Skiweltcup Alta Badia

 

Die Dolomiten – Wahrzeichen der Alpen und atemberaubende Bergkulisse Südtirols.

Wer schon einmal in der Gegend um das Sellajoch war, weiß wovon Skifahrer nachts träumen.

Equipment eingeladen, Ski gewachst und ab ging es für uns zu unserem 2. Stopp beim Skiweltcup.

Der Riesenslalom und der Parallel – Event auf der legendären „Gran Risa“ in Alta Badia standen auf dem Programm.

 

Am Freitag, den 15.12.2017 ging es zu zweit los Richtung Österreich, über den Brenner, am Kronplatz vorbei nach La Villa in der Gemeinde Alta Badia. Am späten Nachmittag konnten wir dort unsere Ferienwohnung mit Blick auf die Gran Risa beziehen. Danke an unsere zwei Begleiterinnen für die Organisation vorab.

Samstag

Mit meinem Kollegen und Dolomiten – Experten Daniel Müller ging es am Samstag erstmal auf die Pisten der weltbekannten Sella Ronda rundum das Sellerjoch. Bei idealen Bedingungen und wenig Andrang konnte man Abfahrt für Abfahrt genießen.

Gegen Nachmittag schaukelten wir in Richtung Marmolada (3300m), die mit der „Bellunese“ eine 12 km lange Abfahrt bietet. Am Gipfel der Marmolada bekommt man bei gutem Wetter einen atemberaubenden Ausblick über die restlichen Dolomiten und einen Großteil der Alpen.

Am Rückweg Richtung Alta Badia kamen wir an der Trainingsstrecke der Athleten vorbei und testeten auf einem kleinen freigegebenen Stück Piste die Bedingungen auf der „Gran Risa“. Wir waren begeistert von einem traumhaften Skitag und machten uns am Abend auf den Weg zur Startnummern Verlosung, 300m unterhalb unserer Unterkunft.

Info: Bei einem kompletten Durchgang der „Sella Ronda“ legt man 38km auf den Skiern zurück.

Blick von der Gran Risa hinab auf La Villa.
Auffahrt auf den Punta Rocca (Marmolada)

Sonntag – Riesenslalom der Herren auf der Gran Risa

Pünktlich um 9.30 Uhr war das Stadion voll, die Läufer bereit und wir erwartungsvoll auf der Tribüne, hatte doch am Vortag unser Deutsches Ski-Ass Stefan Luitz die Startnummer 1 gezogen.

Als Erster ging er damit auf die Strecke und fand die besten Pistenbedingungen vor. Doch das Glück währte nur kurz…nach 3 Toren fuhr Stefan Luitz an den Streckenrand hinaus und  beendete seine Fahrt. Wenig Später die Diagnose: Kreuzbandriss im linken Knie…

Trotz dieses Zwischenfalls erlebten wir noch einen spannenden Rennverlauf, bei dem sich am Ende einmal mehr der Dominator der letzten Jahre, Marcel Hirscher, durchgesetzt hatte. Die Stimmung im  Stadion war mitreißend und machte schon Lust auf den Parallel – Riesenslalom am Montag, bei dem die Fahrer im K.O. – Modus auf dem Zielhang der „Gran Risa“ gegeneinander antreten.

Nach dem Rennen planten für Montag einen Skitrip Richtung Gröden, die andere Richtung der „Sella Ronda“. Da der Parallel – Riesenslalom erst für 19.00 Uhr angesetzt war, hatten wir daher genug Zeit.

Stadion an der Gran Risa

 

Montag

Gesagt, Getan – Früh aufgestanden und mit der ersten Gondel hinauf und weiter Richtung Corvara.

Durch das Edelweiß – Tal hindurch bis nach Wolkenstein. Auf diesem Weg kommt man auch am „Mittagstal“ vorbei, eine unvergleichbare Freeride Abfahrt die jedoch nur bei einer bestimmten Schneelage zu befahren ist.

Angekommen in Wolkenstein ging es auf die „Ciampinoi“ und weiter Richtung Gröden mit der berühmten Abfahrt „Saslong“ auf der drei Tage zuvor noch ein Abfahrtsweltcup ausgetragen wurde. Dementsprechend eisig fanden wir die Piste auch vor, aber zögerten nicht lange und stürzten uns ins Tal. Vor der Kulisse des Langkofels drehten wir noch ein paar Runden auf dem „Piz Sella“ und machten uns durch das Edelweiß-Tal wieder zurück nach Alta Badia.

Nachdem wir unsere Ski verstaut und uns umgezogen hatten (drei Paar Socken bei -16 Grad), ging es wieder Richtung Stadion. Der Parallel – Kurs war schon gesteckt und wir freuten uns auf spannende Kopf-an-Kopf Rennen. Diese Art von Rennen entstand vor fünf Jahren, um den Zuschauern noch mehr Spannung zu bieten und direkte Duelle zu ermöglichen.

Der Schwede Matts Olsson hatte am Ende die Nase vorne und siegte verdient bei diesem Hundertstel-Krimi.

Am Weg Richtung Wolkenstein und Saslong.
Paralell – Riesenslalom im Zielhang der Gran Risa.

 

Die Tage in Alta Badia waren ein weißer Traum.

Spannende Rennen, super Wetter und viele unvergessliche Abfahrten.

Alta Badia und speziell La Villa sind absolute Hotspots für Wintersportbegeisterte und bieten auch im Sommer den Gästen viele Freizeitangebote vor atemberaubender Kulisse.

 

Auf geht’s, der nächste Urlaub geht nach Alta Badia in die Dolomiten – es lohnt sich.

Mit besten Grüßen Daniel und Julian 🙂

 

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