschrieben wie die 10 Tage bei uns abgelaufen sind.

Training

Unser Trainer Sebastian Koschel hat uns spontan den Trainingsplan auf „daheim“ umgeschrieben. Vielen Dank dafür! Wir haben dann versucht sehr spontan je nach Wind und Wetter das Training draußen zu absolvieren oder sind notgedrungen auf die Rolle ausgewichen. Zwei bis drei Stunden auf der Rolle war dann fast ein normales Pensum, oder wir sind in der früh 1-1,5h auf der Rolle gesessen und Abends noch einmal. Zum Glück war das Wetter daheim nicht so schlecht, dass wir ein paar Trainingseinheiten sogar draußen absolvieren konnten. Auf der Rolle haben wir uns mit Beamer und Laptop beholfen, damit waren auch 2-3h Rolle machbar. Insgesamt konnten wir den Plan wirklich gut durchziehen.

Fazit Training: Ein hohes Trainingspensum kann man auch daheim gut durchziehen!

Regeneration

Wie man auf dem Bild sieht, kann auch die Regeneration gut klappen. Wir hatten hier in Regensburg die Vorteile „daheim“ zu sein, d.h. man muss nicht erst einen Supermarkt, ein Café oder ein Schwimmbad suchen, sondern weiß wo alles ist. Wir konnten in die Sauna gehen und an einigen Tagen wurde sogar für uns gekocht. Klingt perfekt. War es auch fast. Eine Sache ist mir leider im Vergleich zu den anderen Trainingslagern, die ich bis jetzt in Fuerteventura verbracht habe, negativ aufgefallen. Da man daheim ist, kann man nicht so richtig abschalten. Es fallen einem jegliche Aufgaben auf, die man daheim noch erledigen sollte. Dies ist natürlich jammern auf hohem Niveau, aber meiner Meinung nach merkt man schon einen Unterschied.

In Fuerte geht man vor dem Frühstück easy 2km schwimmen, frühstückt dann in der Sonne und kann ein riesen Buffet genießen. Danach setzt man sich noch kurz auf die Terrasse, genießt die Sonne, macht die Räder fertig und starte dann auf eine Radtour. Wenn man zurückkommt muss man eigentlich nur noch kurz duschen und sitzt dann schon wieder an einem reichhaltigen Buffet. Außer an Training und Regeneration muss man an nichts denken. Das macht es mir noch etwas einfacher wirklich zu entspannen.

Zusätzlich hilft wahrscheinlich der Tapetenwechsel sich für mehr Einheiten zu motivieren und die Wärme mit über 20 Grad tut ihr übriges.

 

Fazit

Trainingslager daheim ist möglich und hat auch seine Vorteile (deutlich günstiger)! Aber wenn möglich würde ich sofort wieder nach Fuerteventura, Mallorca oder all die anderen Destinationen fliegen und dort trainieren, da meiner Meinung nach daheim der „Urlaubsfaktor“ komplett fehlt. Und da wir keine Profisportler sind ist das für mich noch ein entscheidender Vorteil!

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