Rennbericht Allgäu Triathlon

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Rennbericht Allgäu Triathlon

Zieleinlauf

Vorher

Was gibt es schöneres als ein Heimatrennen. Oder was gibt es schöneres als ein Heimatrennen an einem super Tag, mit den perfekten Leuten?! Für mich im Moment mit Sicherheit nichts!

Am Sonntag ist Wettkampftag. Die Aufregung hat schon am Samstag, eine Woche zuvor angefangen, aber genau das Gefühl habe ich das ganze Jahr schon vermisst, nachdem ich echt viel verpasst habe durch meinen Fingerbruch. Die Woche an sich lief echt super, zwar etwas schlaflos, aber alles nach Plan und ohne große Zwischenfälle. Noch ein bisschen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Meine Sachen alle zusammengepackt, das Rad hergerichtet und dann war er auch schon da!!! Der große Tag. Sonntag. Es fühlte sich an, als ob die Saison gerade erst gestartet wäre und mein erster Wettkampf vor der Tür steht. Im Grunde genommen war es auch fast so. Früh aufgestanden, noch was Kleines gegessen und direkt mit dem Fahrrad von der Haustür in die Wechselzone. Fahrrad eingecheckt, mit ein paar Leuten gequatscht, sich den Weg zum Fahrrad nochmal eingeprägt, „nicht dass ich am Ende am Bike vorbei laufe“ und die Damen angefeuert, welche gerade 1,9km schwimmen hinter sich gebracht haben.

Noch zwei Stunden Zeit bis zum Start. Die Zeit verging rasend schnell. Kurz warm gemacht und schon fiel der Startschuss. „Das Gänsehautfeeling und die Aufregung vor dem Start darf natürlich nicht vergessen werden“.

Schwimmen

Da meine Schwimmform dieses Jahr im Grunde nicht viel zu genommen hat, unter anderem wegen einer drei wöchigen Verletzungspause, kann ich mehr als zufrieden mit der achten Schwimmzeit sein. Zumindest bin ich dieses mal gut reingekommen und konnte ruhig und so gelassen wie man in einem Wettkampf halt sein kannmein Ding durchziehen. Der relativ schnelle Wechsel warf mich dann nochmal zwei Plätze nach vorne.

Kurz vor T1

Who the fuck is Kalvarienberg?!

Ohhh das Radfahren. Nicht meine Lieblingsdisziplin, aber beflügelt durch die wahnsinnige Stimmung an der Radstrecke, die doch einige Höhenmeter hat, wurde ich sogar mit der fünften Radzeit belohnt. Allerdings ist noch gut Luft nach oben, wenn man die erste Radzeit mit meiner vergleicht. Aber wir wollen uns nicht beschweren, wenn man als dritter Mann vom Fahrrad steigt

Hart, Härter, Kuhsteig

Ich sag nur „Elefant“. So habe ich mich zumindest gefühlt, als ich vom Fahrad auf die Laufstrecke bin. Wie immer voll am Anschlag, allerdings für meine Verhältnisse nicht wirklich schnell. Und dann kommt auch noch der berüchtigte Kuhsteig. Nach diesem steilen Anstieg, war dann nur noch ein austrudeln ins Ziel möglich. Aber ich habe den dritten Platz behalten dürfen und kam ziemlich erleichtert ins Ziel.

Im Ziel

Mein Résumée

Mega Tag, super Wettkampf, tolle Leute. Das ganze gekrönt durch meinen allerersten Platz auf dem Stockerl in meiner Heimat. Könnte nicht besser sein.

Saisonstart am Ende der Saison. „Einfach das Beste daraus machen.“

Fotocredits: Dominik Berchtold

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