Road to Roth #12 Mitteldistanz Ingolstadt

Am 01.Juli 2018 ist es soweit.
Wir, Stefan und Julian, bereiten uns als Amateure auf die Challenge Roth vor. Beide haben wir schon eine Langdistanz gemacht und wollen nun unsere Zeiten verbessern. Für unseren Kumpel und Triathlon-Profi Sebi Neef geht es in Roth um Spitzenplätze.
Auf Bergsport360.de nehmen wir euch mit auf unsere „Road to Roth“ und berichten wöchentlich von Höhen, Tiefen und was sonst noch so dazu gehört.

 

Noch 3 Wochen bis zum längsten Tag des Jahres.

Die Anspannung steigt langsam,  doch umso mehr auch die Konzentration und der Fokus auf die wesentliche Dinge im Triathlon. In der letzten Woche (KW23) haben wir eine Tapering Woche eingelegt, um für die Mitteldistanz in Ingolstadt gerüstet und fit an den Start gehen zu können. Der Ingolstadt Triathlon war als Generalprobe für Roth gedacht, um Abläufe, Ernährung, Material und Paceing zu testen und Wettkampfluft zu schnuppern.

Da wir eine günstige Unterkunft im Zentrum von Ingolstadt gefunden haben, entschieden wir uns kurzerhand am Samstag schon anzureisen um das ganze entspannter zu gestalten.Unser Weg nach Ingolstadt führte uns über Kallmünz, wo traditionell am 2. Juni Wochenende der Sparkassen Triathlon  stattfindet.

Auf nach Ingolstadt!

Triathlon Kallmünz:

Mit Tobi und Sebi Neef waren zwei Bergsportler mit von der Partie in Kallmünz. Tobi zeigte nach seinem Ultralauf in der Woche zuvor eine starke Leistung auf der Sprintdistanz und bestätigte seine aktuell starke Form. Bei Sebi stand ein harter Kampf gegen Teamkollege Roman Deisenhofer und Youngster  Marchelo Kunzelmann-Loza an. Nach dem Schwimmen noch hinter seinen beiden Konkurrenten, konnte Sebi am Rad seine Stärke voll ausspielen, ging in Führung und ließ auch beim Laufen nichts mehr anbrennen. Geiles Ding Sebi.

Zieleinlauf

Gratulation an Marchelo zu einem starken 2. Platz.  Wer Ihn noch nicht kennt, merkt euch den Namen, mit diesem jungen Mann wird der Triathlon Sport noch viel Freude haben.

Roman bleib dran und werd wieder ganz fit! Mit Matthias Küsters stand noch ein Trainingspartner von uns als Debütant am Start. Trotz Neoverbot hat er das Ding gerockt. Auf zu neuen Zielen Mats.

Dem Gewitter knapp entgangen, ging unsere Fahrt dann weiter Richtung Ingolstadt…

 

Triathlon Ingolstadt:

Ins Hotel eingecheckt,  grob alles für den Renntag hergerichtet, dann erstmal Musik an und Kopf aus:)

Relaxen

Im Kopf alles zwei, dreimal durchgegangen, ließ die Anspannung deutlich nach und wir konnten uns ziemlich gelassen Richtung Pizzeria aufmachen. Die Nervosität hielt sich generell in Grenzen, obwohl es meine erste Mitteldistanz überhaupt war (Julian), war ich weniger nervös, nur sehr fokussiert.

Sonntag – Raceday:

Der Wecker klingelte um 5.30 Uhr, da wir unsere Räder noch einchecken mussten. Unser kleines Frühstück am Zimmer mit Banane und Blaubeermuffin erfüllte seinen Zweck und so ging es, etwas später als geplant,  um 6.15 Uhr Richtung Baggersee. Die Abholung der Startunterlagen und der Bike Check-In hatten doch etwas mehr Zeit gebraucht als eingeplant und so wurde ohne großes Aufwärmen Richtung Startlinie gegangen. Pünktlich um 8.05 Uhr sprangen wir mit unseren Neos in den See und versuchten unseren Rhythmus zu finden. Lange schwammen wir direkt nebeneinander, auf den letzten Metern zog Stefan noch einmal an und wir kamen mit etwa zwei Minuten Unterschied aus dem Wasser. Neo aus  und ab aufs Rad.

Der Radkurs in Ingolstadt ist relativ flach, seit diesem Jahr jedoch gespickt mit zwei Bergen, die wie ein Korridor, mit Wendepunkt, zu fahren sind.  Auf der erste Runde stellte sich ein Abstand von etwa 4 Minuten zwischen mir und Stefan ein, den er auf den letzten Kilometern noch einmal etwas ausbauen konnten. Mit Radzeiten von 2:29h bei Stefan und 2:35h ging es zum zweiten Mal in die Wechselzone.

Die Laufstrecke führt viermal um den Baggersee und ist perfekt mit Verpflegungsstationen ausgestattet. Stefan konnte schmerzfrei durchlaufen, was bei seinen Schienbein Problemen der letzten Wochen die beste Nachricht war. Danke an Basti Stäbler und sein Team, die uns immer wieder auf Vordermann bringen:)

Stefan ohne Schmerzen beim Lauf

Laufen ist genau mein Ding und ich bin mehr als glücklich, dass sich die vielen Laufkilometer, ob mit oder ohne Lederhose, gelohnt haben. In der zweiten Runden konnte ich zu Stefan aufschließen und nach einem kurzen Motivationsschub mein Tempo weiter halten. So kamen wir mit 4:43h  und 4:54h glücklich ins Ziel und die Generalprobe für Roth war erfolgreich.

Der Ingolstadt Triathlon ist auf jeden Fall eine Reise wert. Viele bekannte Gesichter und ein toller Wettkampf mit perfekter Organisation. Im Ziel haben wir dann noch unseren Kumpel Domi von den Sons of Running getroffen, der auch in Roth am Start stehen wird.

Im Ziel mit Domi von den Sons of Running, Tobi von Saustoimusi (super Band!)  und jeder Menge Red Bull

Drei Wochen bleiben uns noch um an ein paar Stellschrauben zu drehen, die Form stimmt jedoch auf jeden Fall.

Wir bleiben dran und am 01.Juli rocken wir Roth:)

Bleibts fit.

Euer Bergsport Team.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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