Fragen an Helly Hansen Ambassador Aurelien Ducroz

 

Mit 4 Siegen des Verbier Extreme weiß Profi Aurelien Durcroz genau, wie sich das Alive Feeling in den Bergen anfühlt. Der französische Skiprofi ermöglicht uns Einblick in die Gedankenwelt eines Abenteurers auf Schnee.

Es scheint so, als wärst du immer auf der Jagd nach Neuschnee. Wann hast du mit dem Skifahren angefangen und wann hast du gemerkt, dass es zu deinem Beruf wird?

Ich fing mit dem Skifahren an, als ich zwei Jahre alt war. Mein Vater war Bergführer und meine Mutter Skilehrerin und sie begannen sehr früh damit, ihre Leidenschaft für das Skifahren und die Berge auf mich zu übertragen. Nur wenig später wurde mir klar, dass die Leidenschaft auch gleichzeitig mein Job werden wird.

Wie würdest du dich selbst beschreiben: Professioneller Skifahrer / Freerider / Abenteurer oder Storyteller?

Hmmm, also eigentlich bin ich von allem etwas. Natürlich bin ich in erster Linie ein Profi-Skifahrer, aber auch ein Abenteurer und immer dabei, neue Lines und Terrains auf der ganzen Welt auszumachen.

Was bedeutet das Skifahren / Freeriden für dich?

Das Skifahren liegt mir im Blut. Meine Lovestory mit dem Skifahren begann, als ich zwei Jahre alt war und ist seitdem mein Ding. Ich könnte mir nicht einmal für eine Sekunde vorstellen, damit aufzuhören. Für mich bedeutet es alles: Freude, Emotionen, Speed, Adrenalin, mich selbst zu übertreffen und zu guter Letzt in Harmonie mit den Elementen zu sein.

Jeder hat verschiedene Erfahrungen damit gemacht, den Moment zu genießen und sich lebendig zu fühlen.

A) Wann fühlst du dich auf deinen Skiern am lebendigsten?

B).. und dein einprägsamster Moment beim Skifahren?

Es ist dieser Moment, wenn du die den Einstieg einer Line erreichst, die du seit langer Zeit studierst. Dieser Moment, wenn du bereit bist die Line anzugehen, wenn das Adrenalin maximal durch deine Adern schießt und es nichts anderes mehr auf dieser Welt gibt, als dich und den Berg.

Ich hatte die Möglichkeit sehr intensive #feelalive Momente während meiner Ski-Karriere zu erleben, aber einer der Größten war das Finale der Freeride World Tour 2011, als ich es zum ersten Mal schaffte, genau den Run zu fahren, den ich eingeplant hatte. An diesem Tag spürte ich die perfekte Verbundenheit mit den Bergen tief in meinem Herzen und meinem Körper : den Schnee, die Felsen und die Umgebung. Natürlich führte mein Sieg dann dazu, dass ich mich unglaublich lebendig fühlte, aber das intensivste Gefühl war die Verbindung zwischen mir und dem Berg.

c)..kannst du andere #feelalive Momente außerhalb der Pisten teilen?

Es gab einen weiteren im Jahr 2011, als ich beschloss, auf einem 6,50 Meter langen Boot den Atlantik zu überqueren. Dieses Erlebnis war der größte #feelalive Moment meines Lebens. Ich begann gerade mal ein Jahr vorher mit dem Segeln und auf einmal ging es für mich Solo von Frankreich nach Brasilien. Was für ein Abenteuer! Es war eine unglaubliche Herausforderung sich auf dieses noch unbekanntes Terrain zu begebenen, bei der ich über Monate hinweg 200% fokussiert sein musste. Ich lernte jeden Tag in Einklang mit diesem neuen Element zu leben – nämlich flüssigem Wasser.

5) Was hast du diesen Sommer gemacht; hast du einige first tracks sammeln können?

Seit 2011 verbringe ich die meiste Zeit des Sommers mit Segeln. Ich teile mir das ja zwischen den Bergen und der See auf und nach einer ausgelasteten Segelsaison bin ich bereit für neue Abenteuer auf Skiern. Anfang September geht es für mich nach Südamerika, wo ich neue Terrains erkunde und Erfahrungen an neuen Bergen sammle.

6) Der europäische Winter steht kurz vor der Tür, welche Wettbewerbe oder Projekte stehen diese Saison an?

Ich trete beim Skifahren seit 10 Jahren bei Rennen an und habe wirklich Glück, jedes Mal meine Ziele erfolgreich zu erreichen. Jetzt fokussiere ich mich mehr auf das „Entdecken“. Ich werde in Europa und der ganzen Welt unterwegs sein und mich auf neue Lines, neue Berge und neue Erfahrungen konzentrieren.

Wie bereitest du dich physisch auf diese neuen Projekte vor, hast du ein spezielles Fitness Programm?

Seit über zehn Jahren arbeite ich mit einem Personaltrainer zusammen. Für jede der beiden Saisonen (Skifahren und Segeln) haben wir spezifische Herangehensweisen. Bei beiden Sportarten geht man körperlich viele Risiken ein, daher sollte der Körper für diese Risiken bereit sein, sonst wird es schwer, den Sport zu genießen und seine Ziele zu erreichen.

Wie bereitest du dich mental auf diese Projekte vor?

Bei der mentalen Vorbereitung kommt es immer auf das bevorstehende Projekt an – ist es ein Rennen, Trip, Segeln oder Skifahren… aber die meiste Zeit geht es darum, mental bereit zu sein und dich zu 100% auf dein Ziel zu konzentrieren, denn dein Kopf leitet deinen Körper.

7) Die richtige Vorbereitung für Abfahrt und das Wissen rund um den Berg sind zwei Sicherheitsfaktoren beim Freeriden: Wie bereitest du dich vor, um diese Erlebnisse und den schönsten Powder zu genießen?

Arbeitest du mit Bergführern oder Ski Patrollern zusammen?

Den Berg lesen zu können ist der schwierigste Part. Man muss sehr viel Zeit in den Bergen verbringen um sich sich mit seiner Wahl wohlzufühlen und sicher zu sein. Das ist, was wir Erfahrung nennen. Und selbst wenn ich heute viel Erfahrung habe, ist es trotzdem immer noch schwer, sich sicher zu fühlen. Genau deswegen arbeite ich immer mit Bergführern zusammen, wenn es ums Skifahren außerhalb der Pisten geht: Sie geben mir ihre Sichtweise des Bergs und vergewissern sich, dass alle Parameter stimmen. Wenn ich im Resort fahre, hole ich mir im Büro der Ski Patroller die neuesten Infos über die Schneeverhältnisse und das Wetter. Sie sind die Profis vor Ort, sind jeden Tag auf den Pisten und können die besten Tipps geben.

8) Bei diesen extremen Situationen musst du auf deine Ausrüstung vertrauen. Was für Kleidung empfiehlst du als Profi, wenn es darum geht in den Bergen zu performen?

Wenn du da draußen bist, ist es am Wichtigsten, überzeugt zu sein. Von sich selber, was Teil des Trainings ist, aber auch von deiner Ausrüstung. Sie hält dich am Leben und schützt dich. Draußen in den Bergen müssen wir ein Problem nach dem nächsten lösen. Wenn man sich sicher ist, die richtige Ausrüstung zu haben, die richtige Kleidung zu tragen, ist das schon ein Schlüssel zum Erfolg.

9) Inwiefern unterstützt dich die Bekleidung von Helly Hansen dabei, #feelalive Momente zu erleben?

Im richtigen Moment, die richtige Ausrüstung dabei zu haben ist sehr wichtig, denn nur so kann ich mich auf mein Erlebnis und meine Gefühle fokussieren – das macht meine #feelalive Momente nicht nur häufiger, sondern verstärkt sie auch noch!!

10.) Die ULLR Kollektion wurde unter anderem mit Freeridern wie Dir entwickelt und verbessert. Was gefällt Dir am meisten an der Kollektion? Welches ist dein Lieblingsprodukt von Helly Hansen und warum?

Diese Kollektion ist dank vieler verschiedener Elemente so erfolgreich. Aber das liegt, wie schon gesagt wurde, sicherlich daran, dass die Styles gemeinsam mit den Profis, die mit den Produkten den ganzen Winter auf verschiedenem Terrain unterwegs sind, designt, getestet und verbessert wurden. Mein Lieblingsprodukt ist das Elevation Shell Jacket – zu allererst wegen des Schnitts – aber auch wegen des robusten Materials und weil der großartige Schnitt mir das Maximum an Bewegungsfreiheit gibt.

11.) Das Elevation Shell Jacket hat den ISPO und den Red Dot Design Award gewonnen. Was ist dein Lieblingsfeature des Jackets und warum?

Die High-Vis Details sind großartige Features, die dem Jacket einen coolen Look verleihen, dich aber bei nebligen Bedingungen besser ausmachen lassen. Wenn du mit deinen Freunden unterwegs bist, solltest du zu jeder Zeit gut sichtbar für sie sein.

12.) Das Elevation Shell Jacket kombiniert den dreilagigen Helly Tech® Professional 3L Stoff mit einer luftdurchlässigen Membrane und unserem temperaturregulierenden H²Flow System, das auf PrimaLoft® Silver Active basiert. Wie unterstützt die H²Flow Technologie deine Perfomance in den Bergen?
Welche Erfahrungen hast du mit dem 3-lagigen Helly Tech® Professional Stoff gemacht?

Wenn du Freerider bist, musst du auf großartigen Gipfel hochklettern, bevor du sie runterfahren kannst. Die H²Flow Technologie hält dich auf dem Weg nach oben trocken und sorgt so dafür, dass du deine Line unter optimalen Bedingungen abfahren kannst.

13.) Die Midlayer von Helly Hansen kommen mit patentierten Technologien wie Lifa® Flow (ULLR Midlayer Jacket) und H²Flow™ (Odin Flow Jacket), um die Körpertemperatur zu regulieren. Inwiefern unterstützen dich diese Lagen, wenn du in tiefem Powder unterwegs bist?

Dieses Layering System ist sehr einfach, aber auch sehr wichtig. Jede Lage hat ihre eigene Funktion und arbeitet mit der nächsten zusammen. Der Midlayer hilft Dir dabei, deine Temperatur zu regulieren und Feuchtigkeit nach außen zu transportieren. Wenn du in tiefstem Powder unterwegs bist, ist Feuchtigkeit ein Schlüsselfaktor. Wenn Dir deine Ausrüstung dabei hilft, trocken zu bleiben und deine Körpertemperatur zu regulieren, hast du natürlich viel mehr Spaß und kannst den Powder noch länger genießen. Ich will immer mehr!!

14.) Seit 1970 arbeitet Helly Hansen an Baselayern, um Produkte für die verschiedensten Aktivitäten und alle Wetterbedingungen zu bieten. Was trägst du direkt auf deiner Haut? Wie bewertest du Helly Hansens Baselayer mit der Lifa® Stay Dry Technologie?

Die erste Lage ist die entscheidende Lage, sie liegt direkt auf deiner Haut und hält dich trocken und warm. Die Lifa® Stay Dry Technologie bewährt sich seit vielen Jahren und es hat seinen guten Grund, dass sie heute in den verschiedensten Sportarten von Segeln bis Skifahren genutzt wird!

15.) Welche Produkte würdest du einem ambitionierten Freerider empfehlen, der das Beste aus seinem Tag im Schnee machen will?

Natürlich das, was ich die letzte Saison durchgehend getragen habe: Das Elevation Shell Jacket und die Elevation Shell Pant!!

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