Kommentar der Woche

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„Das ist eine Schwimmerbahn und kein Kasperletheater!“

Aller Anfang ist ja bekanntlich schwer und so ist auch der Wiedereinstieg in das Schwimmtraining etwas ruppig. Naja, man versucht so gut wie es eben geht zu schwimmen und Fehler, die in der letzten Saison gemacht wurden, auszumerzen. Ich habe beispielweise noch Potential bei der Wasserlage und dem Wassergefühl. Wer sich mit dem Schwimmtraining etwas mehr auseinandergesetzt hat, weiß, dass diese zwei Eigenschaften essenziell für das Schwimmen sind.

Ich ziehe also mein Bahnen im Schwimmbad auf der öffentlichen Bahn und probiere lauter Übungen aus, die mir eine bessere Wasserlage verschaffen sollen. Irgendwann, nach Rückwerts-Kraulen, Hund, Ente, etc., kam dann die „Torpedo“-Übung. Geschwommen wurden 50m mit der Übung und 50m Freistiel. Am Ende schaute mich eine Frau komplett verdutzt an, schüttelt den Kopf und sagt: „Das ist hier fei eine Schwimmerbahn und keine Kasperletheater“. Da kann man sich jetzt denken was man will.

Erstmal ziemlich perplex, dass mir das Wort im Hals stecken blieb, dachte ich mir meinen Teil und bin weiter geschwommen. Als ich dann ein paar Bahnen später ihre Füße gekitzelt habe, konnte ich mir ein kleines schmunzeln nicht verdrücken.

3 Kommentare auch kommentieren

  1. Charlie sagt:

    Ganz ehrlich, wenn im Westbad viel auf der Schwimmerbahn los ist und jemand macht Technik oder Brustschwimmen, dann geht mir das auch auf den Senkel.
    Wenn wenig los ist, ists mir egal.

    1. Yannic Baier sagt:

      Da hast du auch vollkommen Recht! Aber um 8:00 in der früh ist das meistens kein Problem 😉
      Und man gibt ja auch auf seine Mitschwimmer acht, gerade wenn man solche Übungen macht.

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